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Re: Möglichkeiten!
Verfasst: 13. Dez 2012 11:40
von caffeine
Aaamperaaa hat geschrieben:Obwohl ich früher gerne schneller unterwegs war bin ich zwischenzeitlich auch bei der Tempo 130 Lobby. Zum einen kann man entspannter fahren und zum anderen können die deutschen Premiumhersteller viel einfacher gute E-Autos auf die Beine stellen. 200 km/h im E-Auto ist einfach zu teuer und zu unökonomisch.
Ja, ich bin mittlerweile auch meist zwischen 130 und 150 km/h unterwegs. Auf kurzen Autobahnstücken auch deutlich langsamer. Ich bin oft auf der A7 Richtung Hamburg unterwegs. Nach den Kassler Bergen gibt es bei Hildesheim ein langes, dreispuriges Stück ohne Begrenzung. Dort bin ich früher immer Vollgas gefahren (wenn möglich). Seit einigen Jahren habe ich daran keinen Spaß mehr. Sondern fahre auch dort mit Tempomat 150 (max) und lehne mich zurück. Es nervt mich einfach permanent die Fehler der anderen voraussehen zu müssen. Zieht der gleich hinter dem LKW raus, hat er mich gesehen (natürlich ist das Licht an, hatte ich bei > 200 immer an). Was ist hinter der langgezogenen Kurve? Häufig wieder abbremsen, weil irgend jemand mit seinem Polo doch noch 500 Meter vor mir rausziehen muss
Heute macht es mir mehr Spaß, zügig mitzuschwimmen. Fahre meist rechts und habe meine Ruhe. Gucke auch nicht mehr auf die Uhr, ob ich die 550 km in 4 oder in 5 oder sogar in 6 Stunden schaffe. Oft sind es schon alleine verkehrsbedingt eher sechs Stunden. Also was solls? Früher losfahren, gemütlich bleiben, Käffchen auf dem Rastplatz trinken und entspannt ankommen. Schont gewaltig die Nerven

Re: Möglichkeiten!
Verfasst: 13. Dez 2012 16:23
von agentsmith1612
Aus studientechnischen Gründen bin ich ziemlich oft immer die selbe Strecke gefahren diese Jahr und ob man nun 80, 120 oder 150 km/h fährt machte maximal 40 min unterschied bei 2,5 Stunden Fahrzeit aus.
Der Unterschied zwischen schnell und langsam Fahren in Sachen Fahrverkürzung macht sich ja nur dann bemerkbar wenn man möglichst lange die entsprechende Geschwindigkeit fahren kann, bei 120 und 150 ist das meistens nicht der Fall erst recht nicht auf zwei spurigen Autobahnen. Somit fährt man viel weniger die entsprechende Geschwindigkeit was den Zeitvorteil immer geringer werden lässt.
In Betracht des Energieverbrauchs, macht sich ziemlich stark bemerkbar wie oft man wieder runterbremsen muss und wie oft man zum überholen wieder Beschleunigen muss.
Mein persönlicher Fahrstil ist meistens rechts und wenn dort ein LKW ist dann einfach hinterher fahren, was bringt mit wenn ich dann wieder auf 120 o.ä Geschwindigkeit beschleunigen muss um den zu überholen und dann doch wieder rechts fahren muss und dann hinter dem nächsten hänge ? Gar nichts. Einfach hinter her fahren und Ruhe haben, ist weniger anstregend und meistens haben ich einfach die Zeit auch länger zu brauchen.
Den ganzen Thread finde ich deswegen einfach nur lächerlich. Ein generelles Tempolimit auf D-Autobahnen würde ich beführworten.
Für die die gerne 200 und mehr fahren und dagegen argumentieren mit 120 würde man ja viel zu lange brauchen: Bitte erklärt mir auf einer belibigeren Strecke wie hoch der Prozentsatz der Strecke liegt auf der ihr dann 200 gefahren seit.
Re: Möglichkeiten!
Verfasst: 15. Dez 2012 23:16
von huschelmonk
Schade ich finde den Beitrag in der Mediathek nicht mehr.
Es ging genau um das Thema.
Zum Inhalt der Dokumentation.
Zwei Fahrer, bzw. ein Fahrer und eine Fahrerin, mit zwei baugleichen Fahrzeugen wurden losgeschickt.
Abfahrtort und Zielort sind vorgegeben, die Strecke 800 km ist frei wählbar. Der Fahrer soll unter Berücksichtigung aller Verkehrsregeln und Geschwindigkeitsbeschränkungen so schnell fahren wie es möglich ist. Die Fahrerin hat die Auflage die 120 kmh nicht zu überschreiten. Auf der Strecke waren Baustellen mit Staus, dichten Verkehr und auch freie Strecken. Brenzliche Situationen gab es nur beim Fahrer, die Fahrerin kam ohne Zwischenfall durch.
Fazit des Testes, der Fahrer war etwa 2 Stunden eher am Ziel. Das ist ja nicht überraschend, aber die Fahrerin ist mit einer Tankfüllung ans Ziel gekommen, der Fahrer mußte einmal zwischentanken.
Er hat fast das doppelte verbraucht. Und was meint ihr wer war nach der Fahrt mehr ermüdet und geschlaucht ? Das Mädel ist Abend jedenfalls noch in die Disco, der "Schnellere" schlief dagegen.
Was hat ihn da der "2 Stunden-Vorteil" gebracht. Mensch war das Mädel ein "heißer Feger".
Wie gesagt schade das ich den Film nicht mehr finde.
Re: AW: Möglichkeiten!
Verfasst: 15. Dez 2012 23:50
von Chris
huschelmonk hat geschrieben:Mensch war das Mädel ein "heißer Feger".
Wie gesagt schade das ich den Film nicht mehr finde.
Erst "heiß" machen und dann gibts doch nix zu gucken

Ähm was war das noch gleich für eine Dokumentation?

Re: AW: Möglichkeiten!
Verfasst: 15. Dez 2012 23:50
von Chris
huschelmonk hat geschrieben:Mensch war das Mädel ein "heißer Feger".
Wie gesagt schade das ich den Film nicht mehr finde.
Erst "heiß" machen und dann gibts doch nix zu gucken

Ähm was war das noch gleich für eine Dokumentation?

Re: Möglichkeiten!
Verfasst: 16. Dez 2012 11:33
von agentsmith1612
Ich habe den Beitrag mal gesehen oder eben ähnliche. Aber genau so ist es. Vor allem, dass die Zeit die der Fahrer an Vorsprung herraus gefahren hatte, spätestens beim Tanken wieder ziemlich schnell weniger wurde.