Unser Ampera wird seit fast 3 Jahren jeden Tag an der Heimladestation mit 16 Ampere geladen
und zeigt dabei keinerlei Schwächen, weil die Rahmenbedingungen welcher der Akku hat bekanntlich optimal sind:
- Er wird per Flüssigkühlung auf der richtigen Temperatur gehalten, also nie zu warm.
- Er wird nicht über die kritischen 80% Prozent der Gesamtkapazität aufgeladen.
- Von den 16 kWh Kapazität werden nur 10 genutzt.
(Das ist im Verhältnis zu anderen E-Autos sehr wenig und somit auf lange Lebensdauer ausgelegt.)
Vermutlich könnte der Akku auch problemlos die doppelte Stromstärke vertragen ohne vorzeitig zu altern aber:
Wenn bei mir zuhause alle großen Verbraucher gleichzeitig laufen
(E-Herd, Waschmaschine, Wäschetrockner, Staubsauger, Fön, Rasenmäher und Playstation)
kann ich den Ampera immer noch mit 16 Ampere laden ohne die Hauptsicherung verglühen zu lassen.
Folglich bin ich mittlerweile froh, dass er nicht schneller laden möchte.
Mein zweites E-Auto wird zuhause KEINE Schnellladestation bekommen,
sondern auch nur mit 16 Ampere geladen werden,
denn wenn irgendwann alle Leute E-Autos fahren,
wird das Stromnetz es nicht zulassen, dass alle gleichzeitig schnellladen.
Alles wird in Richtung intelligentes Stromnetz gehen.
Die Autos werden dann geladen, wenn Strom im Überfluss da ist.
Je größer die Akku-Kapazitäten und Reichweiten werden,
desto uninteressanter wird es sein, wann ein Auto mal wieder nachgeladen wird.
Die E-Autos sind der Schlüssel zur Energiewende,
weil diese zukünftig mit ihrer variablen Nachfrage das Stromnetz stabilisieren können.
Für meine Verhältnisse wäre es heute schon egal,
ob der Akku in 4 oder 8 Stunden vollgeladen ist,
weil der Wagen immer ausreichend Pausen zwischen den Einsätzen hat.