ADAC fährt 450 km mit dem e-Golf
Verfasst: 31. Jul 2014 16:55
Als ich heute die frische ADAC-Motorwelt in die Hand nahm, konnte ich als erstes auf Seite 3 ein Foto von zwei Männern erblicken, die auf einer Bordsteinkannte am Straßenrand sitzen und augenscheinlich darauf warten, dass ihr e-Golf (hinter ihnen an der Ladesäule) aufgeladen ist. Der jüngere Mann schaut noch recht optimistisch, der ältere als ob man ihm die Sonnenbrille geklaut hätte.
Bildunterschrift: Zwangspause. Stromladen mit dem E-Auto dauert, Fotograf X dokumentiert die etwas missmutigen Mienen.
Vielleicht hätte man speziell dem jüngeren der beiden Herren vor dem Fotografieren das „missmutig“ noch mehr einschärfen müssen, denn so unglücklich schaut er gar nicht aus.
Auf Seite 18 wird beschrieben, wie die beiden mit dem e-Golf von München (450 km) nach Leipzig fahren.
Immerhin wird zunächst das TESLA Model S erwähnt, welches diese Strecke als einziges e-Auto schafft. Danach wird der Leser damit abgeschreckt, dass man den Golf für diese Strecke an einer normalen Steckdose 32 Stunden aufladen müsste. Zum Glück kommt die Erkenntnis, dass es mit Schnellladesäulen besser funktioniert. Die kleine blöde Bemerkung „wir reden uns die Strecke schön“ sagt viel aus über die negative Grundeinstellung zu diesem Projekt.
Völlig überrascht scheinen die beiden von der Tatsache zu sein, dass bei Tempo 120 der Akku schneller leer wird als bei langsamer Fahrt.
Es wird munter über die Probleme mit Ladesäulen geplaudert, aber an dieser Stelle wird leider vergessen zu erwähnen, dass TESLA mit seinen Superchargern das Thema schon vorbildlich im Griff hat.
Wer ist außer den ADAC-Leuten noch so dumm und bezahlt an einer Schnellladesäule 60 Cent pro kWh?
Im Artikel wird erklärt, dass die Fahrt während eines Deutschen WM Spiels stattgefunden hat. Spätestens jetzt kann man verstehen, warum hier wirklich jemand missmutig wurde.
Mein Fazit: Der ADAC tut mal wieder alles, um die e-Mobilität auszubremsen und schlechtzureden.
Die wahre Bestimmung eines e-Golf ist nicht die Langstrecke. Man könnte analog mit dem stärksten Golf-GTI in der Hauptverkehrszeit durch die Stadt fahren, sich dabei über den hohen Spritverbrauch wundern und zu der Erkenntnis gelangen, dass man nicht schneller voran kommt als mit dem Fahrrad.
Lieber ADAC: Was sollte uns dieser Artikel sagen?
Bildunterschrift: Zwangspause. Stromladen mit dem E-Auto dauert, Fotograf X dokumentiert die etwas missmutigen Mienen.
Vielleicht hätte man speziell dem jüngeren der beiden Herren vor dem Fotografieren das „missmutig“ noch mehr einschärfen müssen, denn so unglücklich schaut er gar nicht aus.
Auf Seite 18 wird beschrieben, wie die beiden mit dem e-Golf von München (450 km) nach Leipzig fahren.
Immerhin wird zunächst das TESLA Model S erwähnt, welches diese Strecke als einziges e-Auto schafft. Danach wird der Leser damit abgeschreckt, dass man den Golf für diese Strecke an einer normalen Steckdose 32 Stunden aufladen müsste. Zum Glück kommt die Erkenntnis, dass es mit Schnellladesäulen besser funktioniert. Die kleine blöde Bemerkung „wir reden uns die Strecke schön“ sagt viel aus über die negative Grundeinstellung zu diesem Projekt.
Völlig überrascht scheinen die beiden von der Tatsache zu sein, dass bei Tempo 120 der Akku schneller leer wird als bei langsamer Fahrt.
Es wird munter über die Probleme mit Ladesäulen geplaudert, aber an dieser Stelle wird leider vergessen zu erwähnen, dass TESLA mit seinen Superchargern das Thema schon vorbildlich im Griff hat.
Wer ist außer den ADAC-Leuten noch so dumm und bezahlt an einer Schnellladesäule 60 Cent pro kWh?
Im Artikel wird erklärt, dass die Fahrt während eines Deutschen WM Spiels stattgefunden hat. Spätestens jetzt kann man verstehen, warum hier wirklich jemand missmutig wurde.
Mein Fazit: Der ADAC tut mal wieder alles, um die e-Mobilität auszubremsen und schlechtzureden.
Die wahre Bestimmung eines e-Golf ist nicht die Langstrecke. Man könnte analog mit dem stärksten Golf-GTI in der Hauptverkehrszeit durch die Stadt fahren, sich dabei über den hohen Spritverbrauch wundern und zu der Erkenntnis gelangen, dass man nicht schneller voran kommt als mit dem Fahrrad.
Lieber ADAC: Was sollte uns dieser Artikel sagen?