„Der Hype ist vorbei“

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caffeine
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Re: „Der Hype ist vorbei“

Beitrag von caffeine »

Würde unsere Regierung die Fördermittel lieber den Unis und Fachhochschulen geben, hätten wir alle mehr davon - glaube ich. Dann wären solche Dinge, wie die FH-Bingen eifrig erprobt, sicher einfacher.

Viele Grüße
Stefan
EcoDrive
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Re: „Der Hype ist vorbei“

Beitrag von EcoDrive »

Hallo Stefan

Ich kann mich gut an Bingen errinnern. Am Samstag auf dem Neff-Platz habe ich eine ganze Weile mit dem Leiter der FH, Prof. Klaus Becker, über den Ampera und das Studenten-Projekt gesprochen.

Grüsse
EcoDrie
Opel Ampera, 2012 seit 3.5.12.
Vollständige Datenerfassung seit 6.5.12
35504 km elektr. mit 12,88 kWh/100km ab Akku.
16,58 kWh ab geeichtem Zähler
1698 km RE-Betrieb 7,49 L/100km
Lebensd.Verbr. 0,52 L/100km (0,34 L/100km seit 6.5.12)
Stand 08.10.14
Priusfan
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Re: „Der Hype ist vorbei“

Beitrag von Priusfan »

Ich denke die Fördermillionen wären am besten in Rausschmeißer investiert, die die Lobbyisten aufspüren und dahin schicken wo sie hergekommen sind.
caffeine
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Re: „Der Hype ist vorbei“

Beitrag von caffeine »

EcoDrive hat geschrieben:Ich kann mich gut an Bingen errinnern. Am Samstag auf dem Neff-Platz habe ich eine ganze Weile mit dem Leiter der FH, Prof. Klaus Becker, über den Ampera und das Studenten-Projekt gesprochen.
Ja, ich erinnere mich auch gerne. War echt cool. Wenn ich noch 10 mm² Kabel organisiert hätte, wäre es perfekt gewesen :-) Prof Becker ist ein cooler Typ und die Profs aus dem Fachbereich erst recht. Da haben die Studis wirklich die Möglichkeit zu "spielen", auszuprobieren, testen. Finde ich klasse. Entsprechend motiviert sind die Mädels und Jungs. Gerade wenn es fachbereichsübergreifend wird. Maschinenbauer, Elektrotechnik, usw. Manchmal sponsere ich ein paar Tüten Espresso, damit das mit der Konzentration wieder klappt :-)
Priusfan hat geschrieben:Ich denke die Fördermillionen wären am besten in Rausschmeißer investiert, die die Lobbyisten aufspüren und dahin schicken wo sie hergekommen sind.
Ja, auch ne gute Idee. Die können dann auch gleich die willfährigen Politiker rausschmeißen, die offensichtlich überhaupt nicht nachdenken. IQ ist halt durch nichts zu ersetzen. (Früher hieß das mal: Hubraum ist durch nichts zu ersetzen :-) )
Viele Grüße
Stefan
stw
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Re: „Der Hype ist vorbei“ Was können wir tun?

Beitrag von stw »

Hallo zusammen,
bin ebenfalls empört ob der energiepolitschen Eierei bezügl. der Energiewende.Ich habe hier einmal einen Ausschnitt der Beurteilung der ernergiepolitischen Lage des SVF(Solar Förderverein) dessen Mitglied ich seit vielen Jahren bin und mit dessen Beurteilung ich voll übereinstimme.Warum diese Kopie hier bei uns im Forum. Die Revolution beginnt meistens unten. Meine Idee wäre, dass wir alle zu einem bestimmten Zeitpunkt an unsere jeweiligen Rundfunksender per Mail unsere echten Erfahrungen mit dem Ampera senden. Da wir weitesgehend nur gute Erfahrungen mit diesem FAhrzeug gemacht haben und dessen Vorzüge gegenüber einem normalen Verbrenner kennen, sollten wir versuchen über die Rundfunkanstalten(die selbst meistens keine soliden Erfahrensberichte zum Elektroauto weitergeben) gemeinsam etwas Aufklärungsarbeit zu leisten und somit den vielen Hörern und auch den Redakteuren die "Ängste" zumindest dem Ampera gegenüber zu nehmen.
Hier der Auszug(ich hoffe, ich habe hier nicht zu viel hineingepackt).
[color=#408000]Die Energiewirtschaft und die von ihr beratenen Politiker verhalten sich
so, als hätten wir noch alle Zeit der Welt, auch die letzten fossilen
Ressourcen zu suchen, zu fördern und zu verbrennen [2] bevor wir
irgendwann mit Solar- und Windenergie Ernst machen. Die in den
vergangenen Jahren mit dem Geld der Stromverbraucher aufgebauten
Hersteller- und Installationsbetriebe haben unter Beweis gestellt, wie
schnell die Energiewende wirklich umgesetzt werden kann. Ein großer Teil
wird aber nun mit den rigiden Kürzungen im EEG in die Insolvenz
getrieben; die gesammelten Erfahrungen und die Investitionen in
Produktionsanlagen, Montagefahrzeuge und -werkzeuge gehen dabei verloren.

Wie die von der Energiewirtschaft beratene Bundesregierung der
Öffentlichkeit diese verantwortungslosen Entscheidungen plausibel
zu machen versucht, ist an Verlogenheit kaum noch zu überbieten. Man
redet der Bevölkerung ein, es müssten Tausende von Kilometern
Höchstspannungs-Überlandleitungen für die Windenergie gelegt werden und
man macht ihr Angst vor den Kosten der Solarenergie, indem man nur die
Kosten, aberkeinesfalls den Nutzen zusammenzählt. Man vergleicht
sinnvolleZukunfts-INVESTITIONEN in Solar- und Windenergie mit
kurzfristigenKONSUM-Kosten bei der Verbrennung von Kohle und Erdöl. Und man
berücksichtigt die Umweltschäden nicht. Den unvermeidlich bevorstehenden
Preisanstieg wegen Verknappung von Kohle, Erdöl und Erdgas verschweigt
man. Die Gewinnmitnahmen der konventionellen Stromversorger lässt man
unerwähnt. Man wälzt die Bezahlung der neuen Anlagen von den
Stromgroßverbrauchern auf die privaten Endkunden ab. Man schiebt die
Verantwortung für den Strompreisanstieg den Erneuerbaren Energien in die
Schuhe und begründet die Ablehnung der Erneuerbaren mit der Sorge um die
sozial benachteiligten Stromkunden, deren soziales Abgleiten ansonsten
aber gleichgültig hingenommen wird.
[/color]
Viele Grüße
Willi
caffeine
500 kW - overdrive
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Re: „Der Hype ist vorbei“

Beitrag von caffeine »

Eines steht für mich auf jeden Fall fest. Irgendwelche Aktionen müssen stattfinden, damit das Thema im Vorfeld der Wahl aufgegriffen wird. Ich habe nicht vor, die politischen Kameraden in dem Bezug eMobility und reg.Energie in Ruhe zu lassen. Rente ist wichtig - Energie als Zukunftsthema auch!
Viele Grüße
Stefan
Priusfan
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Re: „Der Hype ist vorbei“

Beitrag von Priusfan »

caffeine hat geschrieben: Rente ist wichtig - Energie als Zukunftsthema auch!
Ich habe keine Lust mir als Rentner zwar eine Glühlampe leisten zu können aber keinen Strom zu haben um diese zu betreiben.


Was würde man machen, wenn man eine Insel heutzutage zuverlässig mit Strom versorgen will, aber keine Leitung zu einem Stromnetz möglich ist? Man baut ein BHKW, einige WKAs und eine große PV Anlage. Das alles koppelt man mit einem Akkuspeicherkraftwerk und fertig ist die Inselnetzversorgung.

Und was auf einer kleinen Insel funktioniert sollte auch auf einem ganzen Erdteil funktionieren.

Irgendwo habe ich mal gelesen, dass in den nächsten 10 Jahren Investitionen von über 50 MRD für den Leitungsausbau benötigt werden. Nur 10% davon würden ausreichen um bei den heutigen Akkupreisen Akkuspeicherkraftwerke zu bauen, die in der Lage wären den gesamten deutschen Strombedarf kurzzeitig alleine zu decken. Gleichzeitig wäre nahezu unendlich Regelreserve vorhanden. Der Leitungsausbau wäre zu einem großen Teil überflüssig und obendrauf könnte überschüssiger Strom zu Starkwindzeiten zwischengespeichert werden.

Wahrscheinlich hat man Angst, dass dadurch die Akkupreise viel zu schnell fallen könnten. Außerdem würde das viele konventionelle Grund- und Mittellastkraftwerke überflüssig machen.
zulu-man
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Re: „Der Hype ist vorbei“

Beitrag von zulu-man »

caffeine hat geschrieben:...Neben dem Ampera gibt es eine ganze Reihe mehr oder weniger alltagstauglicher E-Mobile: Tesla, Fisker, Renault mit verschiedenen Modellen, Citroen, Mazda, Toyota, Nissan.....
Und wieviele davon sind deutsche Hersteller? "Was ich nicht habe, brauchen andere auch nicht. Der Hype ist vorbei."
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