Moin Moin aus dem Norden
Ich verfolge Eure Diskussionen und kann mich bei vielen Dingen anschließen.
Auch ich werde ( selbst in einer normalen Opelwerkstatt beim Reifentausch ) gefragt,
wie kann man sich so ein Auto zulegen ? Der Öl-Schrauber von Opel ist dafür natürlich
nicht offen ( Ihm fehlt hier einfach das Wissen und auf kurz oder lang, dann
auch der Arbeitsplatz, leider

). Der allg. Bürger beschäftigt sich nach meiner
Erfahrung schon sehr ernst mit dem Thema, stellt aber am Anfang immer dieselbe
langweilige Lobbyistenfrage : Wie weit kommt man denn mit dem Auto ?
Daraufhin antworte ich mit : Das ist die falsche Frage, Sie müssten mir die Frage
stellen, ob ich irgendein Ziel noch nicht erreicht habe ! Sobald das passiert ist, kann
man sehr sachlich seinen Ampera und das neue Autofahr,- und Tankverhalten erläutern.
Man merkt richtig wie es bei den Leuten noch mehr anfängt im Kopf zu rödeln. Es sind ja
auch ganz tief sitzende Strukturen im Gehirn, die da mit einem Update belegt werden

.
Ich kann aus meiner Erfahrung nur sagen, das die Reichweite beim Ampera keine Rolle
spielt, da man jeden Tag einen vollen Akku hat ( Kosten 1,85€/Füllung ), sofern man
zuhause laden kann. Geht es mal weiter weg, muss man zwar tanken ( ca. 50€ ), was aber
bei 4,8l/100km nicht schlimm ist. Zudem ist das dann meistens auch nur eine Tankfüllung
pro Monat nötig. Summe : 30Tg*1,85€ + 50€ = 105,50€/Monat ( im schlimmsten Fall ), ansonsten
nur 50€/Monat für Strom !
Wenn dann gerne das Argument kommt : Ja, aber man muss trotzdem noch tanken, sage ich ich :
Das ist korrekt, jedoch habe ich meinen Benzinverbrauch bei gleichgebliebener Nutzungsweise um
4/5 reduziert. Bekommst Du das auch hin ?
Muss man mal außerhalb laden, sind die meisten Befragten sehr gerne bereit
eine Schuko-Steckdose ( 230V/10A ) zur Verfügung zu stellen. Es werden ja nur
max. 10KW ( 2€ ) dafür benötigt. Zudem können dann auch nette Gespräche
geführt werden. Fragt mal an einer Benzinsäule, ob Ihr 1,5Liter
Benzin geschenkt bekommen könnt !
Alle Interessierte sollten sich daher die Frage stellen, wieviel km fahre ich zu 95% im Jahr pro Tag und
wieviel km fahre ich mit den restlichen 5% pro Jahr ? Wenn man dann noch weiss, sofern das Update
seine Wirkung im Gehirn entfalten kann

, das man auch mit einem 16/10KW-Akku und Benzinaufsatz
für den Notfall absolut keine Einschränkungen hat. Außerdem was passiert dann erst bei einen reinen E-Auto
welches einen 60KW-Akku hat, welches zu Hause nur die verbrauchten Kilometer nachlädt und bei weiteren Reisen eine Tank und Rastpause von 0,5h benötigt.
... ich glaube wenn man sich diese Fragen gestellt hat, ist ein weiteres Update fürs Gehirn nötigt.
Diesmal nicht für den Bereich "Umdenken/Verständnis", sondern für den Bereich "Mut zum Umstieg !! )
Und solange alle anderen noch updaten / denken und lernen, fahre ich schön einen Ampera mit Vollausstattung und genieße die neue Fahrkultur mit teilweise kostenlosen Tankstellen und netten
Gesprächen !