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Re: Was ist energetisch günstiger?
Verfasst: 16. Nov 2012 11:42
von EcoDrive
Markus Dippold hat geschrieben:Fahrstufe L und leichtes zusätzliches Betätigen des Bremspedals reicht. Ob jetzt die mechanische Bremse da eingesetzt hat, kann ich nicht beurteilen.
Würde man das irgendwie irgendwo merken, wenn die mech. Bremse nur so ein bißchen kommt?
Wenn ich den letzten Meter vor einer roten Ampel gebremst habe, dann habe ich immer so ein Zittern im Bremspedal gespürt. Wäre das der Einsatz der mech. Bremse?
Gruß
Markus
Auch in 'L' wird beim weitern Bremsen weiter noch stärker rekuperiert. Ja mit etwas Gefühl im Fuss kann man kurz vor der Ampel das Einsetzen der Scheibenbremsen bemerken. Man kann's sogar hören. Beim steilen Abwärtsfahren ist es etwas schwieriger, ist abhängig von der Geschwindigkeit. Auf dem DashDAQ kann man den weiter steigenden Rekuperations-Strom sehen. Es wird auch weiter maximal rekuperiert, wenn die Scheiben zum Einsatz kommen.
Grüsse
EcoDrive
huschelmonk war schneller :-))
Re: Was ist energetisch günstiger?
Verfasst: 16. Nov 2012 12:41
von tubist88
Markus Dippold hat geschrieben:leichtes zusätzliches Betätigen des Bremspedals reicht. Ob jetzt die mechanische Bremse da eingesetzt hat, kann ich nicht beurteilen.
Markus
Hat sie, zumindest an der Hinterachse. Siehe
https://ampera.dippold.synology.me/viewtopic.p ... che+bremse. Diese - wenn auch geringe - Energie ist verloren.
Re: Was ist energetisch günstiger?
Verfasst: 16. Nov 2012 13:03
von Markus Dippold
huschelmonk hat geschrieben:Markus Dippold hat geschrieben:Würde man das irgendwie irgendwo merken, wenn die mech. Bremse nur so ein bißchen kommt?
Wenn ich den letzten Meter vor einer roten Ampel gebremst habe, dann habe ich immer so ein Zittern im Bremspedal gespürt. Wäre das der Einsatz der mech. Bremse?
Gruß
Markus
Ich merke den Einsatz der mech. Bremse nicht, der Übergang ist fließend.
Ein "ruckeln" spürt man nur beim Einsatz des ABS-Systems (Notbremsung oder Bremsen bei Eisglätte)
Hunfried
Hi,
wie sich eine ABS-Bremsung anfühlt, weiß ich. Das dürfte beim Ampera nicht so großartig anders sein als bei meinem Sintra.
Das, was ich beim Ampera meine, ist so:
Man fährt mit Fahrstufe L an die Ampel ran (läßt also die "Automatik" bremsen) und tippt für den letzten Meter die Bremse nur noch leicht an - und wenn man steht, etwas fester, damit der Vorwärtsdrang gestoppt ist.
Genau das mache ich beim Sintra manuell:
Bei 50km/h in den zweiten Gang runterschalten, bei 20km/h den ersten Gang rein und ganz zum Schluß dann nur noch leicht auf die Bremse, um wirklich zum Stehen zu kommen. Manchmal schaffe ich das auch so, daß ich die letzten 2m ausrollen kann, wenn ich das Auskuppeln im richtigen Moment bei der richtigen Geschwindigkeit schaffe.
Gruß
Markus
Re: Was ist energetisch günstiger?
Verfasst: 16. Nov 2012 13:15
von huschelmonk
Markus Dippold hat geschrieben: Manchmal schaffe ich das auch so, daß ich die letzten 2m ausrollen kann, wenn ich das Auskuppeln im richtigen Moment bei der richtigen Geschwindigkeit schaffe.
Gruß
Markus
Wenn alles paßt kann man sogar ohne mech. Bremse fahren.
Rechtzeitig den Tempomat raus. Mit den Strompedal die Geschwindigkeit regulieren, sollte "L" zu viel bremsen. Und ich liebe es wenn dann die Ampel rechtzeitig "grün" wird, so das man ohne Stop wieder von 7-10 KMh auf 30 KMh beschleinigen kann, und dann den Tempomat wieder rein. Die Stellung "L" ist so genial.
Hunfried
Re: Was ist energetisch günstiger?
Verfasst: 16. Nov 2012 14:20
von EcoDrive
tubist88 hat geschrieben:Markus Dippold hat geschrieben:leichtes zusätzliches Betätigen des Bremspedals reicht. Ob jetzt die mechanische Bremse da eingesetzt hat, kann ich nicht beurteilen.
Markus
Hat sie, zumindest an der Hinterachse. Siehe
https://ampera.dippold.synology.me/viewtopic.p ... che+bremse. Diese - wenn auch geringe - Energie ist verloren.
Hallo tubist88
Das habe ich noch nie so beobachtet, dass bei leichtem Betätigen der Bremse in 'L' vorne repuperiert wird und hinten die Scheiben einsetzen. Bei mir sehen die Scheiben vorne und hinten gleich 'rostig' aus. Die Scheiben sind nach 12'000km noch nicht mal 'eingefahren'. Und in 'L' zusätzlich verzögern tu ich täglich einige Male.
Ich denke es ist so, dass bei Fahreranforderung einer stärkerer Bremsleistung durch stärkeres Betätigen des Pedals
alle Scheiben eingesetzt werden und gleichzeitig weiter rekuperiert wird. Bis dahin erfolgt nur Rekuperation vorne.
Auch die Rekuperation arbeitet mit der elektronischen Stabilitätskontrolle zusammen.
http://www.opel-blog.com/2011/08/03/clevere-wachhunde/
Grüsse
EcoDrive
Re: Was ist energetisch günstiger?
Verfasst: 16. Nov 2012 15:15
von agentsmith1612
Back to Topic:
Ich versuche mal die Einfüssse der Bergfahrt etwas zusammenzufassen für beide Fälle.
- Hubarbeit in beiden Fällen gleich somit für das Überwinden der potenziellen Energie gleicher Verbrauch
- bei der geringen Steigung haben wir eine längere Fahrzeit und längere Strecke --> größere Verluste durch Luft und Rollwiederstand
- bei der hohen Steigung haben wir höhere Verluste in Sachen Strom durch höhere Ströme und höheren Wiederstand
Ob der Wirkungsgrad des Motor (wenn wir konstante Geschwing. annehmen in beiden Fahrten) besser bei höhere Last oder bei niedriger Last ist wissen wir nicht, ich halte es für möglich, dass bei einem gewissen Prozentssatz an Last ein Maximum an Wirkungsgrad anliegt, jedoch bei höhrere Last oder auch zuniedriger Last dieser wieder abfällt.
Was haben wir also was zu betrachten ist:
Roll- und Luftwiederstand vs. elektrische Verluste durch höhere Ströme
Re: Was ist energetisch günstiger?
Verfasst: 16. Nov 2012 15:27
von EcoDrive
agentsmith1612 hat geschrieben:Back to Topic:
Ich versuche mal die Einfüssse der Bergfahrt etwas zusammenzufassen für beide Fälle.
- Hubarbeit in beiden Fällen gleich somit für das Überwinden der potenziellen Energie gleicher Verbrauch
- bei der geringen Steigung haben wir eine längere Fahrzeit und längere Strecke -->
Hallo agentsmtih
Keine längere Fahrt auf der Strecke mit der geringeren Steigung.
Da lag ich zuerst auch Falsch. --> beide Strecken sind bis auf 10m gleich lang.....
Grüsse
EcoDrive
Re: Was ist energetisch günstiger?
Verfasst: 16. Nov 2012 15:38
von agentsmith1612
EcoDrive hat geschrieben:agentsmith1612 hat geschrieben:Back to Topic:
Ich versuche mal die Einfüssse der Bergfahrt etwas zusammenzufassen für beide Fälle.
- Hubarbeit in beiden Fällen gleich somit für das Überwinden der potenziellen Energie gleicher Verbrauch
- bei der geringen Steigung haben wir eine längere Fahrzeit und längere Strecke -->
Hallo agentsmtih
Keine längere Fahrt auf der Strecke mit der geringeren Steigung.
Da lag ich zuerst auch Falsch. --> beide Strecken sind bis auf 10m gleich lang.....
Grüsse
EcoDrive
Dann ist doch klar, dass die Strecke mit geringerer Steigung weniger verbraucht, da alleine schon die Hubarbeit geringer ist.
Re: Was ist energetisch günstiger?
Verfasst: 16. Nov 2012 16:06
von EcoDrive
agentsmith1612 hat geschrieben:
Dann ist doch klar, dass die Strecke mit geringerer Steigung weniger verbraucht, da alleine schon die Hubarbeit geringer ist.
Der Höhenunterschied ist der selbe.
Die steile Strecke ist lediglich 155m lang. Dann der ganze Rest der Strecke topfeben.
Bei solchen kurzen Steigungen mach ich das so, dass ich mit der der erlaubten, oder verkehrsmässig möglichen Geschwindigkeit in die Steigung reinfahre. Damit nun keine Verluste durch hohe Ströme entstehen, reduziere ich die Geschwindigkeit nun laufend und kann so fast den Verbrauch für Geradeausfahrt erreichen.
Oben nach 155m ist die Geschwindigkeit natürlich nun deutlich geringer, aber es folgt ja eine ebene Strecke bis zum Ziel.
Also den kinetischen Schwung des Gewichts des Ampera 'mitnehmen'.
So war es mir möglich mit einer Akkuladung 10,1KWh, 106,9km zurückzulegen, bei gleichem Start und Ziel, ohne Einsatz des RE und ohne nachzuladen.
Grüsse
EcoDrive
Re: Was ist energetisch günstiger?
Verfasst: 16. Nov 2012 16:11
von Markus Dippold
agentsmith1612 hat geschrieben:Dann ist doch klar, dass die Strecke mit geringerer Steigung weniger verbraucht, da alleine schon die Hubarbeit geringer ist.
Ähem, nicht geringer, FLACHER.
Vielleicht habe ich mich nicht deutlich genug ausgedrückt.
Der Höhenunterschied ist ausschlaggebend, nämlich die 20m.
Streckenprofil 1: ca. 600m flache Steigung, dann 375m praktisch eben, Höhenunterschied 20m
Streckenprofil 2: ca. 700m eben, dann 155m die steile Steigung hoch mit den 20m Höhenunterschied, dann nochmal 120m praktisch eben.
Von der gesamten gefahrenen Strecke gibt sich das nichts, das ist auf 10m genau identisch. 10m, mehr gibt die Auflösung meines Fahradtachos halt nicht her. Und mit einem Maßband bin ich das noch nicht abgelaufen :D
Gruß
Markus