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Re: User Vorstellung - Der Volt-Freund

Verfasst: 25. Dez 2012 11:40
von tombalrog
Thorsten Graf hat geschrieben:Hallo,

danke für die ausführliche Vorstellung.
Ich überlege auch, ob ich mir einen Volt kaufen soll. Und in der Tat sind die Händler dünn gesäht, angeblich nur 10 Stück in Deutschland. Ich hätte einen Opel-Händler vor Ort, aber der dürfte den Volt nicht warten. Der nächste Volt-Händler ist ca. 100 km entfernt. Da denkt man schon drüber nach, ob das bei Inspektionen oder Reparaturen so günstig ist. Vom Design gefällt mir der Volt besser, er ist billiger. MIt der Garantie wusste ich noch gar nicht.
Was ich auch noch nicht wusste, dass es doch Ausstattungsunterschiede gibt. Einen Regensensor finde ich schon klasse, den hat mein 10 Jahre altes Auto nämlich auch schon. Und der Ampera hat ein beheiztes Lenkrad?
Ich wundere mich auch, dass die Leute nicht mehr Elektroautos kaufen. Bis vor kurzem habe ich auch noch gedacht, ich warte noch ein paar Jahre. Aber warum? Der Ampera/Volt ist ausgereift und bietet eigentlich alles, was man braucht. Es wird wahrscheinlich nur graduelle Verbesserungen geben. Und nicht plötzliche Reichweitensprünge oder extreme Preissenkungen. Seitdem ich Probegefahren bin, hat mich der Wagen überzeugt. Daran hapert es vielleicht für eine größere Verbreitung. Man muss den Unterschied erlebt haben.

Grüße
Thorsten
Hallo Thorsten, da kann ich als Trierer der es mit rund 200 km einfacher Weg zum nächsten Volt-Händler doppelt so weit hat, nur neidisch werden. Das Thema steht bei mir nämlich nun bald an. Ich habe 13000 km auf dem Buckel und Ende Januar/Anfang Februar muß er zum Service. Doch nun habe ich das Thema besser lösen können. In Luxembourg, ca 45 km von mir gibt es einen Volt Händler. Nach kurzer Rückfrage gibt es keine Garantieprobleme und so werde ich den Service dort machen. Die Chevrolet Hotline hat sich allerdings wieder größte Mühe gegeben, als die zu erscheinen, die sie in Wirklichkeit ist: Eine echte Nullnummer!
Das ganze mußte komplett in Eigeninitiative herausgefunden werden.

Ja der Volt verlangte auch von mir Kompromisse. Alle lassen sich nicht überzeugend wegdiskutieren, für mich bleibt der kleine, flache Kofferraum als ein echtes Manko bestehen, daß ich ohne Zweitauto nicht hätte akzeptieren können.

Auch mir hat das Volt Design besser gefallen, insbesondere die Außenoptik. Hergeben würde ich ihn nicht mehr gerne. Die Vorteile des Autos überwiegen bei mir ganz klar. Nur ein PlugIn Kombi oder Van mit ähnlichen technischen Daten würde mich in Versuchung führen können, den Volt zu verkaufen. Dann kämen wir wieder mit einem Auto aus. Aber das scheint bei GM erst einmal noch Zukunftsmusik zu sein.

Beste Grüße aus Trier

Thomas

Re: User Vorstellung - Der Volt-Freund

Verfasst: 25. Dez 2012 13:17
von kmkce
Hallo Volt/Ampera-Freunde,

ja, das Auto habe ich in München gekauft, bei einem bekannten Händler unweit von Ostbahnhof, der amerikanische Autos importiert (darf ich eigentlich hier mit der echten Name Reklame machen?). Er importiert die Autos angeblich selbst und bietet auch Service mit und hat dafür ausgebildete Mechaniker, was uns bei der Auswahl entscheidend beeinflusst hat. Ein kleines Problem gab es mit dem Winterreifen, die schwer über Chevrolet zu bekommen waren. So habe sind wir auf das Angebot von Ampera gegriffen - Leichtmetallfelgen zusätzlich mit Winterreifen, die innerhalb von Tagen installiert werden konnten. Alles in allem kann ich den Händler ruhig empfehlen.

Es war übrigens ein Ausstellungsauto ohne gefahrene km, das unter der riesigen Ami-Autos, wie Buick, Ford oder Doge - komplett verloren und vergessen in den hinteren Reihen schien. So als ob es sich um ein Spielzeug handelt. Manche Geländewagen hatten so große Reifen, dass man sich mit einem Haltegriff an der Säule helfen musste, um einsteigen zu können. Alles so zu sagen Exoten in Europa, aber das ist der Volt und eigentlich die Ampera leider auch. Der Grund für die mäßige Interesse der Händler, das Auto etwas prominenter zu Schau zu stellen, liegt vor allem in die magere Marge von angeblich etwa 3% (ca 1500 Euro), was für so ein komplexes Auto mit wirklichem Beratungsbedarf mir persönlich sehr wenig erscheint. Es sind wohl nicht nur Kurse für die Mechaniker notwendig, sondern tatsächlich auch für die Verkaufsberater. Erst im Nachhinein versteht man langsam, was für eine Umstellung so ein Auto für alle bedeutet, bzw. wie viel Energie und Überzeugung von allen gefordert ist - und zwar als Hersteller, als Händler und am Ende als Benutzer. Es ist tatsächlich kein Wunder, dass nicht alle dieser Weg schnell gehen wollen. Aber eine Alternative gibt es meiner Meinung nicht, früher oder später wird es jeder machen müssen. Als das Auto vor 110 Jahren kam, hat es auch 10-20 Jahren gedauert, bis es überall Tankstellen und Werkstätte gab, so wird es auch jetzt mit der Elektromobilität passieren. Ich persönlich mache jetzt gerne Werbung dafür ;) ...

Grüße
Peter

Re: User Vorstellung - Der Volt-Freund

Verfasst: 25. Dez 2012 16:56
von huschelmonk
kmkce hat geschrieben:Es ist tatsächlich kein Wunder, dass nicht alle dieser Weg schnell gehen wollen. Aber eine Alternative gibt es meiner Meinung nicht, früher oder später wird es jeder machen müssen. Als das Auto vor 110 Jahren kam, hat es auch 10-20 Jahren gedauert, bis es überall Tankstellen und Werkstätte gab, so wird es auch jetzt mit der Elektromobilität passieren. Ich persönlich mache jetzt gerne Werbung dafür ;) ...

Hallo Peter,

als das Auto vor 110 Jahren kam, war es bereits elektrisch. Es gab mehr Elektrische wie Verbrenner.
Die ersten Verbrenner wurden mit Alkohol aus der Apotheke angetrieben. Heute regt man sich über E10 auf. Wenn ich daran denke was für eine E-Mobil-Infrastruktur bereits vor 15 Jahren in Kalifornien (USA) bestand, die heute vergessen scheint. Die Konsumenten werden doch so von der Industrie geblendet, es muß heute noch ein V8 sein mit Zylinderreihenabschaltung, ja höhere, breitere, größere SUV, ein Geländewagen für die unbefahrbaren Straßen der Stadt.

Re: User Vorstellung - Der Volt-Freund

Verfasst: 26. Dez 2012 08:04
von Luckyjogi
Ja dann: "schöne Grüsse" an Herrn Maister ...
Die Marge ist und war für einen Händler ein Witz (hab mal die Händler EK Liste gesehen)
Trotzdem war die Betreuung richtig gut und die zwei Tage kostenlose Probefahrt ohne Limit haben uns dann überzeugt. Bei Opel musste man einem Termin nachlaufen und sollte dafür auch noch zahlen. Marketing schaut anders aus.
Viel Spass weiterhin
LJ

Re: User Vorstellung - Der Volt-Freund

Verfasst: 26. Dez 2012 13:40
von Chris
Erstmal herzlich Willkommen im Forum.
Und viel Spass mit dem Volt.
Luckyjogi hat geschrieben:... Bei Opel musste man einem Termin nachlaufen und sollte dafür auch noch zahlen. ...
Erstaunlich, dass sich dies so hartnäckig hält. Der Ampera wird bei Opel als normaler Mietwagen geführt, wenn man eine längere Probefahrt (vielleicht über 1 bis 2 Tage) machen möchte. Dann werden dafür auch normale Mietgebühren fällig. Also nichts ungewöhnliches. Und bei einem anschießenden Kauf des Ampera wird mit Sicherheit kein Händler die Mietgebühren verlangen. Die werden dann mit dem Kaufpreis verrechnet und man sieht sie nie wieder irgendwo.

Ich selbst habe den Ampera für einen Tag geliehen/gemietet und habe obwohl nie eine Kaufabsicht bestand, was ich auch von Anfang an so kommuniziert habe, die Mietgebühren nicht zahlen müssen obwohl es für den Händler ein leichtes gewesen wäre mir eine entsprechende Rechnung zu zuschicken (an dem Tag streikte dort das EC-Karten-System).