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Deutsche Autos in Amerika
Verfasst: 14. Jan 2013 18:44
von RobbertPatrison
Interessantes artikel:
http://www.welt.de/wirtschaft/article11 ... -sind.html
Auto ist hier ein Impulskauf: Ich haben meinen Volt am Sonntag beim Chevrolet dealer ausgesucht. Auf ein riesiges Lagergelaende hatte er 20 Volts in verschiedene Farben und Ausstattungen. 2 Stunden spaeter bin ich mit mein neuer Volt nach Hause gefahren. Zulassung zahlt man gleich, KfZ Versicherung ist automatisch, und das Nummerschild wird nach 6 Wochen zugeschickt. Europa ist so langsahm!
Deutsche Autos sind hier meist snob-wahre, und oft werden die grossen Modelle gekauft. Besonders hier in Silicon Valley zeigt man's gern. Und nach dem '
wenn schon - denn schon' Prinzip gibt es jede menge Porsche Panamera Turbo, Audi Q7, Mercedes S, GL, CLS, unzaehlige Lexusses (Lexi?). Mein boss hat grade 2 Tesla's gekauft: einer fuer sich, und einer fuer seine Frau.
Volkswagen gibt es fast nur als Frauenauto: Beetle und Golf: (Details ueber '
guy cars' und '
chick cars':
http://www.cartalk.com/content/ultimate ... all-time-1)
Otto-Normalverdiener faehrt ein Toyota Carmy order Corolla.
Re: Deutsche Autos in Amerika
Verfasst: 14. Jan 2013 19:56
von Kratus
Interssant, wie jede Kultur seine Eigenschaften hat.
Re: Deutsche Autos in Amerika
Verfasst: 14. Jan 2013 21:01
von agentsmith1612
Ich wollte gerade schon schreiben "guckt euch den Passat an."
Aber im Artikel wird es ganz unten ja auch erwähnt.
Da fragt man sich als Deutschler dann doch wieso ist der US Passat größer und besser ausgestattet und kostet um einiges weniger.
Und ich dachte immer meine Familie kauft Autos spontan, eigentlich nur Fragen ob man einen Dachträger leihen kann und dann doch ein neues Auto incl. Dachträger gekauft, der Verkäufer hatt es wohl drauf.
Ne aber vom ganzen Protz mal abgesehen, ich dachte einen Tesla kauft man weil man davon überzeugt ist und nicht aus Protz, aber anscheinend ja doch auch.
Also sind die Amerikaner noch immer größer und nochmal größer. Wobei ich Innenaustattung dort noch nie toll fand, saß mal in einem Hummer H3 fand ich ziemlich naja, Corvette kann das da auch nicht besser. Aber hat halt alles seinen Preis.
Re: Deutsche Autos in Amerika
Verfasst: 14. Jan 2013 23:55
von RobbertPatrison
agentsmith1612 hat geschrieben:
Ne aber vom ganzen Protz mal abgesehen, ich dachte einen Tesla kauft man weil man davon überzeugt ist und nicht aus Protz, aber anscheinend ja doch auch.
Bei um $100K achtet man nicht mehr so viel auf die Kilometerkosten oder das Milieu: Status und etwas Neues ist viel wichtiger. Die Firma Tesla und die Fabrik sind hier in Silicon Valley. Tolles auto! Es gibt schon viele Teslas auf der Strasse. Der Teslafahrer ist meist ein aeltere Mann.
Dabei ist der Tesla technisch viel einfacher als der Ampera/Volt: nur ein Motor, Getriebe, und Kuehsystem. Der Volt hat 3 motoren, 2-ganggetriebe on 5 Kuehlsystemen, und damit ein viel groessere Ingenieursleistung. Das Infotainmentsystem der Tesla is toll: sehr grosses Bildschirm und wunderbar einfach zo bedienen. Softwearemeassig kan GM also noch einiges lernen von Silicon Valley.
Re: Deutsche Autos in Amerika
Verfasst: 15. Jan 2013 07:02
von agentsmith1612
Softwaremäßig ist der Tesla wohl das Iphone an Auto, würde ich mal sagen. (jetzt aber nicht negativ auffassen

.
Das auf sowas noch kein anderer gekommen ist ? Ein Display mit allen funktionen, personalisierungen und Speicherrungsmöglichkeiten.
Re: Deutsche Autos in Amerika
Verfasst: 7. Feb 2013 17:55
von RobbertPatrison
StefanKLU hat geschrieben:Warum fährt eigentlich kein deutscher Autohersteller bei den
NASCAR-Rennen mit?
Interessante Frage! Ich glaube das hat mit Image zu tun. Mein Theorie: Die Nascar-demographie is meist Maenner mit unterdurchschnittliche Bildung und Einkommen, aus dem 'American Heartland'. Das sind Menschen die Pickup-trucks kaufen. Die Automarken sind Chevrolet (Silverado), Ford (F-150) , Dodge (Ram), Toyota (Tundra). Das sind auch die meistverkaufte Autos hier in den USA.
Die Zielgruppe fuer Deutsche Autos is ganz anders, und eine Assozierung mit das 'voelkische' Nascar passt da wohl gar nicht. Kein Deutsche Autofirma baut pickups, es gibt nur nobel-autos und SUVs.
Re: Deutsche Autos in Amerika
Verfasst: 7. Feb 2013 19:14
von huschelmonk
Bei den NASCAR-Rennen werden die Fahrzeuge mit speziellen streng reglementierten V8-Motoren mit rund 5,9 Liter Hubraum, Vergaser und über Stößelstangen betätigte Ventile angetrieben. Es handelt sich dabei im Wesentlichen um Stockblock-Motoren. Diese Motorentechnik stammt noch aus den 1960er Jahren, aber durch den Einsatz von moderner Technologie und Materialien erreichen die Motoren eine Leistung von bis zu 850 PS. Stockblock-Motor ist die Bezeichnung für ein in der Regel seriennahes (daher auch der Name), technisch nicht hochentwickeltes Triebwerk. Solche Triebwerke können trotz einfachster Technik (in der Regel Stößelstangenbauweise mit einer unten liegenden Nockenwelle und Zweiventiltechnik) eine beachtliche Leistung erzielen. Die Motoren bei Ovalrennen der NASCAR-Serie müßen bis zu 600 Meilen (fast 1000 Kilometer) ständig unter Vollgas arbeiten. Aus 5,7 Liter Hubraum erzielen die V8-Aggregate mit Vergasern bis zu 850 PS bei 8500/min, sie werden jedoch bei schnellen Strecken auf etwa 450 PS gedrosselt.
Spezifikation V8-Motor von Ricky Rudd aus dem Jahr 2004
Hubraum: 5,86 Liter (358 in³) Stößelstangen V8
Übersetzung: 4 Gang, manuelle Schaltung
Gewicht: min. ohne Fahrer: 1455 kg, min. mit Fahrer: 1545 kg
Leistung: ungedrosselt: etwa 865 PS (645 kW), gedrosselt: etwa 445 PS (332 kW)
Treibstoff: 98 Oktan; Benzin Bleifrei
Füllkapazität des Tanks: 67,2 Liter
Kraftstoffzustellung: Einspritzung
Luft-Kraftstoff-Mischungverhältnis: 12:1
Selbstansaugend
Radstand: 2,8 m (110 Inch)
Steuerung: Servolenkung, Schneckengetriebe mit zirkulierendem Kugellager
Es kommen also keine Turboaufgeladene Hightech-Motoren aus Serienfahrzeugen zum Einsatz.
Re: Deutsche Autos in Amerika
Verfasst: 7. Feb 2013 21:00
von RobbertPatrison
NARCAR Autos is ein grosses Werbezirkus, genau wie WWF ringen. Das Markenimage muss passen mit die Zielgruppe.
Technisch ist es der Unterschied indertat interessant. Zum Beispiel: Chevrolet sponsort NASCAR mit das Modell 'Impala':
http://www.autoblog.com/2012/11/29/2013 ... -revealed/
Dieser NASCAR Impala hat motorisch und karosseriemaessig sehr wenig zu tun mit das Serienauto Impala. Der Impala is ja ein trauriger Opa-auto (
http://www.edmunds.com/chevrolet/impala/2012/ ).
Re: Deutsche Autos in Amerika
Verfasst: 16. Feb 2013 10:05
von xado1

- ford-freestyle1 (2).jpg (227.27 KiB) 4203 mal betrachtet
ich verstehe nicht,warum die amis keine autos unter 200ps wollen.ich bin fast jedes jahr 2 monate in vegas und california,und habe seit 1989 freunde in sacramento.bei einem der letzten besuche gingen wir auf autoshopping mit der frau meines freundes,samstag abend um 20 uhr,alle händler hatten offen.
die familie hat bereits 3 autos,davon ein riesen SUV,ein Van,und eine limusine,und die mutter wollte ein auto für die stadt zum einkaufen fahren.wir hatten einige besichtigt,sie konnte sich nicht entscheiden ,da sie absolut kein auto unter 200ps haben wolte---für die stadt!!!
in einem land wo man höchstens 65m/h fahren darf!!!
das abgebildete auto war ihr zu klein und zu schwach.wie sollen solche leute den sinn eines elektroautos verstehen??
nur nebenbei,die riesenkiste kostete nur 8.000.- dollar
Re: Deutsche Autos in Amerika
Verfasst: 16. Feb 2013 16:36
von agentsmith1612
xado1 hat geschrieben:ford-freestyle1 (2).jpg
nur nebenbei,die riesenkiste kostete nur 8.000.- dollar
Neu oder gebraucht?
Wenn neu, dann kann da ja keine neuste Technik drin stecken, wieso können in den Staaten Autos so billig sein in Europa aber nicht?
Bestes Beispiel ist ja auch der US VW Passat