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Re: Laden beim Arbeitgeber?
Verfasst: 29. Jul 2014 22:43
von Cupra
Ich bekomme immerhin ne eigene Schuko-Steckdose... wenn die denn irgendwann mal angeschlossen wird.. die Steckdose is schon da..
Wird gut auf nem Palett mit Steinen versteck so dass man am Ende gar nedd sieht dass da was drin versteckt ist

Re: Laden beim Arbeitgeber?
Verfasst: 29. Jul 2014 22:44
von Weißer Volt
Hallo Timo.
Mit deinem Problem bist du nicht alleine. Ich versuche schon seit einem Jahr lang jeden Monat das Problem anzupacken. Vergebens. Die haben mich bald soweit, dass ich kapituliere.
Mein Arbeitgeber hat letztes Jahr lieber einen kleinen Diesel für Botenfahrten gekauft als ein kleines E-Auto. Weil billiger. Ich habe nur den Kopf geschüttelt und abgewunken.
Re: Laden beim Arbeitgeber?
Verfasst: 30. Jul 2014 05:28
von Markus Dippold
SuLa hat geschrieben:Das mit dem geldwerten Vorteil ist kein Problem.
Der Arbeitgeber darf jedem Mitarbeiter pro Monat steuerfrei einen 40 € Benzingutschein schenken.
Keiner von uns wird es mit dem Ampera schaffen, diese 40 € an Stromkosten (in einem Monat) zu erreichen, wenn man davon ausgeht, dass die größeren Firmen für die kWh deutlich weniger als 25 Cent bezahlen.
Die einfachste Variante für den Arbeitgeber ist folglich, den Strom kostenlos bereit zu stellen.
Ganz so einfach ist das nicht.
Mein AG zahlt angeblich 6 Cent pro kWh, weil subventionierter Strom.
Verrechnet er das über einen Tankgutschein, muß er aber den ortsüblichen Preis ansetzen. Dann stellt sich wiederum die Frage, wie das steuerlich mit der Differenz zu sehen ist.
Den Strom wirklich verschenken darf er auch nicht.
Und dann kommt noch hinzu, daß er bei Bereitstellung einer E-Ladesäule (egal ob kostenfrei oder mit Bezahlung) per Gesetz-Definition zum Stromanbieter wird, was dann wiederum an diverse Auflagen gebunden ist. Das gilt im Grunde auch für jeden Privatmann, aber da interessiert sich die Gewerbeaufsicht (oder wer auch immer) nicht so wirklich dafür. Bei Firmen sieht das schon anders aus. Der AG ist raus aus dem Dilemma, wenn er die Ladesäule von einem Dritten aufstellen läßt, der die dann auch betreibt => The New Motion-Modell.
Wie auch immer, man kommt bei den verantwortlich Leuten, gerade in großen Firmen, meistens gar nicht bis zu dem Punkt, um das erklären zu können. Da ist man vorher schon wieder höflich hinauskomplimentiert worden.
Gruß
Markus
Re: Laden beim Arbeitgeber?
Verfasst: 30. Jul 2014 08:49
von georgk111
Na da bin ich aber froh, einen Ampera zu haben. Bei meinem "alten" Fahrzeug mit Bleisäurebatterien mußte ich nämlich permanent am Strom hängen um im Winter die Batterie(-heizung) auf Temperatur zu halten. Das geht bei einer öffentlichen Ladesäule ganz schön ins Geld, wenn zeitbezogen abgerechnet wird.
Habe nach ca. 1 Jahr einen gemieteten Parkplatz mit Schukosteckdose mit Zähler bekommen. Wie das mit der Verrechnung (Steuer, Stromlieferant usw.) geht frag ich lieber nicht nach.
Hängt aber nicht am Notstrom soviel ich weiß (obwohl wir 5 Aggregate mit zusammen 2,1 MW haben

)
Re: Laden beim Arbeitgeber?
Verfasst: 30. Jul 2014 10:32
von RoterBaron
Ich habe bei meinem AG auch mal angefragt, aber das verlief immer im Sande, weil die Zuständigkeiten angeblich nicht klar sind.
Ich habe zum Glück in Fahrrad-Reichweite eine EON-Ladesäule an der man kostenlos Strom tanken kann, wenn man sich die Karte im Einkaufszentrum holt. Ich hatte auch schon mal EON angeschrieben, ob ich eine eigene Karte bekommen könnte, doch EON hat sich nicht mehr gemeldet. Schade. Anfangs war die Säule länger defekt, aber jetzt geht sie schon länger tadellos. So habe ich auch jeden Tag noch eine kleine Fitness-Einhheit

Noch etwas näher ist eine New-Motion-Lade-Möglichkeit, nur leider mit Typ2-Buchse. Dafür muss ich mir noch ein Kabel besorgen. Dann kann ich da Tanken, wenn die EON-Säule defekt ist oder teurer wird.
Bei meinem AG weiss ich nicht, ob ich da nochmal frage, weil ich auch der einzige mit E-Auto bin und MA prinzipiell über die FA ein Fahrzeug im Rundum sorglos-Paket leasen können (mit Inklusiv-Kilometern inkl. Sprit). Das tun halt viele.
Re: Laden beim Arbeitgeber?
Verfasst: 30. Jul 2014 10:39
von Chris9020
Hallo Freunde,
mein AG hat 4 Parkplätze für E-Autos und 8 Stellplätze für E-Roller.
Der Bezug ist kostenfrei.
Da wir auch viel in Richtung Automobiltechnik liefern war das bei uns eigentlich logisch, es kommen ja auch Kunden zu Besuch und wir haben uns ja auch das Energiesparen auf die Fahnen geschrieben.
Viele Grüße vom
Chris
Re: AW: Laden beim Arbeitgeber?
Verfasst: 30. Jul 2014 18:57
von bash_m
Chris9020 hat geschrieben:Hallo Freunde,
mein AG hat 4 Parkplätze für E-Autos und 8 Stellplätze für E-Roller.
Der Bezug ist kostenfrei.
Da wir auch viel in Richtung Automobiltechnik liefern war das bei uns eigentlich logisch, es kommen ja auch Kunden zu Besuch und wir haben uns ja auch das Energiesparen auf die Fahnen geschrieben.
Viele Grüße vom
Chris
Bei uns brüstet sich die Firma mit ihren Nachhaltigkeitsprogrammen. Wir produzieren auch teile vom Model S, E-Golf usw. Trotzdem stellt sich das Management quer eine Säule aufzustellen.
Ich hab auch gemeint was Sie sagen wollen wenn ein Kunde mitm Tesla verfährt und laden möchte: "Tesla? Hab ich noch nie live gesehen und der ist doch auch so teuer? Wasserstoff ist eh eher die Zukunft... usw usw."
Du bist jedenfalls zu beneiden. Mein Kampf zieht sich jetzt schon über 4 Monate hin.
Re: Laden beim Arbeitgeber?
Verfasst: 30. Jul 2014 22:01
von Chris9020
Hi bash_m,
bei uns war das damals auch ein wichtiger Bestandteil aus der Zertifizierung nach der Öko-Audit-Verordnung EMAS, welche für größere Betriebe aus meiner Sicht heute zwingend notwendig ist.
Kannst ja mal bei deinem Management in diese Richtung urgieren, dann kannst damit zwei Fliegen mit einer Klappe erwischen, zum einen steht nach der Zertifizierung euer Betrieb besser da und zum anderen hast Du dann eine E-Tankstelle.
Viele Grüße vom
Chris
Re: Laden beim Arbeitgeber?
Verfasst: 31. Jul 2014 07:30
von Stromer
bash_m hat geschrieben:Hi Leute,
ich kämpfe immer noch um eine vernünftige Lademöglichkeit bei meinem Arbeitgeber. Eigentlich hauptsächlich um auch im Winter elektrisch die Pendelstrecke bewältigen zu können.
Jetzt hat das obere Management das ganze abgelehnt (Großbetrieb mit mehreren Werken in Deutschland). Ich würde ja auch den Strom bezahlen wollen, ich möchte nur keinen Tropfen Benzin verschwenden wollen.
Ich bin gerade etwas sprachlos, schließlich brüstet man sich hier mit "nachhaltigen Produkten, C02 Reduzierung wird hier ebenfalls groß geschrieben".
Wie ist das bei euch?
Könnt ihr beim Arbeitgeber "einfach so" laden oder wurdet ihr auch abgewiesen?
Grüße
Mein Arbeitgeber war sehr kooperativ und hat mir einen Parkplatz mit Steckdose bereitgestellt. Den Verbrauch ermittle ich über einen einfacher Strom-Verbrauchszähler aus dem Aldi und bezahle den Strom einmal im Quartal. Das Aufschreiben mache ich selbst, die Fa. vertraut mir. Das ist einfach und erspart eine teure Ladesäule. Ich verwende ein kurzes Verlängerungskabel mit 2,5 er Querschnitt und verstaue das ganze geschützt vor Regen in 2 Baueimern für nicht einmal 5€, ein kleiner steht auf der Erde, ein großer wir darüber gestülpt. Das ist billig, einfach und sicher. Ich mache das schon 2 Jahre so.
Gruß
Richie
Re: Laden beim Arbeitgeber?
Verfasst: 31. Jul 2014 07:56
von RoterBaron
Das würde mir auch genügen, aber das bekommt man wohl eher hin, wenn man den Chef persönlich ansprechen kann. In größeren Firmen ist das so eher unmöglich.

Mal sehen, ich starte noch mal einen Versuch. Die Hoffnung stirbt zu letzt.
