User Vorstellung - Der Volt-Freund
Verfasst: 22. Dez 2012 20:54
erst mal vielen Dank an allen, die sich hier engagieren und so viele Informationen bereitstellen. Es hat uns bereits geholfen und wird uns bestimmt in einigen Entscheidungen und Situationen unterstützen!
ich möchte mich nun kurz vorstellen. Ich komme aus der Münchener Umland (Ottobrunn) und ich habe lange in diesem Forum still mit gelesen und geträumt. Geträumt habe ich eigentlich sogar viel länger und nun ist es so weit - der Volt wird endlich in der Garage geladen (natürlich nur mit Ökostrom!). Bereits nach einer Woche kann ich bestätigen - das Auto macht süchtig. Davor mussten wir allerdings als Familie mit zwei Kinder (6 und 8) einige Vorbehalte überwinden. Wird der Kofferraum ab und zu doch zu klein sein? Wird die Stufe im Kofferraum stören? Wird der Kontrabass meiner Frau überhaupt hineinpassen, wobei sie ihn oft allein ein- und ausladen muss? Wird uns der 5te Sitz oder die Anhängerkupplung und der Fahrradträger fehlen? Wird das Auto mit so viel Elektronik problemlos funktionieren und sich intuitiv bedienen lassen?
Seit dem ich voriges Jahr bei EcarTec in München eine Proberunde drehen dürfte, war ich hell begeistert. Der gemeinsame Probefahrt im Frühjahr an einem Sonnigen Tag ins Münchener Umland hat uns mehr als überzeugt - Opel/GM hat es wirklich geschafft, ein tolles Auto zu bauen. Der Preis war nicht überzogen. Irgendwie hatte auch meine Frau verstanden, welche Vorteile so ein Fahrzeug mit sich bringt und war bereits, so eine Investition zuzustimmen. Die Hoffnung lag darin, dass sich das Konzept schnell bewährt und viel Nachahmer findet, so dass man je nach Bedürfnisse seine Variante auswählen kann. Das ist aber leider leider noch bei weitem nicht abzusehen. Es werden eher sogar Projekte gestoppt. Bis auf dem Prius-Plug-in und Ford c-max energi plug-in hybrid, beide mit relativ kleine elektrische Reichweite, ist mir bisher keine Familien freundliche Auto bekannt. Wobei der Prius an sich auch nicht viel größer als Ampera/Volt ist (bis halt auf dem 5-ten Sitz) und der Ford einiges von seinem Kofferraum für die Batterie abgeben muss. Was mich allerdings beim Prius begeistert hat, ist der schier Auswahl von Extras und Konfigurationsmöglichkeiten - etwas, was bei Ampera/Volt ein wenig eingeschränkt ist, wobei der Opel in letzter Zeit hier in DE mehr anbietet als Chevrolet. Uns fehlen einige wenigen Feinheiten, wie etwa eine beheizbare Lenkung (im Winter ein Segen!) oder ein Regensensor und eine Anhängerkupplung für Fahrräder.
Am Ende wollten wir nicht mehr warten und haben uns doch für einen Volt entschieden. Es ist von Fahren her ein echtes Elektroauto, wie es man sich wünscht. Man kann auch im Winter meistens nur elektrisch, spricht sauber und leise unterwegs sein, und zwar ohne Angst zu haben, es nicht nach Hause schaffen zu können. Auch die restlichen Fragen konnten wir zum großen Teil klären:
- Der Kontrabass lässt sich tatsächlich mit etwas Geschick alleine ein- und ausladen. Viel besser wäre es allerdings ohne die Heck-kante, denn die stört auch beim Ausladen von Einkäufen.
- Den kleineren Kofferraum, so wie den 5-ten Sitz werden je nach Bedarf unterschiedlich lösen - bei Möglichkeit mit öffentlichem Verkehr, oder im äußersten Fall mit einem Leihwagen.
- Jetzt bleibt nur die Zuverlässigkeit, und hier gibt GM im Gegensatz zu Opel 3 Jahre Werksgarantie.
Ein kleiner Nachteil bleibt dennoch - man kann das Auto momentan nur bei sehr wenigen Vertragshändler reparieren lassen, die eigens dafür ausgebildetes Personal haben. Es wird sogar strickt nach Opel und Chevrolet getrennt - etwas unsinnig aus meiner Sicht. Was machen die Leute, die etwas weiter im Lande wohnen? Ich bin sehr gespannt, wie sich die Situation weiter entwickelt. Wie ich aus meinem Bekanntenkreis entnehmen kann, denken viele wie wir. Sie wünschen sich auch so ein Auto, wissen aber, dass die breiten Angebote einfach noch nicht da sind. Warum nur?
Schöne Weihnachtliche Grüße
Der Volt-Freund
ich möchte mich nun kurz vorstellen. Ich komme aus der Münchener Umland (Ottobrunn) und ich habe lange in diesem Forum still mit gelesen und geträumt. Geträumt habe ich eigentlich sogar viel länger und nun ist es so weit - der Volt wird endlich in der Garage geladen (natürlich nur mit Ökostrom!). Bereits nach einer Woche kann ich bestätigen - das Auto macht süchtig. Davor mussten wir allerdings als Familie mit zwei Kinder (6 und 8) einige Vorbehalte überwinden. Wird der Kofferraum ab und zu doch zu klein sein? Wird die Stufe im Kofferraum stören? Wird der Kontrabass meiner Frau überhaupt hineinpassen, wobei sie ihn oft allein ein- und ausladen muss? Wird uns der 5te Sitz oder die Anhängerkupplung und der Fahrradträger fehlen? Wird das Auto mit so viel Elektronik problemlos funktionieren und sich intuitiv bedienen lassen?
Seit dem ich voriges Jahr bei EcarTec in München eine Proberunde drehen dürfte, war ich hell begeistert. Der gemeinsame Probefahrt im Frühjahr an einem Sonnigen Tag ins Münchener Umland hat uns mehr als überzeugt - Opel/GM hat es wirklich geschafft, ein tolles Auto zu bauen. Der Preis war nicht überzogen. Irgendwie hatte auch meine Frau verstanden, welche Vorteile so ein Fahrzeug mit sich bringt und war bereits, so eine Investition zuzustimmen. Die Hoffnung lag darin, dass sich das Konzept schnell bewährt und viel Nachahmer findet, so dass man je nach Bedürfnisse seine Variante auswählen kann. Das ist aber leider leider noch bei weitem nicht abzusehen. Es werden eher sogar Projekte gestoppt. Bis auf dem Prius-Plug-in und Ford c-max energi plug-in hybrid, beide mit relativ kleine elektrische Reichweite, ist mir bisher keine Familien freundliche Auto bekannt. Wobei der Prius an sich auch nicht viel größer als Ampera/Volt ist (bis halt auf dem 5-ten Sitz) und der Ford einiges von seinem Kofferraum für die Batterie abgeben muss. Was mich allerdings beim Prius begeistert hat, ist der schier Auswahl von Extras und Konfigurationsmöglichkeiten - etwas, was bei Ampera/Volt ein wenig eingeschränkt ist, wobei der Opel in letzter Zeit hier in DE mehr anbietet als Chevrolet. Uns fehlen einige wenigen Feinheiten, wie etwa eine beheizbare Lenkung (im Winter ein Segen!) oder ein Regensensor und eine Anhängerkupplung für Fahrräder.
Am Ende wollten wir nicht mehr warten und haben uns doch für einen Volt entschieden. Es ist von Fahren her ein echtes Elektroauto, wie es man sich wünscht. Man kann auch im Winter meistens nur elektrisch, spricht sauber und leise unterwegs sein, und zwar ohne Angst zu haben, es nicht nach Hause schaffen zu können. Auch die restlichen Fragen konnten wir zum großen Teil klären:
- Der Kontrabass lässt sich tatsächlich mit etwas Geschick alleine ein- und ausladen. Viel besser wäre es allerdings ohne die Heck-kante, denn die stört auch beim Ausladen von Einkäufen.
- Den kleineren Kofferraum, so wie den 5-ten Sitz werden je nach Bedarf unterschiedlich lösen - bei Möglichkeit mit öffentlichem Verkehr, oder im äußersten Fall mit einem Leihwagen.
- Jetzt bleibt nur die Zuverlässigkeit, und hier gibt GM im Gegensatz zu Opel 3 Jahre Werksgarantie.
Ein kleiner Nachteil bleibt dennoch - man kann das Auto momentan nur bei sehr wenigen Vertragshändler reparieren lassen, die eigens dafür ausgebildetes Personal haben. Es wird sogar strickt nach Opel und Chevrolet getrennt - etwas unsinnig aus meiner Sicht. Was machen die Leute, die etwas weiter im Lande wohnen? Ich bin sehr gespannt, wie sich die Situation weiter entwickelt. Wie ich aus meinem Bekanntenkreis entnehmen kann, denken viele wie wir. Sie wünschen sich auch so ein Auto, wissen aber, dass die breiten Angebote einfach noch nicht da sind. Warum nur?
Schöne Weihnachtliche Grüße
Der Volt-Freund