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Re: Erbarmungslose Abrechnung mit den Verbrennungsmotoren

Verfasst: 7. Aug 2013 10:48
von Markus I.
Ampera_CH hat geschrieben:Es war sogar noch schlimmer! Bei Importen von US Fahrzeugen mussten Katalysatoren ausgebaut werden, dass diese in der Schweiz zugelassen werden konnten!
IRRE! So langsam kommt es mir so vor, als könne ich mich - obwohl erst "zarte" 32 Lenze alt - mal an ein Buchprojekt mit dem Titel "Die abstrusesten Verirrungen der Menschheit" machen. Da wäre dieses Kat-Thema mehr als nur eine Fußnote wert, Dieter!

Zum Thema Speicher im Eigenheim: Im Zuge des allgemeinen Batterie-Preisvefalls wird diese Lösung mittelfristig immer größeren Kreisen der Bevölkerung zugänglich sein, die dann wie Prodatron und Johannes werden verfahren können. Spätestens dann müssen wir uns hier auch nicht mehr die Köpfe heißdiskutieren, ob E-Mobilität einfach nur effizienter oder unschlagbar effizienter ist als das Verbrennen von Kraftstoffen.

Ich freu mich drauf!

Markus

Re: Erbarmungslose Abrechnung mit den Verbrennungsmotoren

Verfasst: 7. Aug 2013 10:56
von martinsergio
Soll eigentlich nicht der Strompreis bei uns in Ö um 10% gesenkt werden??? :shock: Die Industrie bekommt ihn ja schon um 20% günstiger, nur die Haushalte bleiben von der Preissenkung noch verschont :evil:

Re: Erbarmungslose Abrechnung mit den Verbrennungsmotoren

Verfasst: 7. Aug 2013 11:34
von AmpiD(r)iver
@Prodatron&Ampera_CH: Das mit den Kat. in USA war mir bekannt, nicht aber dass sie ausgebaut werden mussten :( . Das gibt's doch nicht! Jaja... Die Menschheit bzw. die Schweiz ;) .
@martinsergio: Ich bin besonders gespannt was die Energieanbieter in Zukunft tun werden wenn so viele Haushalte plötzlich dank PV und Batteriespeicher beinahe keinen Strom mehr beziehen... Da hängen auch etliche Arbeitsplätze dran... Ach, immer diese zwei Seiten der Madaille. :|

Re: Erbarmungslose Abrechnung mit den Verbrennungsmotoren

Verfasst: 7. Aug 2013 11:51
von caffeine
Nicht nur in der Schweiz. Ich hatte gaaaaaaaanz früher mal einen Chevy Camaro 5.7 l V8 Vergasermotor (unglaublich :-) ). Der hatte eigentlich 2 Kats in den 2 Auspuffanlagen. Beide wurden in D ausgebaut.

Re: Erbarmungslose Abrechnung mit den Verbrennungsmotoren

Verfasst: 7. Aug 2013 12:02
von martinsergio
caffeine hat geschrieben:Nicht nur in der Schweiz. Ich hatte gaaaaaaaanz früher mal einen Chevy Camaro 5.7 l V8 Vergasermotor (unglaublich :-) ). Der hatte eigentlich 2 Kats in den 2 Auspuffanlagen. Beide wurden in D ausgebaut.
Weil??? :shock: :o

Re: Erbarmungslose Abrechnung mit den Verbrennungsmotoren

Verfasst: 7. Aug 2013 12:48
von EcoDrive
martinsergio hat geschrieben:
caffeine hat geschrieben:Nicht nur in der Schweiz. Ich hatte gaaaaaaaanz früher mal einen Chevy Camaro 5.7 l V8 Vergasermotor (unglaublich :-) ). Der hatte eigentlich 2 Kats in den 2 Auspuffanlagen. Beide wurden in D ausgebaut.
Weil??? :shock: :o

Bei meinem Chevy V8 war das auch so :o -- ausgebaut.

Weil: Das Benzin in Europa im Gegensatz zu Kalifornien noch verbleit war.
Das Blei hätte dem Kat sogleich den Garaus gemacht.

Grüsse
EcoDrive

Re: Erbarmungslose Abrechnung mit den Verbrennungsmotoren

Verfasst: 7. Aug 2013 13:16
von micky4
Ich hatte mir 1990 einen Triumph TR7 aus Arizona zurück nach Europa geholt, obwohl Bj. 81 hatte der auch schon für US Export einen catalytic converter, ich bekam aber in Österreich eine Einzeltypisierung, damals hatten wir schon unverbleites Benzin hier ... war aber damals vermutlich der einzige Triumph in Europa mit Katalysator :lol:
tr7.jpg
tr7.jpg (12.3 KiB) 3900 mal betrachtet
... übrigens ist das das Objekt meiner Elektrifizierungspläne, wenn ich mal endlich im Lotto gewinne ;)
Sorry, ist eigentlich o.t. ...

Re: AW: Erbarmungslose Abrechnung mit den Verbrennungsmotore

Verfasst: 7. Aug 2013 14:26
von caffeine
martinsergio hat geschrieben: Weil??? :shock: :o
In Deutschland nicht vorgesehen, weil Blei im Sprit.
Peter war schneller

Re: Erbarmungslose Abrechnung mit den Verbrennungsmotoren

Verfasst: 7. Aug 2013 15:40
von Tachy
AmpiD(r)iver hat geschrieben:@Prodatron&Ampera_CH: Das mit den Kat. in USA war mir bekannt, nicht aber dass sie ausgebaut werden mussten :( . Das gibt's doch nicht! Jaja... Die Menschheit bzw. die Schweiz ;) .
@martinsergio: Ich bin besonders gespannt was die Energieanbieter in Zukunft tun werden wenn so viele Haushalte plötzlich dank PV und Batteriespeicher beinahe keinen Strom mehr beziehen... Da hängen auch etliche Arbeitsplätze dran... Ach, immer diese zwei Seiten der Madaille. :|
Das ist auch RICHTIG so. Energiewende heisst eben: Dezentrale Erzeugung und Verbrauch. OHNE alte Konzerne. Arbeitsplätze braucht die Erneuerbare Branche auch. Besonders wenn es um die Regelung der dezentralen Netze geht.

Re: Erbarmungslose Abrechnung mit den Verbrennungsmotoren

Verfasst: 7. Aug 2013 16:30
von RobbertPatrison
Prodatron hat geschrieben:
RobbertPatrison hat geschrieben:Ich verstehe nicht ganz: heisst hier 'direkt'? Sag man hat an einen Tag 4 Sonnenstunden, soll der Ampera nur weahrend die Sonnenstunden aufladen?
Exakt! Siehe hierzu auch Tachies neuen Fortschritt:
viewtopic.php?f=25&t=2041
Ich selbst regel das derzeit noch händisch, aber auch bei mir wird beim Laden des Amperas KEIN Strom von Außen gezogen! Wie gesagt ist zumindest meine Anlage auf "Eigenverbrauch" ausgelegt, d.h. man versucht erstmal den Strom selber zu verbrauchen, bevor man ihn einspeißt. Sprich: Spülmaschine, Waschmaschine, Ampera, Klimaanlage, Trockner usw. laden/laufen möglichst nur dann, wenn die Sonne scheint :)
Ich versuche so viel Strom wie möglich SELBST zu verbrauchen, und nur den überschüssigen Rest speise ich noch ins Netz ein. Hierbei wird meine Anlage von einem Batterie-System unterstützt, mit dem ich tagsüber Spitzen glätte und auch nachts meinen eigenen Strom verbrauche.
Danke fuer die Erklaerung! Die Perspektive ist neu fuer mir. Noch ein paar fragen. Ich nehme an dass die Objektive ist die Umweltbelastung einer 13 kWh Amperavolladung zu minimalisieren. Und wir nehmen an das kosten und irrationelle 'feelgood factors' keine rolle spielen. Ich verstehe dass es da mehrere 'gruene' loesungen gibt:
  • 1: Normale 'schwarzer' Strom kaufen
  • 2: Oekostrom kaufen + Sonnendach. Sonnenenergieueberproduktion wird ins Netz zureuckgespeist.
  • 3: Oekostrom kaufen + Sonnendach + nur weahrend Sonnenstunden laden, also soviel wie moeglich Eigene Strom verbrauchen. (Prodatron)
  • 4: Oekostrom kaufen + Sonnendach + Heimaccuspeicher, E-grid nur als 'backup'
  • 5: Sonnendach + Accuspeicher und total 'off-the-grid' (Nur Eigenenergie benuetzen).
Meine fragen:
Was ist das Umweltbelastungsvorteil von [3] gegenueber [2]? Jede Solarueberproduktion wird ins Netz gespeist, also der Nachbar wird die Energie gut benuetzen. Es scheint mir so dass bei [2] das Netz genau so entlasted wird als bei [3] und damit wird die Umweltbelastung (fast) genau um die gleiche Menge reduziert. Was verstehe ich nicht?

Und was ist das Umweltbelastungsvorteil von [4] im vergleich zu [3]/[2]? In der Acculadecyclus geht 17-20% der Energie verloren, also scheint es immer eine bessere loesung zu sein die Energie direkt verlustfrei ins Netz einzuspeisen. Weil die Sonne meistens tagsueber wahrend die Maximalbelastung des Netzes scheint ist direkt zurueckspeisen immerhin die beste Loesung.

Es scheint mir dass eine 13 kWh Amperavolladung nur bei [5] CO2/umweltneutral ist, weahrend [1],[2],[3] und [4] alle die fast gleiche Umweltbelastung verursachen. Oder nicht?