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Mit EAuto nach Genf
Verfasst: 1. Mär 2016 16:03
von he2lmuth
Re: Mit EAuto nach Genf
Verfasst: 1. Mär 2016 18:18
von marcaurell
Peinlich für BMW, noch peinlicher für die Politik und Deutschlands Autoindustrie. Aber dieser Test zeigt auf wie weit Deutschland inzwischen technologisch im Rückstand ist. Außer betrügerischer und veralteter Dieselmotoren zu bauen hat die Deutsche Industrie nichts drauf. Wenn der I3 alles ist was Deutschland zustande bringt dann gute Nacht!!
Aber wie und warum soll die deutsche Autoindustrie auch neues entwickeln wenn es keinen gesetzlichen Zwang gibt. (nach 100 Jahren wäre es Zeit) Die Deutsche Gesetzgebung ist komplett von Lobbyisten gesteuert und beeinflusst ist nur daran interessiert kurzfristig Gewinne für die Aktionäre zu lukrieren.
Normalerweise hätte man auf den VW Betrug mit Strafrecht aufgrund tausendfacher Urkundenfälschung und mit Strafrecht aufgrund von Aktienmanipulation reagieren müssen. Um Deutschland glaubwürdig zu halten hätte man sofort Gesetze verabschieden müssen die veraltete Technologien wie Dieselmotoren total uninteressant machen!!
So muss man sich mit solchen Kübeln lächerlich machen!
Re: Mit EAuto nach Genf
Verfasst: 1. Mär 2016 18:34
von Ampera-Fan
das ist ja gruselig - 12 Stunden für 500km.
Man muß entweder ein geduldiger Glückspilz sein oder Gutverdiener, um rein elektrisch größere Strecken zu bewältigen.
Re: Mit EAuto nach Genf
Verfasst: 1. Mär 2016 20:59
von Joachim
Bitterböse Polemik (habe auch das Video „Ökobilanz von Elektro-Autos“ gesehen), die nur dazu führt, dass potenzielle Käufer abgeschreckt werden und weiterhin Öl-Verbrenner kaufen. Nach dem Motto: „Hab ja gleich gewusst, dass das E-Zeug nix taugt!“
Wenn ich das so lese, frage ich mich, wie ich die Qualen, unter denen ich über 40.000 elektrische km mit dem Ampera zurückgelegt habe, überhaupt überlebt habe.
Zum Video „Ökobilanz von Elektro-Autos“:
1. Aussage: … Wird reiner Kohlestrom verwendet …
Bei welchem Anbieter gibt’s denn reinen Kohlestrom? Meines Wissens gibt’ nur den Mix-Strom oder reinen Ökostrom. Stimmt das nicht? Was soll diese unsinnige Angabe?
Warum wird nicht auch noch der CO₂ Ausstoß von reinem Ökostrom angegeben? Vergessen? Obwohl der zu kaufen ist!
Warum werden immer nur CO₂-Emissionen verglichen und nicht auch Stickoxide, Partikel, etc.?
2. Warum wird bei den Umweltbelastungen bei der Rohstoffgewinnung plötzlich nicht mehr mit dem Verbrenner verglichen? Auch dort werden reichlich Seltene Erden, Aluminium, etc. eingesetzt. Und wie ist die Ökobilanz bei der Ölgewinnung, Transport und Raffinerie? Es wird ja z. B. in Afrika und Russland gar kein Gas abgefackelt, weil’s verboten ist … Die Rußpartikel auf dem Eis der Arktis stammen sicher vom reinen Kohlestrom, der ausschließlich in E-Autos landet.
3. Danke, liebes Heute-Team, für die Aufklärung. Nun kann ich ja wieder beruhigt einen Verbrenner kaufen. Ich dachte bisher, E-Auto seien aus Hanffasern, Bambus und Biobaumwolle hergestellt. Welche Enttäuschung …
Re: Mit EAuto nach Genf
Verfasst: 2. Mär 2016 09:15
von he2lmuth
Bin weitgehend Eurer Meinung.
Das D allerdings kein reines EAuto mit 500 km Reichweite baut liegt m.M. nach nicht am Unvermögen sondern am dann zu zahlenden Preis, ausschließlich.
Das der I3 auch mit ""REX"" ein reiner Stadtwagen ist hatte ich hier schon geschrieben
Abgesehen davon: Alle Stunde eine Schnelladung findet der Akku Scheisse
Hoch lebe der Ampera: In der Stadt ausschließlich mit Strom auf der BAB 500 km bis zum Tanken mit Benzin.
Ich wäre in 5 Stunden in Genf gewesen...

Re: Mit EAuto nach Genf
Verfasst: 2. Mär 2016 21:27
von Ampera-Fan
he2lmuth hat geschrieben:
Das D allerdings kein reines EAuto mit 500 km Reichweite baut liegt m.M. nach nicht am Unvermögen sondern am dann zu zahlenden Preis, ausschließlich.
ein weiterer Grund könnte sein, daß sie sich selbst keine Konkurrenz aufbauen wollen
Re: Mit EAuto nach Genf
Verfasst: 3. Mär 2016 07:57
von he2lmuth
Wenn ich einen E anstatt eines Verbrenners kaufe bedeutet das doch keine Konkurrenzsituation

Re: Mit EAuto nach Genf
Verfasst: 3. Mär 2016 11:35
von RoterBaron
Doch, wenn man am Verbrenner besser verdient. Dann verkauft man E-Mobile nicht so gerne. Bzw. eben nur um die Statistik gerade so zu erfüllen.
Re: Mit EAuto nach Genf
Verfasst: 3. Mär 2016 12:15
von AstrA
Auch die Vertragswerkstätten haben mehr davon, weil ein Verbrennungsmotor wesentlich mehr Verschleißteile hat, die man tauschen kann/muß.
Ich glaube, daß die Produktion von E-Autos bei weitem nicht so teuer ist, wie die behaupten. Verdienen werden die daran schon nicht schlecht, aber im Nachgang liegt mehr Geld in den Verbrennern.
E-Autos sind nur dazu da, die CO2-Bilanz schön zu rechnen.
Re: Mit EAuto nach Genf
Verfasst: 3. Mär 2016 17:34
von mainhattan
Schon richtig. Wie bei jedem Produkt habe ich hohe Anfangsinvestitionen in Entwicklung und anlaufender Fertigung. Erst bei aureichender Ausbringungsmenge habe ich einen positiven Deckungsbeitrag. Und die Ausbringungsmenge ist eben (noch) zu gering. Und ich kann mir beileibe nicht vorstellen, dass es einen Hersteller gibt, der über seine Produktpalette mit ner Mischkalkulation fährt
