von Gestern hat geschrieben:
Ich lese gerade jetzt erst zufällig diesen Beitrag und meine, etwas gerade rücken zu müssen.
Bitte genau lesen! Und dann den Artikel in der gleichen guten Faz lesen (heute):
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/w ... 06439.html
Die ersten beiden Absätze genügen: Dort wird richtiger Weise unterschieden zwischen Kohlendioxyd (davon bekommt man kein Asthma) und den nitrosen Gasen (die haben keine lange Halbwertszeit) und den Feinstäuben (die sind für den Menschen gefährlich).
Schlussfolgerung: Dieselmotoren sind
für Menschen gefährlich, aber nicht gefährlicher für die
Umwelt als die anderen Verbrenner...(
bzw. sogar günstiger wegen der Klimaerwärmung!)
Alle Verbrenner stinken mir!! und uns!
Aber was exakt richtig gesagt wurde, und was von den Journalisten (manchmal) draus gemacht wird (durch Überschriften o.ä.) sind häufig zwei Paar Stiefel

Nix für ungut!
Jepp, so sehe ich das auch und ich ärgere mich seit langem, dass das immer wieder in einen Topf geworfen wird. Gelesen - zwischen den Zeilen...

- hatte ich das schon richtig.
Die "FAZ" hat für mich aber als rechts der Mitte angesiedeltes Portal keine Kompetenz in Sachen Umwelt. Die restlichen Absätze in dem neuen Artikel kann man sich getrost schenken.
Mit der E-Mobilität will man doch keineswegs Autos generell abschaffen. Das wird da aber wieder einmal gegen ökologische Grundgedanken suggeriert.
Der Redakteur dieses Artikels solle mal einen ultimativen Test machen: Am besten sich mit einen der als recht "sauber" betitelten Diesel-SUV-Kampfhunde

und bei laufendem Motor in die Garage gehen und tieeef durchatmen. Da merkt er dann ganz schnell, was der Unterschied zu einem wirklich sauberen E-Auto ist.
Merkels Bemerkung war wohl eine Reaktion von ihr für ein gefordertes Pro-Diesel-Statement der KFZ-Branche einige Tage vorher. Das hat sie, geschickt wie sie ist, mit dem Wahlkampf verquickt. Meine Überschrift war deshalb so ausgewählt. Man braucht sich nur mal auf boulevard-orientierten Portalen die gegen E-Mobile pöbelnden Kommentare spaßeshalber anschauen. (z. B. hier:
http://www.t-online.de/auto/alternative ... autos.html bei t-online, unten bei den Kommentaren auf "am besten bewertet" selektieren) Da weis sie halt genau, WIE sie fischen kann...
Was mich extrem ungehalten macht ist, dass sie sich über Jahre vor den Karren der fossilen Autolobby hat spannen lassen. In der SZ gab es mehrere sehr interessante Artikel dazu.
Von den beiden Umweltaspekten mal abgesehen: Die Arbeitsplätze hier sind nicht durch die E-Mobiltät bedroht, sondern durch die in ihrer Denkweise viel zu lange rückwärts gerichteten Autokonzerne hier.
"Zwangsweise" fahre ich beruflich übrigens einen wie in dem Artikel beschriebenen Euro6 Diesel (A4-Ultra) mit Harnstoff-Einspritzung bis Ende d. J. Ob der aber tatsächlich so sauber ist bei dem ganzen Betrugsszenario?
Aber wem scheibe ich das... - auch nix für ungut
