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Re: 150.000 öffentliche Ladepunkte in D bis 2020?

Verfasst: 27. Jan 2013 07:29
von Kratus
Richtig.

Ich wollte eigentlich nur erwähnen, dass es sich um eine typisch französische Einstellung handelt, mit Verspätung einzusteigen , und dann immer wieder andere Standards auszuwählen, unter der Begründung dass es irgendwelche technische Vorteile haben soll, aber ohne die bereits entstandene Verbreitung von den vorhandene Standards zu berücksichtigen.

Re: 150.000 öffentliche Ladepunkte in D bis 2020?

Verfasst: 27. Jan 2013 09:59
von agentsmith1612
Ich wäre auch dafür das man sich endlich mal EU weit auf einen oder zwei Stecker Typen einigt.

Was haben wir denn jetzt alles ?
Schuko
CEE blau
CEE rot
Tesla Stecker
Typ 2
Typ 3
ChadeMo
noch was?

Wenn ich mir die Ladesäulen an der A1 angucke von RWE dann gibts dort nur ChadeMo und Typ 2. Aber wie ja schon oft hier zu lesen war kann der Ampera dort nicht geladen werden, nicht wegen physiklischer Inkompatibilität sondern wegen fehlender Kommunikation.

Wieso nutzt man nicht schon die vorhanden die es schon immer gab CEE halt ? Jede Industriemaschine nutzt diese Stecker.
Alles läuft passiv Stecker rein und los gehts. Keine Kommunikation zwischen Ladesäule und Auto. Hat einige Nachteile ist aber auf jeden Fall am einfachsten.

Bis jetzt ist es doch so, dass jeder Hersteller seinen Stecker Favorisiert und jeder Ladesäulen Hersteller (Energiekonzern) ebenfalls.
Liegt aber wohl auch daran, dass jedes Land/Kontinent ein anderes Stromnetz hat. Amerika beispielsweise hat normal 110 V Starkstrom ist bei denen 240 V. Ein Tesla lädt bei Starkstrom nur einphasig 240 V mit 70 A. Bei uns in Europa ist es schon schwer einen solchen Anschluss zu realisieren. Die normale Hausanschluss ist meines Wissens nach 400 V 64 A 3 phasig.

Am aller einfachsten wäre es CEE rot für alle, einer der nur 16A oder weniger einphasig zieht ist damit genauso glücklich wie die 3 phasen 30 A Fahrzeuge.

Die "Drehstromkiste" macht es vorbildlich vor wir privat Leute sich ganz einfach eine Lademöglichkeit (auf für andere) aufstellen können.

Re: 150.000 öffentliche Ladepunkte in D bis 2020?

Verfasst: 27. Jan 2013 10:28
von Markus Dippold
agentsmith1612 hat geschrieben: Wieso nutzt man nicht schon die vorhanden die es schon immer gab CEE halt ? Jede Industriemaschine nutzt diese Stecker.
Alles läuft passiv Stecker rein und los gehts. Keine Kommunikation zwischen Ladesäule und Auto. Hat einige Nachteile ist aber auf jeden Fall am einfachsten.
Meine Rede, auch wenn ich das mit den Nachteilen jetzt nicht direkt nachvollziehen kann.
Einfach nur Strom, dann kann meinetwegen jeder E-Fahrzeug-Hersteller bezüglich der Kommunikation sein eigenes Süppchen kochen, wenn auch natürlich eine einheitliche Kommunikation für eine Standardisierung - und damit einfachere Reparatur im Falle des Falles - sicher kein Nachteil wäre.

Gruß
Markus

Re: 150.000 öffentliche Ladepunkte in D bis 2020?

Verfasst: 27. Jan 2013 11:19
von Kratus
Ja, aber...

Man macht es doch immer lieber kompliziert, wenn es auch einfach gehen kann.

-Wie ist es wenn man irgend wann in der Zukunft vehicle-to-home oder vehicle- to-grid betreiben will?
-Oder den Strom für Fahrzeuge anders versteuern möchtet? (Strom kann man ja nicht färben)

Anstatt einfache Lösungen für heute umzusetzen, damit die Elektromobilität endlich in die Öffentlichkeit kommt, verliert man Zeit.

Das letzte Beispiel: der Renault Zoé wird ohne Ladebox verkauft. Man kann nur Zuhause auf der Heimladestation laden. Wie soll das gehen?

Re: 150.000 öffentliche Ladepunkte in D bis 2020?

Verfasst: 27. Jan 2013 21:19
von agentsmith1612
Kratus hat geschrieben: Das letzte Beispiel: der Renault Zoé wird ohne Ladebox verkauft. Man kann nur Zuhause auf der Heimladestation laden. Wie soll das gehen?
Soll das heißen dass es keinen Mobilen Lader für die Steckdose gibt?

Wenn es denn so sein wird, halte ich es für erheblich bescheuert, bei zwei oder mehr Fahrzeugen baut man sich doch nicht x verschiedene Ladestationen zu Hause hin.

Re: 150.000 öffentliche Ladepunkte in D bis 2020?

Verfasst: 27. Jan 2013 22:22
von Kratus
Genau so ist es.
Ein mobiles Ladekabel war ursprünglich als Zubehör geplant, wird aber schließlich nicht geliefert.
Renault hat sich nicht anders geäußert als "das mobile Ladekabel entspricht nicht unsere Aufforderungen, und wird deshalb nicht geliefert".
Bescheuert.

Re: 150.000 öffentliche Ladepunkte in D bis 2020?

Verfasst: 27. Jan 2013 22:27
von Chris
Soll heißen, dass man dann unterwegs gar nicht laden könnte? Oder als Kunde gezwungen ist auf externe Lieferanten wie Bettermann zu vertrauen, dass sie schnell genug ein passendes mobiles Ladekabel zum Kauf anbieten können?
Also gerade für Renault die schon verschiedene E-Autos anbieten ist so ein Verhalten auch für mich völlig unverständlich...

Re: 150.000 öffentliche Ladepunkte in D bis 2020?

Verfasst: 27. Jan 2013 22:38
von Tango
Kratus hat geschrieben:Genau so ist es.
Ein mobiles Ladekabel war ursprünglich als Zubehör geplant, wird aber schließlich nicht geliefert.
Renault hat sich nicht anders geäußert als "das mobile Ladekabel entspricht nicht unsere Aufforderungen, und wird deshalb nicht geliefert".
Bescheuert.
Vielleich ist laden unter 16A gar nicht machbar beim Superlader der Zoe.

Re: 150.000 öffentliche Ladepunkte in D bis 2020?

Verfasst: 27. Jan 2013 22:53
von agentsmith1612
Tango hat geschrieben:
Kratus hat geschrieben:Genau so ist es.
Ein mobiles Ladekabel war ursprünglich als Zubehör geplant, wird aber schließlich nicht geliefert.
Renault hat sich nicht anders geäußert als "das mobile Ladekabel entspricht nicht unsere Aufforderungen, und wird deshalb nicht geliefert".
Bescheuert.
Vielleich ist laden unter 16A gar nicht machbar beim Superlader der Zoe.
technisch halte ich das eher für Quatsch, auch wenn ich jetzt selber nicht gerade die Ahnung davon habe.

Außerdem gibts ja noch CEE blau und CEE rot, mit mehr Power als 16A

Wenn Renault sagt "das entspricht nicht unseren Anforderungen" dann ist das eine sehr sehr dünne Argumentation.
Ich kann verstehen, wenn es denen nicht passt das man 3 doer 4 mal so lange bei 10 A laden muss über Schuko aber den Kunden sollte man das sicher nicht vorenthalten.
Wie stellen die sich denn vor wie man denn bei der Arbeit zu laden hat, oder bei Bekannten, es kauft sicher nicht jeder eine Ladestation von Renault.

Re: 150.000 öffentliche Ladepunkte in D bis 2020?

Verfasst: 27. Jan 2013 23:08
von Tango
Aber so macht man Geschäfte. Auto relativ günstig. Aber Batteriemiete, Heimladestation, Zusatzkosten bei schnellladung, u.s.w. Alles überwacht vom R-Link. Suuper. ;)