priusb78 hat geschrieben:Gestern bin ich mit dem Opel Ampera knapp 1.000 km Autobahn von Erlangen nach Wolfsburg und wieder zurück gefahren.
Bei dieser Strecke an einem Tag wählte man doch die "eher schnellere Fahrweise", d.h. wo kein Tempolimit ca. 160 km/h.
Ich wollte ja auch ausprobieren, was der Ampera bei zügiger Fahrweise verbraucht.
...
* müssten rechnerisch eigentlich 8,9 l/100 km sein
Zur Info: Mein Prius II, Bj. 2005, braucht bei der gleichen Fahrweise und Strecke (Nürnberg - Wolfsburg) mit Temponat 160 km/h wo möglich laut BC 6, 8 Liter / 100 km, real laut Tankrechnung 7,0 Liter.
Ist das ein Hobby von Dir, diese Innovativen Antriebskonzepte genau so zu betreiben, dass die Technik keinen Sinn mehr macht?
Für mich überraschend: Im Generatorbetrieb wird der Akku nicht aufgeladen, Anzeige bleibt auf "leer", einzig beim Rekuperieren wird etwas Energie zurückgespeist.
Alles andere hätte mich überrascht - Den Akku mit Benzin zu laden ist doch energetisch völliger Humbug.
Bei zügiger Bergfahrt (Kassel, Rhön) versuchte ich bei 140 km/h nochmal zu beschleunigen. Kurz wurde das Auto auch schneller, dann aber war plötzlich die Leistung weg, das Auto wurde deutlich spürbar langsamer und die Meldung "reduzierte Motorleistung" erschien im Display.
Ja klar, der "kleine" RangeExtender liefert ja in der Betriebsart nicht genügend Dauerleistung.
Und trotzdem finde ich ihn zu groß.
Tank zu klein, Reichweite mit ca. 350km zu gering für lange Strecken-
Für diese Strecken - ja.
Für seinen angedachten Verwendungszweck - nein.
wie ich schon im Prius-Forum geschrieben habe: Man kann jedes Auto mit 160 auf der Autobahn treten und über 8 Liter verbrauchen -> keine Kunst :)
Nein, mein Diesel bleibt da unter 6. Letzte Woche war ich mit einem Seat Exeo 1.8TSI (118kW) unterwegs und der kam bei der Fahrweise auf 7,0 ohne irgendeine Hybridtechnik und mit 4 Personen besetzt.
Eigenartigerweise spricht kein Mensch bei einem Q7, X5, M-Klasse … davon, dass das Auto viel zu teuer ist, obwohl deren Kaufpreis höher ist.
Da geht es ja nicht um Mobilität sondern um einen Schwanzersatz oder um Defizite der Persönlichkeit zu kompensieren.
Beim Ampera geht es dagegen darum, elektrische Mobilität mit der Alltagstauglichkeit eines heutigen Fahrzeuges zu verbinden.
Kostenoptimiert ist auch der natürlich nicht, da kommt man am Kleinwagen nicht vorbei.