Amperator hat geschrieben:Stimmt natürlich, auch der REX hat sein Gewicht, ist aber doch auch noch billiger als Akkus mit vergleichbarer ("unendlicher") Reichweite.
Im Moment vielleicht noch, richtig. kWh-Preise für Traktionsbatterien stark rückläufig. Im Unterhalt wird Dich allerdings die Batterie über den Garantiezeitraum von sagen wir mal 8 Jahren wesentlich günstiger kommen, als einen Verbrennungsmotor, der Ölwechsel, Zahnriemenwechsel, Zündkerzenwechsel benötigt. Eigentlich ist der Vergleich etwas hinkend. Zum REX müsste ein wartungsfreier (wie in modernen E-Autos verbaut) Synchron/Asynchron-Elektromotor verglichen werden.
Und für mich hat der REX einen sehr beruhigenden Effekt!
Na klar, beim Ampera schon. Mit der Batteriereichweite wären allenfalls im Winter Kurzstrecken <40 km machbar.
Schließlich kann ich Streckenführung und Pausen nach eigenem Ermessen festlegen und habe dabei die Gewissheit, planmäßig anzukommen!
Das wird sich in den nächsten Jahren ändern, und zwar aus drei Gründen:
1. Die Ladenetze werden ausgebaut
2. Mit einem Benziner womöglich nicht mehr alle Wunschstrecken befahren werden dürfen. Alleine die Dieseldiskussion sind erste Indizien.
3. Massive Tankstellennetz-Degeneration. Viele Tankstellen können von rückläufigen Spritverkäufen schon heute nicht mehr alleine leben. Auf meiner Europareise mit dem Ampera hatte ich teilweise Streckenabschnitte, da gab es über 50, 80 km keine einzige Tanke. Nein es waren keine Feldwege

sondern vergleichbar mit Bundes- und Kreisstraßen. Dazu hatten Ende Mai/Anfang Juni viele Tankstellen in Frankreich wegen Raffinerienstreik geschlossen. Der Strom lief trotzdem.
Zusammenfassung: Ich stimme Dir zu, ein Ampera ist für den reinen Verbrennerfahrer ein guter Einstieg in die Elektromobilität und bietet aus beiden Welten sinnvolle Kombinationen. Kurz-/Mittelstrecke emissionsfrei, Langstrecke unbedenkliche REX-Reichweite.