Das ist genau das Problem: Die für 600 Km notwendige Strommenge bekommt man nicht in einer Stunde geladen - ausser man hat extrem hohe Spannungen und armdicke Kabel (Induktiv geht das schon gar nicht).Tim hat geschrieben:Selbst wenn ich auf einer 600 km Strecke eine Stunde Ladepause machen muss, wäre das für mich vertretbar.
Gestern in der Hessenschau "Vorstellung Elektro VW"
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sonixdan
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Re: Gestern in der Hessenschau "Vorstellung Elektro VW"
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Yellow
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Re: Gestern in der Hessenschau "Vorstellung Elektro VW"
Ohne die passende Ladeinfrastruktur wird die Reichweite immer begrenzt sein!PapaAlbi hat geschrieben:In den nächsten 5 Jahren wird sich die Kapazität der Akkus mindestens verdoppeln. Ab dann sehe ich für Range-Extender keinen Bedarf mehr.EcoDrive hat geschrieben:Ich bin der Meinung, dass für die nächsten 10 bis 20 Jahre nur das Ampera-Konzept das Richtige ist.
Ein Tesla Modell S hat schon heute mit dem grössten Batteriepack eine Reichweite von 480km, mal 2 ergibt nach Adam Riese 960km.
Und es ist mir völlig egal, ob die Reichweite 100km oder 500km ist! Wenn sie begrenzt ist, dann kommt der Wagen für mich nicht in Betracht.
Und bedenkt bitte, dass die "480km" die max.(!) Reichweite ist. Bei 20°C Aussentemperatur und kosntanter Fahrt mit 80km/h (vermutlich).
Und wenn ich im Winter von Hannover nach Lübeck (220km) will und das mit "vernünftiger" Geschwindigkeit auf der Autobahn, dann fährt schon wieder die Angst mit.
Ne ne ... der RE ist ein MUSS und wird in den nächsten 10 Jahren (evtl. nie) zu ersetzen sein.
Vielleicht kommen ja mal irgendwann kleine 2-Zylinder-REs zum Einsatz, mit denen man noch mit max. 100km/h weiterfahren kann und die nur 2.000,- Euro Aufpreis kosten aber ohne RE: nicht alltagstauglich!
Gruss
Stefan
Stefan
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Joachim
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Re: Gestern in der Hessenschau "Vorstellung Elektro VW"
Unterschreibe ich!
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EcoDrive
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Re: Gestern in der Hessenschau "Vorstellung Elektro VW"
So sehe ich das auch.
Wofür einen Riesenakku das ganze Jahr über rumfahren, der im Alltag zur Arbeit nicht gebraucht wird. Nur ein zweimal für den Urlaub und dann noch Ladeprobleme !
Ein kleiner RE ist kostengünstiger und wird in den nächsten Jahren dazu führen, dass eine grössere Anzahl Autofahrer sich das Amperakonzept leisten können.
Die gesamte Automobilbranche innert 10 Jahren vom Kolbenmotor zum (nur-)Elektromotor umzukrempeln geht auch nicht. Beide Antriebssysteme zusammen schon.
Grüsse
EcoDrive
Wofür einen Riesenakku das ganze Jahr über rumfahren, der im Alltag zur Arbeit nicht gebraucht wird. Nur ein zweimal für den Urlaub und dann noch Ladeprobleme !
Ein kleiner RE ist kostengünstiger und wird in den nächsten Jahren dazu führen, dass eine grössere Anzahl Autofahrer sich das Amperakonzept leisten können.
Die gesamte Automobilbranche innert 10 Jahren vom Kolbenmotor zum (nur-)Elektromotor umzukrempeln geht auch nicht. Beide Antriebssysteme zusammen schon.
Grüsse
EcoDrive
Opel Ampera, 2012 seit 3.5.12.
Vollständige Datenerfassung seit 6.5.12
35504 km elektr. mit 12,88 kWh/100km ab Akku.
16,58 kWh ab geeichtem Zähler
1698 km RE-Betrieb 7,49 L/100km
Lebensd.Verbr. 0,52 L/100km (0,34 L/100km seit 6.5.12)
Stand 08.10.14
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Tachy
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Re: Gestern in der Hessenschau "Vorstellung Elektro VW"
Deswegen sag ich schon seit Jahren:
16 kWh-Akku und Wasserstoff-Brennstoffzelle als Range-Extender.
16 kWh-Akku und Wasserstoff-Brennstoffzelle als Range-Extender.
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mark32
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Re: Gestern in der Hessenschau "Vorstellung Elektro VW"
Leider gibt es ein Problem bei der Wasserstofflagerung im Tank: Das kleine Molekül H2 diffundiert durch jedes Material hindurch. So gibt es einen schleichenden Verlust der Tankfüllung beim Range Extender, gerade wenn der nur selten verwendet wird. Das hatte schon mein Chemielehrer in der Schule demonstriert (H2-Gasflaschen leeren sich langsam von alleine).
edit: Nach Wikipedia scheinen die Verluste mittlerweile durch neue Verbundmaterialien minimiert...
edit: Nach Wikipedia scheinen die Verluste mittlerweile durch neue Verbundmaterialien minimiert...
Ampera von 6/2012 bis er zerfällt, Tesla Modell S P85 seit 11/2013, Photovoltaik 8,1 kWp mit Eigenverbrauch seit 2010, Hauskraftwerk/Solarspeicher 16kWh, nano-BHKW 1kW
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Tim
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Re: Gestern in der Hessenschau "Vorstellung Elektro VW"
Ich meine nicht die 600 km, sondern die 300 km. Das hängt ganz vom persönlichen Fahrverhalten ab. Bei 1000 km am Tag sicher ein Problem. Ich fahre z.B. bereits jetzt nie mehr als ca. 600 km an einem Tag und geniesse stets eine Stunde Pause nach ca. 300 km.sonixdan hat geschrieben:Das ist genau das Problem: Die für 600 Km notwendige Strommenge bekommt man nicht in einer Stunde geladen - ausser man hat extrem hohe Spannungen und armdicke Kabel (Induktiv geht das schon gar nicht).
Selbst wenn ich dann weiter fahre, nehme ich spätestens nach 600 km eine Übernachtung. Beispiel meine Strecke München - Berlin, ca. 600 km oder München - Frankfurt bzw. Köln. Übernachtung, dann weiter nach Hamburg etc.
Mit dem Tesla Model S wäre dies bereits jetzt für mich möglich. Vollgeladen losfahren, Reichweite 255, 370 oder 480 km je nach Akku, Stop nach 300 km. Ladezeit an einer Schnellladestation 45 Minuten. Bei welchem Akkuset und mit welchem maximalen Ladestrom geladen wird, habe ich noch nicht heraus gefunden. Aber schon bei dem kleinen Set würde es fast reichen. Schnellladestationen gibt es ebenfalls bereits genügend. Wäre da nur noch der Preis, wird wohl so 90.000 EUR mit 480 km Akku kosten. Und das ist mir viel zu teuer. Daher ist der Ampera die nächsten 5 Jahre die weit bessere Alternative für mich.
Nur mal ein Beispiel: Eine 50 KW DC Ladung bei 450 Volt (30 % auf 80 %) lädt ein 20 kWh Akku in 12 Minuten.
Warum geht induktive Ladung nicht? Bei Elektrobussen wird dieses Verfahren seit 10 Jahren mit 60 bis 120 kW verwendet. Die grosse Grundfläche eines PKWs dürfte ebenfalls ausreichen für gut dimensionierte Spulen.
http://www.conductix.de/de/aktuelles/20 ... ipt-charge
Jetzt fallen alle Masken: http://www.spiegel.de/politik/ausland/s ... 09108.html
Tagesenergie Nr. 39 vom 21.06.13; http://bewusst.tv/tagesenergie-39/
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- Martin
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Re: Gestern in der Hessenschau "Vorstellung Elektro VW"
Es muss ja nicht H2 direkt sein, wenn es gebunden ist im Methanol gehts ja auch. Wäre auch einfacher in der Handhabung. Evtl. bekommen aber auch die Redoxflowleute ihr gebräu mit entsprechender energiedichte hin und wir tanken flüssigen Strom.mark32 hat geschrieben:Leider gibt es ein Problem bei der Wasserstofflagerung im Tank: Das kleine Molekül H2 diffundiert durch jedes Material hindurch. So gibt es einen schleichenden Verlust der Tankfüllung beim Range Extender, gerade wenn der nur selten verwendet wird. Das hatte schon mein Chemielehrer in der Schule demonstriert (H2-Gasflaschen leeren sich langsam von alleine).
edit: Nach Wikipedia scheinen die Verluste mittlerweile durch neue Verbundmaterialien minimiert...
Das ein RE NIE ersetzt werden kann, unterschreibe ich so nicht. Das es evtl. noch ein paar Jahre dauert schon ;)
Nicht mal fliegen ist schöner.- BuzzingDanZei
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Re: Gestern in der Hessenschau "Vorstellung Elektro VW"
Seid ihr Vertreter oder warum wollte ihr immer und zu jeder Zeit Langstreckentauglichkeit? Mir reicht ein reines Elektroauto mit Reichweiten zwischen 100 und 200km. Die 3x im Jahr die ich Langstrecke fahren muss, fahre ich entweder Zug oder leihe mir ein Auto bei Sixt. Das ist billiger als jeder Rangextender!
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PapaAlbi
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Re: Gestern in der Hessenschau "Vorstellung Elektro VW"
Noch was zum Tesla Model S: Die Batterie kann innerhalb 5 Min. ausgetauscht werden. Geht also gleich schnell wie Tanken. Voraussetzung ist natürlich dass genügend Austauschstationen vorhanden sind.
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