Optimiertes Laden mit selbstproduziertem PV-Strom
Verfasst: 29. Jul 2013 15:42
Eigentlich wollte ich heute schon direkt zum nächsten Opel-Händler düsen und mir eine Wallbox für die Garage ordern, um ein sauber montiertes Ladesystem zu haben und natürlich mit 16A laden zu können.
Nun habe ich halt eine PV-Anlage auf dem Dach mit Eigenverbrauch, bei der dieser zur Steigerung der Rentabilität so hoch wie möglich sein sollte. Die Batterien im Keller unterstützen das schon und sorgen dafür, daß ich auch nachts weitesgehend nur meinen eigenen Strom verbrauche.
Je nach Sonne liefert die PV bis zu 10.000Watt, wobei diese auf zwei Wechselrichter mit jeweils 5000Watt aufgeteilt ist. Ich habe also an einer Phase bis zu 5000W "eigenen" Strom, es können aber auch z.B. nur 500W sein bei mikrigem Sonnenschein. Verbrauche ich mehr, versucht die Anlage diesen aus den Batterien im Keller zu ziehen bis diese leer sind, reicht das nicht, wird von außen Strom gezogen.
Ich habe daher bisher den Ampera immer händisch optimiert geladen (meinen eigenen jetzt und den Leihwagen vor 1,5 Monaten), d.h. nur angestöpselt, wenn die Sonne richtig schien, und ich wußte, daß die Batterien im Keller auch nicht durch den Ampera leiden würden, weil sie entweder schon voll waren oder genug Sonne für beides da war. Das kann natürlich kein Dauerzustand bleiben, da es erstens aufwendig ist und zweitens ja grundsätzlich für den Wagen besser ist, wenn er immer am Kabel hängt (Batterie-Klimatisierung usw.).
Wenn ich das richtig verstanden habe, lädt die Wallbox von Opel IMMER mit 16A und kann nicht auf 10A oder 6A runtergeregelt werden, oder? Von daher wäre sie für ein optimiertes Laden wohl gar nicht geeignet?
Ich betreibe im Haus außerdem eine Homematic-Hausautomatisierung, die alle möglichen Lichter/Schalter/Rollladen/usw. steuert, eine ganze Armee von Sensoren unterstützt und über ein Funk-Relais z.B. auch das Garagentor öffnen und schließen kann.
Was gibt es jetzt für Möglichkeiten...
1.) ich optimiere das nur grob über die Wallbox. Ich verbinde die Homematic mit einem Stromsensor, der den eingespeisten Solarstrom mißt. Ist dieser hoch genug, schaltet ein Funkrelais, das für 16A ausgelegt ist, die komplette Wallbox ein. Vorteil: Sollte recht einfach zu realisieren sein, Nachteil: Bei etwas schwächerer Sonne wird eher nicht geladen, der Ampera hängt nicht dauerhaft am Strom.
2.) ich schaue mich nach einem fertigen System um, z.B. das hier erwähnte: viewtopic.php?f=25&t=1943. Vorteil: Sollte sofort funktionieren (?), Nachteil: Ich kanns wahrscheinlich nicht selber (über die Homematic) finetunen, z.B. je nach Bedarf den Ampera oder die Batterien im Keller priorisieren.
3.) ich besorge mir ein Ladesystem von einem Dritthersteller, bei dem man z.B. zwischen 6, 10 und 16Ampere umschalten kann. Ich zapfe den Umschalter an und steuere die Ladestärke mit einem Homematic-Funkrelais. Vorteil: Ich kann alles so steuern, wie ich es genau will, Nachteil: Ich muß an dem Ladesystem herumbasteln.
Wenn ich das richtig mitbekommen habe, arbeitet Tachy bereits an einem solchen System zur optimierten Nutzung des PV-Stroms. Gibt es hier schon weitere Versuche bzw. Erfahrungen von anderen?
CU,
Prodatron
Nun habe ich halt eine PV-Anlage auf dem Dach mit Eigenverbrauch, bei der dieser zur Steigerung der Rentabilität so hoch wie möglich sein sollte. Die Batterien im Keller unterstützen das schon und sorgen dafür, daß ich auch nachts weitesgehend nur meinen eigenen Strom verbrauche.
Je nach Sonne liefert die PV bis zu 10.000Watt, wobei diese auf zwei Wechselrichter mit jeweils 5000Watt aufgeteilt ist. Ich habe also an einer Phase bis zu 5000W "eigenen" Strom, es können aber auch z.B. nur 500W sein bei mikrigem Sonnenschein. Verbrauche ich mehr, versucht die Anlage diesen aus den Batterien im Keller zu ziehen bis diese leer sind, reicht das nicht, wird von außen Strom gezogen.
Ich habe daher bisher den Ampera immer händisch optimiert geladen (meinen eigenen jetzt und den Leihwagen vor 1,5 Monaten), d.h. nur angestöpselt, wenn die Sonne richtig schien, und ich wußte, daß die Batterien im Keller auch nicht durch den Ampera leiden würden, weil sie entweder schon voll waren oder genug Sonne für beides da war. Das kann natürlich kein Dauerzustand bleiben, da es erstens aufwendig ist und zweitens ja grundsätzlich für den Wagen besser ist, wenn er immer am Kabel hängt (Batterie-Klimatisierung usw.).
Wenn ich das richtig verstanden habe, lädt die Wallbox von Opel IMMER mit 16A und kann nicht auf 10A oder 6A runtergeregelt werden, oder? Von daher wäre sie für ein optimiertes Laden wohl gar nicht geeignet?
Ich betreibe im Haus außerdem eine Homematic-Hausautomatisierung, die alle möglichen Lichter/Schalter/Rollladen/usw. steuert, eine ganze Armee von Sensoren unterstützt und über ein Funk-Relais z.B. auch das Garagentor öffnen und schließen kann.
Was gibt es jetzt für Möglichkeiten...
1.) ich optimiere das nur grob über die Wallbox. Ich verbinde die Homematic mit einem Stromsensor, der den eingespeisten Solarstrom mißt. Ist dieser hoch genug, schaltet ein Funkrelais, das für 16A ausgelegt ist, die komplette Wallbox ein. Vorteil: Sollte recht einfach zu realisieren sein, Nachteil: Bei etwas schwächerer Sonne wird eher nicht geladen, der Ampera hängt nicht dauerhaft am Strom.
2.) ich schaue mich nach einem fertigen System um, z.B. das hier erwähnte: viewtopic.php?f=25&t=1943. Vorteil: Sollte sofort funktionieren (?), Nachteil: Ich kanns wahrscheinlich nicht selber (über die Homematic) finetunen, z.B. je nach Bedarf den Ampera oder die Batterien im Keller priorisieren.
3.) ich besorge mir ein Ladesystem von einem Dritthersteller, bei dem man z.B. zwischen 6, 10 und 16Ampere umschalten kann. Ich zapfe den Umschalter an und steuere die Ladestärke mit einem Homematic-Funkrelais. Vorteil: Ich kann alles so steuern, wie ich es genau will, Nachteil: Ich muß an dem Ladesystem herumbasteln.
Wenn ich das richtig mitbekommen habe, arbeitet Tachy bereits an einem solchen System zur optimierten Nutzung des PV-Stroms. Gibt es hier schon weitere Versuche bzw. Erfahrungen von anderen?
CU,
Prodatron