Endlich...
Verfasst: 22. Jan 2014 13:04
http://derstandard.at/1389857316481/Ope ... u-ein-Volt <--mal ein guter Bericht aus Österreich 
Inoffizielles Fach-Forum für den Opel Ampera / Chevrolet Volt. >> Die Zukunft fährt elektrisch! <<
https://ampera.dippold.synology.me/ampera-forum/
https://ampera.dippold.synology.me/ampera-forum/viewtopic.php?t=2499
GrüsseEinteilung der
Elektrifizierung
Die Elektrifizierung des Automobils umfasst
einen großen Technologiebereich. Mikrohybride,
die den Motor bei Fahrzeugstillstand
automatisch abstellen, stellen die
einfachste Stufe dar. Stärkere Elektromotoren,
die während des Fahrbetriebs mit dem
Antriebsstrang verbunden sind, erlauben
die elektrische Unterstützung des Verbrennungsmotors
und eine Bremsrekuperation.
Diese Systeme werden als Mildhybride
bezeichnet und können das Fahrzeug nicht
elektrisch anzutreiben. ❷ stellt die Unterscheidungsmerkmale
der elektrifizierten
Fahrzeuge mit noch leistungsfähigeren
Elektromotoren zusammen.
Hybridelektrische Fahrzeuge (HEV)
werden von SAE [1] als Fahrzeuge mit
zwei oder mehr Energiespeichern definiert,
die jeweils für sich oder gemeinsam zum
Antrieb des Fahrzeugs beitragen. Ein HEV
verwendet meistens einen größeren Verbrennungsmotor,
der den Bereich des
hohen Fahrleistungsbedarfs abdeckt. Der
Elektromotor ist dann kleiner ausgeführt
und auf die Abdeckung der dynamischen
Anteile des Fahrzeugbetriebs und auf die
Bremsrekuperation ausgelegt.
Unter einem Plug-in-Hybrid (PHEV)
versteht man ein Hybridfahrzeug, das in
der Lage ist, elektrische Energie in den
Fahrzeugbatterien zu speichern und für
den Antrieb zu verwenden. Dies erfordert
größere Batterien und ein Lademöglichkeit
am Stromnetz.
PHEV sind in ihrem elektrischen Betriebsbereich
durch die Leistungsfähigkeit
der Leistungselektronik und der Elektromotoren,
deren thermischer Belastbarkeit
und durch die Speicherkapazität der Batterie
begrenzt. Ferner ist die Auslegung
des Hybridgetriebes ein limitierender Faktor.
PHEV beginnen die Fahrt elektrisch.
Allerdings führen die genannten Beschränkungen
dazu, dass ein Plug-in-Hybrid den
Verbrennungsmotor starten muss, wenn
der Leistungsbedarf die Fähigkeit des
Elektromotors überschreitet, ❸ (oben).
Die Leistungen des Verbrennungsmotors
und des Elektromotors werden dann
gemeinsam verwendet. Das Starten des
Verbrennungsmotors ist durch den Lastwunsch
des Fahrers bestimmt und kann
deshalb nicht vorab geplant und gesteuert
werden. Dies ist eine größere Herausforderung
für das Abgasnachbehandlungssystem
und insbesondere das Anspringverhalten
der Katalysatoren.
Ein elektrisches Fahrzeug mit verlängerter
Reichweite (E-REV) kann genau wie
ein rein elektrisches Fahrzeug alle Leistungsanforderungen
im elektrischen
Betrieb
erfüllen. Ein E-REV deckt insbesondere
auch Volllastbeschleunigungen
und Fahrten mit Maximalgeschwindigkeit
elektrisch ab. Das Starten des Verbrennungsmotors
kann durch eine entsprechende
Steuerung emissionsminimal
durchgeführt werden.
Ein batterieelektrisches Fahrzeug (BEV)
bezieht seine Antriebsleistung ausschließlich
aus der elektrochemischen Speicherung
in der Batterie. Genau wie der E-REV
muss auch der BEV eine entsprechende
Leistungsauslegung aller Bestandteile des
Antriebssystems haben. Die Reichweite
eines BEV ist durch die Speicherkapazität
der Batterie begrenzt und damit heute
wesentlich geringer als bei konventionellen
Fahrzeugen.