Seite 3 von 3

Re: Strom: Hitzewelle kostet Millionen

Verfasst: 20. Aug 2015 13:37
von Ampera-Fan
he2lmuth hat geschrieben:Na bitte klappt doch mit meinen Erwartungen... in beide Richtungen :D

Zum bidirektionalen Laden:
Ich lehne das ab, weil mein Akku zehntausende von € kostet :(
he2lmuth: hast du einen anderen Akku als wir? ;)

Natürlich müßte diese Nutzung auch entsprechend vergütet werden.

Re: Strom: Hitzewelle kostet Millionen

Verfasst: 20. Aug 2015 13:52
von Ampera-Fan
he2lmuth hat geschrieben:Die einzige sinnenthaltende Antwort neben ausschließlich Polemik, ich danke Dir und werde das nun lesen. :)

So hab gelesen. Ich sehe das als ein gelungenes Forschungsprojekt in dem keine neuen Stromerzeuger werkelten als mir bekannt waren. Das das mal funktionieren wird halte ich für möglich bin aber sehr skeptisch bei Extremwetterlagen.

Die Regierung nehme ich nun in Schutz, weil sie es wie hier geschrieben wurde nicht versäumt hat... sondern es noch gar nicht bewerkstelligen konnte weil außer Forschungsvorhaben noch nichts da war was sie technisch hätte umsetzen können. Sind die Forschungen beendet kann erst der schrittweise Aufbau solcher Anlagen beginnen. Die Ökos hier machen es sich zu leicht zumal außer Polemik nichts raus kam.
ich gebe der Politik eine Teilschuld, denn mit den Forschungen in Richtung Kombikraftwerk ist auch seit langem bekannt, daß das Strommarktdesign, das auf den fossilen Energieerzeugern basiert, geändert werden müßte. Auf der Seite www.sfv.de habe ich einmal einen Artikel darüber gelesen, ich finde ihn aber grad nicht auf die Schnelle. Das ist auch der Politik seit Langem bekannt. Trotzdem wurde nichts in dieser Richtung unternommen. Im Gegenteil, es wurden und werden durch geeignete Maßnahmen die Sauriertechnologien unterstützt und die Integration der erneuerbaren Energien verschlafen.

Re: Strom: Hitzewelle kostet Millionen

Verfasst: 20. Aug 2015 14:05
von Ampera-Fan
he2lmuth hat geschrieben: Zurück zu den Extremwetterlagen die wir nun mal haben, ab und zu. Wenn man in dieser Situation allein auf die im Projekt genannten Erzeugersysteme setzen will ohne Kohle Öl und Atomkraft dann sehe ich den Blackout kommen. Hier mein Beispiel für eine im Januar 2012 oder 2011 gewesene deutschlandweite Ausnahmesituation:

3 Wochen lang hatten wir weder Wind noch Sonne sondern dauerhaften Hochnebel oder Wolken. Wie hätte bitteschön die Versorgung dann noch sichergestellt werden können wenn Wind und Sonne die meiste Energie in diesem Projekt lieferten? Die Notgaskraftwerke können das nicht bundesweit schaffen. Der Rest erst recht nicht. Vor Abschaltungen in D (trotz der konventionellen Kraftwerke) rettete uns ein recht kleines österreichisches Wasserkraftwerk... Und das bei dem damals noch geringeren Anteil an erneuerbarer Energie.

Sachdienliche Antworten willkommen :)
auch dazu gibt es Lösungsmöglichkeiten, zugegebenermaßen nicht billig, aber realistisch in der Ausführung.
Das ist die Möglichkeit, aus Wind- oder Sonnenenergie Gas zu erzeugen, dieses im Gasnetz zu speichern und bei Bedarf über die vorhandenen Gaskraft werke wieder zu Strom umwandeln.

Daß uns ein kleines österreichisches Wasserkraftwerk gerettet hat, kann ich nicht glauben, weil wir fast die doppelte Kraftwerksleistung haben, die wir für maximalen Strombedarf benötigen.

Ich habe übrigens das Gefühl, daß die Kapazität künstlich verknappt wird, weil bei dem jetzigen Strommarktdesign die teuersten Kraftwerke den Strompreis bestimmen und deswegen werden die günstigeren überholt oder gewartet oder sind wegen technischer Probleme nicht einsatzbereit.

Re: Strom: Hitzewelle kostet Millionen

Verfasst: 20. Aug 2015 14:05
von Ampera-Fan
Entschuldigung, war doppelt

Re: Strom: Hitzewelle kostet Millionen

Verfasst: 20. Aug 2015 17:01
von he2lmuth
Ampera-Fan hat geschrieben:
he2lmuth hat geschrieben:Na bitte klappt doch mit meinen Erwartungen... in beide Richtungen :D

Zum bidirektionalen Laden:
Ich lehne das ab, weil mein Akku zehntausende von € kostet :(
he2lmuth: hast du einen anderen Akku als wir? ;)

Natürlich müßte diese Nutzung auch entsprechend vergütet werden.
Verstehe die Frage nicht. An eine Vergütung glaube ich nicht, will ich auch nicht. Ich nutze meinen Akku selbst zu Tode und hoffe das das 10 Jahre dauern wird. Was nutzt mir eine Vergütung wenn der Akku in 5 Jahren hinüber ist und ich die Hälfte des Akkupreises selbst zahlen muss?

Re: Strom: Hitzewelle kostet Millionen

Verfasst: 20. Aug 2015 19:21
von Ampera-Fan
hallo he2lmuth,

wieviel zehntausende kostet denn dein Akku? Selbst wenn der Ampera-Akku 10000€ kosten würde, wäre das doch ein mehrfaches. Das war meine (nicht ganz ernst gemeinte) Frage.

Eine Vergütung müßte natürlich kostendeckend sein, sonst macht das doch keiner.