Liebe Ampera-Jünger,
ich habe kürzlich den Kaufvertrag für einen 2011er Ampera mit Eintragung "Erprobungsfahrzeug" und Ausnullung in 2.2. des Fahrzeugscheins unterschrieben.
Auf das Fahrzeug freue ich mich schon sehr.
Das Fahrzeug hatte drei Halter (1. Opel Adam AG, danach zwei private Besitzer). Dem aktuellen Besitzer sind keine Probleme bezüglich des Erprobungsfahrzeugstatus bekannt. Er hat keine Infos, was daran erprobt wurde. Die letzte HU hat ihm ein korrekter technischer Dienst verweigert, da der Erprobungsfahrzeugstatus im Schein steht. Ein anderer technischer Dienst hatte kein Problem damit, die HU zu machen.
Zur Absicherung habe ich bei der Zulassungsstelle heute den Fahrzeugschein mit Punkt 22 "Erprobungsfahrzeug" vorgezeigt.
Nach etwas Recherche hat mir die Zulassungsstelle bestätigt, dass Sie das Fahrzeug so nicht wieder zulassen wird und an einen technischen Dienst verwiesen.
Der TÜV Nord teilte dann mit:
1. Daten von Opel Adam AG von vor 15 Jahren notwendig...
2. §21 Abnahme notwendig, Kosten eher vierstellig.
Hab Ihr einen Tipp wie man noch an die Fahrzeugdaten bei Opel kommt oder diesen Prozess abkürzen kann?
Kurz kurz vor meiner Frage in der Zulassungsstelle habe ich meinen 6 Jahre treuen 6-Zylinder Diesel abgemeldet und dem neuen Halter übergeben. Danach trübte sich meine Stimmung aufgrund der Sachverhalte oberhalb deutlich. Den Ampera wollte ich innerhalb von 2 Wochen übernehmen.
Ich freue mich über Euren Input.
Viele Grüße
jo
Ein Hallo und Bitte bei der Problemlösung aus Gronau(Leine)
-
johoho
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Re: Ein Hallo und Bitte bei der Problemlösung aus Gronau(Leine)
Puh ... ein Erprobungsfahrzeug hätte eigentlich nie in den Verkauf gehen dürfen.
im Grunde brauchst du eine Bestätigung vom Hersteller - wen man da jetzt immer nennen wollte (Opel, Stellantis ...) - in der bestätigt wird, daß das Fahrzeug auf Serie zurückgebaut wurde. Und dann müßte Opel eine neue Zulassungsbescheinigung Teil II aka Fahrzeugbrief ausstellen, in dem eben der Hinweis auf das Erprobungsfahrzeug nicht mehr drin ist.
Die Nr. 2.2 ist ja die TSN - und wenn es da keine eindeutige Zuordnung gibt, dann kann das Fahrzeug im Grunde nicht versichert werden.
Gibt es keine TSN (wie oft bei richtigen Oldtimern), ist eine Einzelabnahme notwendig, womit wir bei den 4stelligen Kosten wären.
Meine Befürchtung ist nur, wenn du dich an Stellantis bzw. ehemals Opel wendest, die wollen von dem Fahrzeug gar nichts mehr wissen ...
Aber fragen kostet nichts ...
Mein Ampera ist - ketzerisch gesagt - auch kein Serienfahrzeug mehr, da mir Opel mal eine Software für eine anderen Ampera-Typ (mit anderem Hardwarestand bezüglich irgendwelcher Steuergeräte) aufgespielt hat. Seitdem fehlen etliche Menüpunkte im Infotainment und der Motor läuft an (was da nicht passieren sollte), wenn man ihn bei weniger als -4°C am angesteckten Ladekabel vorklimatisiert. Homologation ade, der würde in diesem Zustand nie wieder eine Typgenehmigung bekommen.
Angeblich kann man das nicht rückgängig machen oder auch die richtige Software aufspielen ... und das war so im Jahre 2016, schon da wurde ich überall möglichst abgewimmelt ...
im Grunde brauchst du eine Bestätigung vom Hersteller - wen man da jetzt immer nennen wollte (Opel, Stellantis ...) - in der bestätigt wird, daß das Fahrzeug auf Serie zurückgebaut wurde. Und dann müßte Opel eine neue Zulassungsbescheinigung Teil II aka Fahrzeugbrief ausstellen, in dem eben der Hinweis auf das Erprobungsfahrzeug nicht mehr drin ist.
Die Nr. 2.2 ist ja die TSN - und wenn es da keine eindeutige Zuordnung gibt, dann kann das Fahrzeug im Grunde nicht versichert werden.
Gibt es keine TSN (wie oft bei richtigen Oldtimern), ist eine Einzelabnahme notwendig, womit wir bei den 4stelligen Kosten wären.
Meine Befürchtung ist nur, wenn du dich an Stellantis bzw. ehemals Opel wendest, die wollen von dem Fahrzeug gar nichts mehr wissen ...
Aber fragen kostet nichts ...
Mein Ampera ist - ketzerisch gesagt - auch kein Serienfahrzeug mehr, da mir Opel mal eine Software für eine anderen Ampera-Typ (mit anderem Hardwarestand bezüglich irgendwelcher Steuergeräte) aufgespielt hat. Seitdem fehlen etliche Menüpunkte im Infotainment und der Motor läuft an (was da nicht passieren sollte), wenn man ihn bei weniger als -4°C am angesteckten Ladekabel vorklimatisiert. Homologation ade, der würde in diesem Zustand nie wieder eine Typgenehmigung bekommen.
Angeblich kann man das nicht rückgängig machen oder auch die richtige Software aufspielen ... und das war so im Jahre 2016, schon da wurde ich überall möglichst abgewimmelt ...
- Opel Ampera ePionier, lithiumweiß, Modelljahr 2012Besitz und Datenerfassung seit 13.12.2012
Kilometerstand: 219997km
179991km elektrisch, 16.15kWh/100km ab Akku
33447km RE-Betrieb, 6.03l/100km
LDV 1.1l, persönlicher LDV 0.96l
Anzahl Akkuvollzyklen: 1816
aktuelle Sommer-Alltagsreichweite: 70km
Stand 31.08.2025
Meine Solaranlage
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johoho
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Re: Ein Hallo und Bitte bei der Problemlösung aus Gronau(Leine)
Danke für die Antwort.
Nach dem Kauf von Opel durch PSA und dann durch Stellantis + aktuelle Degradierung als Regionalmarke gehe ich auch nicht davon aus, dass noch Daten zum Fahrzeug bereitgestellt werden können.
:/
Hat jemand anderes hier hilfreiche Erfahrungen zum Umgang mit einem Erprobungsfahrzeug?
Nach dem Kauf von Opel durch PSA und dann durch Stellantis + aktuelle Degradierung als Regionalmarke gehe ich auch nicht davon aus, dass noch Daten zum Fahrzeug bereitgestellt werden können.
:/
Hat jemand anderes hier hilfreiche Erfahrungen zum Umgang mit einem Erprobungsfahrzeug?
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