Reichweitenverlust im Winter durch Kurzstrecken
Verfasst: 11. Feb 2013 16:58
Das DashDAQ hilft immer wieder die Funktion Amperas zu optimieren. Mir ist aufgefallen, daß bei dem Laden mit 6 Ampere und einer Umgebungstemperatur von 0 Grad mit kalten Wind die Batterietemperatur nicht wesentlich ansteigt. Vor ein paar Tagen zeigte das DashDAQ nach 4 Stunden Laden mit 6A nur 5 Grad. Nun bin ich drei Kilometer nach hause gefahren und die Batterieheizung hat die Temperatur auf 7 Grad erhöht. Nun hänge ich den Wagen an die Ladestation in der Garage, schalte die Zündung aus und sehe das die Heizung deaktviert wird
=> Ungünstig für die Reichweite am nächsten Tag. Ich bekomme in eine Batterie mit 7 Grad nicht die gleiche Ladung wie bei 15 Grad. Die Reichweite nach dem kompletten Ladevorgang ist geringer, unabhängig von der Benutzung der Innenraumheizung.
Die Abhilfe für das Problem: Nach dem Beginn des Ladevorgangs einfach die Zündung aktivieren und zehn Minuten warten. Die Batterieheizung springt an und deaktiviert sich erst bei einer Temperatur von 15 Grad. Nun ist die Batterie "toasty" und ich deaktiviere die Zündung, die Ladung läuft weiter. Ich habe gestern mit der Ladung eine Reichweite von 72 km erreicht vor dem Anspringen des RE (Umgebungstemperatur 2 Grad, keine Innenraumheizung mit dicken Schal/Handschuhen und einen Spalt Fenster offen, ebene Landstraße, 80-95 km/h, alles zum Testen, nicht alltagstauglich)
Zur Erklärung: Normalerweise heizt sich die Batterie beim Laden selbst etwas auf, bei frostigen Temperaturen sogar durch die Batterieheizung aktiv unterstützt. In dem bei uns üblichen Temperaturen um die Null Grad wird die Batterieheizung aber nicht aktiviert, das konnte ich im DashDAQ kontrollieren. Wahrscheinlich kommt die Batterieheizung erst bei deutlichen Frostgraden in Gang. Bei aktvierter Zündung springt die Batterieheizung bereits bei Temperaturen unter 8 Grad an und heizt bis 15 Grad erreicht werden.
Fazit: Bei kurzen Strecken vor dem Laden noch 10 Minuten die Zündung aktiviert lassen, erst dann die Ladung beginnen => mehr Reichweite im Winter. Das gilt nicht für Strecken über ca 15 km vor der Ladung, dann hat die Batterieheizung ihre Aufgabe bereits erfüllt.
Lange komplizierte Erklärung
, ich hoffe es war verständlich....
Die Abhilfe für das Problem: Nach dem Beginn des Ladevorgangs einfach die Zündung aktivieren und zehn Minuten warten. Die Batterieheizung springt an und deaktiviert sich erst bei einer Temperatur von 15 Grad. Nun ist die Batterie "toasty" und ich deaktiviere die Zündung, die Ladung läuft weiter. Ich habe gestern mit der Ladung eine Reichweite von 72 km erreicht vor dem Anspringen des RE (Umgebungstemperatur 2 Grad, keine Innenraumheizung mit dicken Schal/Handschuhen und einen Spalt Fenster offen, ebene Landstraße, 80-95 km/h, alles zum Testen, nicht alltagstauglich)
Zur Erklärung: Normalerweise heizt sich die Batterie beim Laden selbst etwas auf, bei frostigen Temperaturen sogar durch die Batterieheizung aktiv unterstützt. In dem bei uns üblichen Temperaturen um die Null Grad wird die Batterieheizung aber nicht aktiviert, das konnte ich im DashDAQ kontrollieren. Wahrscheinlich kommt die Batterieheizung erst bei deutlichen Frostgraden in Gang. Bei aktvierter Zündung springt die Batterieheizung bereits bei Temperaturen unter 8 Grad an und heizt bis 15 Grad erreicht werden.
Fazit: Bei kurzen Strecken vor dem Laden noch 10 Minuten die Zündung aktiviert lassen, erst dann die Ladung beginnen => mehr Reichweite im Winter. Das gilt nicht für Strecken über ca 15 km vor der Ladung, dann hat die Batterieheizung ihre Aufgabe bereits erfüllt.
Lange komplizierte Erklärung