Heimladestation Schaden auf Platine

Echte Panne mit dem Ampera oder dem Volt? Was waren die Fehlerquellen und wie wurde es repariert?
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micky4
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Heimladestation Schaden auf Platine

Beitrag von micky4 »

Ich habe es schon (glaube ich, hier irgendwo) erwähnt, unsere Heimladestation (original Opel 16A-Heimladestation) hat sich vor 2 Wochen nach 18 Monaten (1 1/2 Jahre) in Funktion nun "verabschiedet". Info Opel: es wird nicht repariert, ist auch keine Garantie mehr, wir können uns um 500.-€ (sinngemäß, genauer Preis interessiert mich nicht) eine neue kaufen.
Finde ich eigentlich eine ziemliche Frechheit !
Kann ich jetzt damit rechnen, jedes zweite Jahr eine neue Ladestation zu kaufen ?

Nun, wir haben sie zerlegt, ist ja immerhin ein Elektro-Installations-Firma wo sie montiert war, und folgendes festgestellt: Da sind auf der Platine 2 Sicherungen fix verlötet (!!!) die beide (!!!) nun "ex" sind. Die darauf befindlichen Zahlen finde ich beeindruckend: 30A/500V P ...
Ich frage mich, was da passiert ist, aber noch wichtiger, ich stelle mir (als Nicht-Elektriker) vor, wir bauen da statt dessen 2 entsprechende FI ein, mit Schalter außen an der Ladestation, und vorausgesetzt die Platine kam nicht zu Schaden, ist alles wieder gut ...

Was sagt Ihr dazu ?
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Markus Dippold
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Re: Heimladestation Schaden auf Platine

Beitrag von Markus Dippold »

Wenn wirklich nur die beiden Sicherungen durchgebrannt sind, Glück gehabt.

Wenn ich das so sehe, frage ich mich, was an dem Ding die 500 Euro wert ist. Das äußere Design? Das Innenleben kann es ja nicht sein.
Aber käme mir Opel mit sowas, ich würde mir noch ein zweites Bettermann-Kabel zulegen. Ist günstiger ...

Gruß
Markus
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hauptchr
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Re: Heimladestation Schaden auf Platine

Beitrag von hauptchr »

Hallo,

die 2 Sicherungen mal erstetzen und testen.
Mehr, als dass die Sicherungen wieder "rausfliegen", sollte eigentlich nicht passieren.
Vielleicht ist es nur das (vlt wegen Feuchtigkeit geschossen oder so)

-----------


Ich habe eine Unterverteilung im Keller, direkt am Kellerfenster.
Von dort gehen 220V an eine CEE Steckdose (2,5 Meter Leitungsweg).
Da hängt derzeit mein Opel 10A Kabel aus dem Kofferaum dran.


Jetzt ist aber noch Platz in der Verteilung.
Ich wollte auch die Opel Heimlade, habe aber mal Herrn Bettermann angeschrieben.
Ladeplatine 140 Euro, Gehäuse 30 Euro. Typ2-Einbaudose, alternativ eine Typ1-Kupplung mit 3m Kabel kann man noch dazu kaufen.

Muss da nur eine letzte Kleinigkeit nachfragen, ich werde es wahrscheinlich mit den Komponenten von H. Bettermann machen.

Wenn da mal die Platine abraucht, sind es "nur" 140 Euro für eine neue.

Oder passt die Platine von Herrn Bettermann gar in die Opelbox ?
Frag doch mal nach.


Christian
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Joachim
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Re: Heimladestation Schaden auf Platine

Beitrag von Joachim »

micky4 hat geschrieben:... wir bauen da statt dessen 2 entsprechende FI ein, mit Schalter außen an der Ladestation ...
Hallo micky4, meinst du mit FI einen Fehlerstromschutzschalter (http://de.wikipedia.org/wiki/Fehlerstromschutzschalter)?
Als Ersatz für eine Schmelzsicherung ist ein FI nicht geeignet, da musst du einen Leistungsschutzschalter (ugs. Sicherungsautomat, http://de.wikipedia.org/wiki/Leistungsschutzschalter) nehmen. Es gibt auch FIs mit integriertem Sicherungsautomat, diese sind aber teurer als beides einzeln. Das nimmt man nur, wenn wenig Platz vorhanden ist.
Wenn du die Schmelzsicherungen durch einen Automaten ersetzen willst, reicht einer, man sichert nur die Phase ab, nicht den Nullleiter.

Um zu testen, ob wirklich was kaputt ist, wäre ein Sicherungsautomat OK. Dann musst du natürlich die defekten Schmelzsicherungen überbrücken.
Falls sich herausstellt, dass an der Ladestation nix kaputt ist, würde ich aber nur die Schmelzsicherungen ersetzen.
mikeljo
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Re: Heimladestation Schaden auf Platine

Beitrag von mikeljo »

Also die ab Werk verbauten Sicherungen sich einfach nur ... schlecht. :evil: Die gehen auch einfach vom liegen kaputt.
In den US Foren gab es einige Berichte von defekten Boxen. Das einzige was wirklich nur defekt war war die Sicherung.

Ich würde mit zwei kleinen Sicherungen, so 1-2 A mittelträge, die defekten Brücken und das ganze an einen Standard 16A Automaten anschließen.
Wenn dann wirklich was an der Box kaputt ist passiert erstmal nix größeres.
Wenn dann das erste Einschalten erfolgreich geklappt hat, die beiden festverbauten Sicherungen durch Drahtbrücken ersetzen. Das sollte es dann gewesen sein.
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