FCEV-Fan stellt sich vor
Verfasst: 2. Jul 2016 18:40
Ich selbst habe beruflich mit Elektronik-Hardware zu tun und arbeite in der technischen Entwicklung mit Naturwissenschaftlern zusammen. Daher gibt es schon seit Jahren Diskussionen über Mobilität in Verbindung mit Klimaschutz, Nachhaltigkeit und unter dem Aspekt der gesellschaftlichen Machbarkeit.
Prinzipiell bin ich davon überzeugt, daß wir als Gesellschaft so schnell wie möglich u.a. vom Verbrennungsmotor wegkommen müssen, weil der ineffizient ist und das Ölfördermaximum schon bzw. bald überschritten ist. Das wird die Ölpreise und damit auch die Kraftstoffkosten gewaltig hochtreiben, schafft Abhängigkeiten zu den Ölförderländern und ist letztlich ein wesentlicher Grund für kriegerische Auseinandersetzungen.
Im Prinzip bin ich ein Verfechter der Wasserstoffwirtschaft. Hierbei weiche ich von der derzeitigen Wasserstoffmeinung ab, die Wasserstoff nur als Abfallprodukt von regenerativem Überschussstrom sieht, sondern weise auf die Wasserstoffherstellung auf chemischem Weg aus Biomasse hin. Nach dem Motto "Pack den Biomüll in den Tank". Zur Erinnerung: bei "Zurück in die Zukunft" füttert Doc Brown den Flux Kompensator auch mit einer Bananenschale.
Wer es sich nicht vorstellen kann, daß aus Biomasse und Bioabfällen Wasserstoff hergestellt werden kann und zwar effizienter als mit Elektrolyse aus Strom, der soll mal überlegen wie aus Rohöl (schwarz, klebrig) klares Benzin wird.
Das nennt man Raffinerietechnik und bei Wasserstoff aus Biomasse ist es Dampfreformierung. Firmen wie Linde können das schon. Aber das o.g. sind andere Themen mit denen man ganze Bücher füllen kann.
Wie gesagt, als Wasserstoff-Befürworter bin ich für mit Wasserstoff betriebene Brennstoffzellenfahrzeuge. Prototypen habe ich schon mal fahren können und war begeistert. Daher habe ich als Benutzer auch den Namen FCEV-Fan gewählt (FCEV = Fuel Cell Electric Vehicle bzw. auf Deutsch Brennstoffzellenfahrzeug). Kaufen kann man die als Privatmann aber noch nicht (vielleicht demnächst den Toyota Mirai) und mit den Tankstellen wird es außerhalb der Ballungszentren noch einige Jahre dauern.
Aber wieder zurück zum Elektroantrieb und speziell zum Ampera bzw. Voltec-Antrieb.
Ich bin im Jahr 2011 auf den Ampera aufmerksam geworden und das Konzept hat mich begeistert. Der Ampera ist voll Alltagstauglich, weil auch größere Strecken spontan gefahren werden können und nicht wie bei reinen Elektroautos nach spätestens 200km eine mehrstündige Kaffeepause fällig ist. Auch verglichen mit den nicht ganz neuen Hybrid-Autos (z.B. Toyota Prius) ist meines Wissens nur beim Ampera bis zu 80km rein elektrisches Fahren möglich. Daher bin ich der Meinuung, daß der Voltec-Antrieb am besten geeignet ist um elektrisch zu fahren.
Auch die neueren reinen Elektroautos, wie z.B. der neue Ampera-E oder auch der Tesla haben in meinen Augen nur eine Berechtigung als Zweitwagen.
Der Ampera hat nach meiner Einschätzung auch im Jahr 2016 dank des Voltec Antriebes technologisch immer noch die Nase vorn. Das Konzept ist einfach überzeugend, auch wenn ich persönlich es für eine Brückentecnologie halte.
Und warum habe ich in 2012 keinen Ampera gekauft ?
Weil ich es mir erstens nicht leisten konnte und zweitens ein Auto mit Anhängerkupplung brauchte.
Jetzt kommt der Ampera in erschwingliche Regionen, wirtschaftlich rechnet es sich bei ca. 20.000km/Jahr sehr gut einen Ampera für unter 20.000€ zu fahren und der Ampera hat sich als Robust bewährt und macht auch noch richtig Spass.
Das sind genügend Gründe jetzt einen Ampera zu kaufen. Am besten einen ePionier wegen der tollen Ausstattung und weil man auch als ePionier angesehen wird.
Ich hoffe daß ich meine Entscheidung nicht bereue, hauptsächlich wegen der Tatsache daß es ein exotisches Auto ist, mit teuren Ersatzteilen, dünnem Werkstattnetz und evtl. schwierigem Service wenn das Fahrzeug noch älter ist.
Aber das werde ich riskieren und jetzt einen Ampera kaufen.
Prinzipiell bin ich davon überzeugt, daß wir als Gesellschaft so schnell wie möglich u.a. vom Verbrennungsmotor wegkommen müssen, weil der ineffizient ist und das Ölfördermaximum schon bzw. bald überschritten ist. Das wird die Ölpreise und damit auch die Kraftstoffkosten gewaltig hochtreiben, schafft Abhängigkeiten zu den Ölförderländern und ist letztlich ein wesentlicher Grund für kriegerische Auseinandersetzungen.
Im Prinzip bin ich ein Verfechter der Wasserstoffwirtschaft. Hierbei weiche ich von der derzeitigen Wasserstoffmeinung ab, die Wasserstoff nur als Abfallprodukt von regenerativem Überschussstrom sieht, sondern weise auf die Wasserstoffherstellung auf chemischem Weg aus Biomasse hin. Nach dem Motto "Pack den Biomüll in den Tank". Zur Erinnerung: bei "Zurück in die Zukunft" füttert Doc Brown den Flux Kompensator auch mit einer Bananenschale.
Wer es sich nicht vorstellen kann, daß aus Biomasse und Bioabfällen Wasserstoff hergestellt werden kann und zwar effizienter als mit Elektrolyse aus Strom, der soll mal überlegen wie aus Rohöl (schwarz, klebrig) klares Benzin wird.
Das nennt man Raffinerietechnik und bei Wasserstoff aus Biomasse ist es Dampfreformierung. Firmen wie Linde können das schon. Aber das o.g. sind andere Themen mit denen man ganze Bücher füllen kann.
Wie gesagt, als Wasserstoff-Befürworter bin ich für mit Wasserstoff betriebene Brennstoffzellenfahrzeuge. Prototypen habe ich schon mal fahren können und war begeistert. Daher habe ich als Benutzer auch den Namen FCEV-Fan gewählt (FCEV = Fuel Cell Electric Vehicle bzw. auf Deutsch Brennstoffzellenfahrzeug). Kaufen kann man die als Privatmann aber noch nicht (vielleicht demnächst den Toyota Mirai) und mit den Tankstellen wird es außerhalb der Ballungszentren noch einige Jahre dauern.
Aber wieder zurück zum Elektroantrieb und speziell zum Ampera bzw. Voltec-Antrieb.
Ich bin im Jahr 2011 auf den Ampera aufmerksam geworden und das Konzept hat mich begeistert. Der Ampera ist voll Alltagstauglich, weil auch größere Strecken spontan gefahren werden können und nicht wie bei reinen Elektroautos nach spätestens 200km eine mehrstündige Kaffeepause fällig ist. Auch verglichen mit den nicht ganz neuen Hybrid-Autos (z.B. Toyota Prius) ist meines Wissens nur beim Ampera bis zu 80km rein elektrisches Fahren möglich. Daher bin ich der Meinuung, daß der Voltec-Antrieb am besten geeignet ist um elektrisch zu fahren.
Auch die neueren reinen Elektroautos, wie z.B. der neue Ampera-E oder auch der Tesla haben in meinen Augen nur eine Berechtigung als Zweitwagen.
Der Ampera hat nach meiner Einschätzung auch im Jahr 2016 dank des Voltec Antriebes technologisch immer noch die Nase vorn. Das Konzept ist einfach überzeugend, auch wenn ich persönlich es für eine Brückentecnologie halte.
Und warum habe ich in 2012 keinen Ampera gekauft ?
Weil ich es mir erstens nicht leisten konnte und zweitens ein Auto mit Anhängerkupplung brauchte.
Jetzt kommt der Ampera in erschwingliche Regionen, wirtschaftlich rechnet es sich bei ca. 20.000km/Jahr sehr gut einen Ampera für unter 20.000€ zu fahren und der Ampera hat sich als Robust bewährt und macht auch noch richtig Spass.
Das sind genügend Gründe jetzt einen Ampera zu kaufen. Am besten einen ePionier wegen der tollen Ausstattung und weil man auch als ePionier angesehen wird.
Ich hoffe daß ich meine Entscheidung nicht bereue, hauptsächlich wegen der Tatsache daß es ein exotisches Auto ist, mit teuren Ersatzteilen, dünnem Werkstattnetz und evtl. schwierigem Service wenn das Fahrzeug noch älter ist.
Aber das werde ich riskieren und jetzt einen Ampera kaufen.