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Warum 2014 ein gutes Jahr war
Verfasst: 31. Dez 2014 19:00
von SuLa
dieser lesenswerte Artikel fast das Jahr sehr schön zusammen:
http://green.wiwo.de/energiewende-warum ... baren-war/
Wenn im Jahr 2050 der Energieverbrauch der Menschheit vor allem mit
Windrädern,
Solaranlagen und anderen erneuerbaren Energien wie der
Wasserkraft,
Geothermie oder
Biomasse gedeckt wird
und fossile Kraftwerke nur noch als Aushilfen anspringen,
werden Historiker vielleicht auf das Jahr 2014 als Zeitpunkt
der entscheidenden Wende hin zu einer nachhaltigeren Energieversorgung blicken.
Re: Warum 2014 ein gutes Jahr war
Verfasst: 1. Jan 2015 10:47
von he2lmuth
SuLa hat geschrieben:dieser lesenswerte Artikel fast das Jahr sehr schön zusammen:
http://green.wiwo.de/energiewende-warum ... baren-war/
Wenn im Jahr 2050 der Energieverbrauch der Menschheit vor allem mit
Windrädern, WEHT NICHT IMMER
Solaranlagen und anderen erneuerbaren Energien wie der SONNE SCHEINT NUR TAGSÜBER; MANCHMAL
Wasserkraft, GIBT ES IN D KAUM
Geothermie oder SEHR PROBLEMATISCH IN D UND KAUM MACHBAR
Biomasse gedeckt wird
und fossile Kraftwerke nur noch als Aushilfen anspringen, SOMIT ALSO IN JEDER NACHT UND AUCH SONST; SIEHE OBEN KRAFTWERKE MÜSSEN VORGEHALTEN WERDEN DAS KOSTET. IMWINTER HABEN WIR OFTMALS WOCHENLANG WEDER WIND NOCH SONNE.
werden Historiker vielleicht auf das Jahr 2014 als Zeitpunkt
der entscheidenden Wende hin zu einer nachhaltigeren Energieversorgung blicken.
Ich sehe das nicht so optimistisch und schreibe mal in Deine Zeilen Grossschrift dient der Unterscheidung!
Ich weiß das meine Argumente bekannt sind aber diese Fakten werden gerne nicht in die Argumentation einbezogen.
Schon heute kosten uns die 25% erneuerbare Energie plus 6 Cent.
Re: Warum 2014 ein gutes Jahr war
Verfasst: 1. Jan 2015 20:54
von VoltIhrAmpera?
Hi Hellmuth,
Interessant, dass du das so siehst...mein stromanbieter hat mir seit Jahren die 100% Ökostrom- Bestätigung zugesandt. Und in den letzten Jahren gabs jedes Jahr mindestens eine Preissenkung.
Und da ich mir selbst 2014 eine PV Anlage zugelegt habe und bereits nach der ersten stromabrechnung sagen kann, wie problemlos und günstig sich soetwas betreiben lässt, würde ich Von denen nichts anderes als eine tarifsenkung erwarten.
Ich als Laie im Bereich Braunkohle-Kraftwerken würde mal annehmen, dass Strom aus einem PV-Kraftwerk das das Licht der Sonne einfängt, günstiger zu betreiben ist, wie ein braunkohlekraftwerk...soweit ich weiß, fällt die Kohle ja nicht gerade kostengünstig vom Himmel..von den Umwelt- und gesundheitsschäden will ich gar nicht erst anfangen.
Gruß chris
Re: Warum 2014 ein gutes Jahr war
Verfasst: 2. Jan 2015 08:12
von he2lmuth
Tja das sehe ich in der Tat vollkommen anders. Gut, anfangs gabe es ja für den PV Strom der einen Wert von 4-7 Cent hat noch 46 Cent, auf Kosten der Allgemeinheit.
PV Anlage geht nur beim Eigenheim und das sind nicht so viele... in der Grossstadt.
Wer versorgt Dich denn wenn die Sonne nicht scheint? Dein 30000 € Akku oder das öffentliche Netz?
Für diese Investition kann ich bis an mein Lebensende jährlich 1000 € für Strom bezahlen
Du bist auch der Einzige der in den letzten Jahren rückläufige Stromkosten verzeichnete.
Bei mir erhöhte sich der Preis von Jahr zu Jahr auf jetzt 27 Cent... für regenerative Energie.
Grüße
Hellmuth
Re: Warum 2014 ein gutes Jahr war
Verfasst: 2. Jan 2015 10:49
von georgk111
Hi,
da ich in Österreich bin sehe ich das natürlich ein wenig anders. Wasserkraft ist bei uns schon historisch der Hauptenergieträger. ich muss mich dann immer wundern, wenn der Spritmonitor mehr CO2-Emission bei meinem Ampera im E-Antrieb angibt als mit Benzin. Ich glaube diese Werte führen die E-Fahrzeugsgegner immer wieder an. Tatsächlich ist der Wert aber um den Faktor 3.66 kleiner als angegeben (Österreichischer Strommix).
Zu Preissenkung, nun ja, noch sind z.B. Anbieterwechsel mit 2-stelligen Einsparungen pro Jahr möglich, also nicht sonderlich viel aber 5-10% sind schon mal drinnen. Hab gesehen, dass es inzwischen den Nachtstrom wieder gibt, interessant, wenn man zeitversetzt laden will.
Wind weht oft stärker als der E-Wirtschaft lieb ist, der Strom kommt dann besonders billig aus Österreich selbst oder aus Deutschland (oder sonst wo aus der EU), z.T. unter dem Preis für Wasserkraft oder Gaskraftwerken.
Letzteres ist auch der Grund, warum immer mehr kalorische Kraftwerke abgeschalten/stillgelegt werden - hier teile ich die Meinung mit he2lmuth, könnte u.U. zu Versorgungsengpässen führen, zumal ja auch die ursprünglich eingeplanten Atomkraftwerke abgeschalten wurden.
Denke mir, dass ein verbessertes Energiemanagement noch Potential hat, vorausgesetzt es kommen noch Leitungen zur effizienteren Verteilung der Energie dazu. Da fehlen meiner Meinung nach auch noch technische Grundlagen, um Strom überhaupt auf extrem weite Strecken verlustfrei zu transportieren (Übertragung per (Mikrowellen oder sonstwas)Laser, Umwandlung in H2 und Rückgewinnung mittels Brennstoffzellen, Verwendung von vorhandenen und nicht mehr für Öl gebrauchte Pipelines zum Transport von vorgeladenem Elektrolyt, vielleicht sollte auch die althergebrachte Methode überdacht werden, Nutzwasser in Höhenspeicher zu pumpen, ...).
Re: Warum 2014 ein gutes Jahr war
Verfasst: 6. Jan 2015 08:40
von SuLa
Deutsche Windkraftanlagen haben im Dezember wegen des stürmischen Wetters so viel Strom produziert wie noch nie in einem Monat.
8,9 Milliarden Kilowattstunden Strom seien im Dezember eingespeist worden,
teilte das Internationale Wirtschaftsforum Regenerative Energien (IWR) in Münster
am Montag unter Berufung auf eine Auswertung von Daten der Strombörse mit.
Zum Vergleich: Alle deutschen Atomkraftwerke zusammen erzeugten 2013 pro Monat rund
acht Milliarden Kilowattstunden.
Damit sei die bisherige Rekordmarke der Windkraft in Deutschland vom Dezember 2011 übertroffen worden.
Hauptgrund sei die aktuelle Wetterlage mit vielen windigen Tiefdruckgebieten, erklärte IWR-Direktor Norbert Allnoch.
Der neue Windenergie-Rekord könnte laut IWR aber schon 2015 wieder übertroffen werden,
da zahlreiche neue Windparks auf See im Jahr 2015 ans Netz gehen und hauptsächlich Strom in den windstarken Wintermonaten produzieren.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/natu ... 11358.html
Re: Warum 2014 ein gutes Jahr war
Verfasst: 6. Jan 2015 10:02
von he2lmuth
Sorry aber so lange es nicht gelingt den Wind immer wehen zu lassen und die Sonne immer scheinen zu lassen

brauchen wir Speicherwerke (auch für wochenlange Flauten bei bedecktem Himmel, so wie JETZT vor 2 Jahren) oder Kohle-Atom-Gaskraftwerke.

BITTE NENNT MIR EINE ANDERE PRAKTIZIERBARE ALTE NAIVE
Gas ist zu teuer
Atom wird abgeschaltet
Kohle ist verpönt
Ja was denn nun?
Speicher auf Akkubasis sind unerschwinglich teuer.
Auf Wasserbasis sind sie von den Anrainern massiv bekämpft worden. Außerdem hat D dazu kaum Gegenden.
Das ist in Ö vollkommen anders.
Stromtransport mittels HGÜ Leitungen ist kosten und verlustgünstig möglich, wird aber ebenfalls von den Anrainern bekämpft, gell Herr Seehofer ?
Mir sprang gerade der Draht aus der Mütze
Schönen Tag
Hellmuth

Re: Warum 2014 ein gutes Jahr war
Verfasst: 6. Jan 2015 10:10
von Joachim
Hellmuth, so unregelmäßig, wie du das darstellst, ist die Stromerzeugung der Erneuerbaren Energien gar nicht:

- Stromerzeugung EE.jpg (48.37 KiB) 2256 mal betrachtet
Re: Warum 2014 ein gutes Jahr war
Verfasst: 6. Jan 2015 10:26
von Rextado
@Joachim
Sowas muss man auf Sekundenbasis anschauen. Gleichzeitigkeitsprinzip von Produktion und Verbrauch.
Re: Warum 2014 ein gutes Jahr war
Verfasst: 6. Jan 2015 10:36
von he2lmuth
@Joachim,
die Statistik ist nicht zu beanstanden.
Aber es gibt nun mal, wenn auch selten, tagelange Situationen wie vor 2 Jahren, ohne Sonne ohne Wind.
Genau für diese seltenen Situationen muss es eine Lösung geben, sonst gibt es einen Blackout. Genau Diesen hat man damals ganz knapp verhindern können.
Dank der noch laufenden AKW und der Österreicher
