PV-Anlage mit "Sonnen-Batterie"

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hauptchr
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Re: PV-Anlage mit

Beitrag von hauptchr »

Hallo,

meine PV Anlage ist nur 4.88 kwp, dazu noch OSO Ausrichtung. Bringt max 4000 kwh/Jahr, wenn Wetter perfekt.

Im Schnitt habe ich 40% Eingenverbrauch.

Monatlich gesehen :

Okt 2012 : 156 kwh Produktion , 101 kwh Eigenverbrauch, 55 kwh Verkauf
Nov 2012 : 72 kwh Produktion , 54 kwh Eigenverbrauch, 18 kwh Verkauf
Dez 2012 : 62 kwh Produktion , 54 kwh Eigenverbrauch, 8 kwh Verkauf
Jan 2013 : 92 kwh Produktion , 74 kwh Eigenverbrauch, 18 kwh Verkauf
Feb 2013 : 148 kwh Produktion , 93 kwh Eigenverbrauch, 55 kwh Verkauf

In den Wintermonaten würde sich eine Sonnenbatterie bei mir sicher nicht lohnen, ist ja kaum was übrig, was da rein könnte. Wäre ja nur der Verkaufsanteil.

Generell ist es schon interessant, wenn die Preise mal ordentlich sinken dafür.
---

Wie groß ist Deine Anlage ?

viele Grüße

Christian
Ampera seit 22.11.13
PV Anlage 4.88 kWp - Ansonsten kommt Ökostrom in den Akku (ok-power-Gütesiegel)
Mein Lieblingsspruch : in thrust we trust :-)
Ampera-Michel
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Re: PV-Anlage mit

Beitrag von Ampera-Michel »

Ich habe noch gar keine Anlage. Ich bekomme ein Komplettangebot.
mark32
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Re: PV-Anlage mit

Beitrag von mark32 »

Ich komme bisher auf durchschnittlich 80% Eigenverbrauch durch den Akkuspeicher.

Heute war ein perfekter Tag für meine Energiebilanz: 100% Eigenverbrauch und 100% Autarkie beim Strom. Noch ist der Akku zu 80% voll => der Abend und die Nacht sind abgedeckt.

Gerade das Model S ist als Puffer tagsüber wunderbar: Man kann zwischen 1 kW (5A einphasig) über 3kW (5A dreiphasig) bis zu 22kW (32A dreiphasig) die Ladeleistung einstellen. Und beim dreiphasigen Laden geht die Energie korrekt in den Akku, nicht nur bilanziell wie beim einphasigen Laden.
Zum Glück bin ich mittags immer zuhause und kann den PV-Überschuß nutzen.

Mein Sterling-BHKW läuft immer noch nicht, es ist komplizierter als die Monteure dachten (Vier-Zähler-Kaskade).
Ampera von 6/2012 bis er zerfällt, Tesla Modell S P85 seit 11/2013, Photovoltaik 8,1 kWp mit Eigenverbrauch seit 2010, Hauskraftwerk/Solarspeicher 16kWh, nano-BHKW 1kW
RibbertD
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Re: PV-Anlage mit

Beitrag von RibbertD »

mark32 hat geschrieben: Und beim dreiphasigen Laden geht die Energie korrekt in den Akku, nicht nur bilanziell wie beim einphasigen Laden.
Kannst Du mal erläutern, wie das gemeint ist? Weiß eh nicht wie das funktioniert, wenn die PV-Anlage zB auf einer Phase einspeist (bei mir drei Wandler, müsste ja dann gleichverteilt sein). Irgendwie müsste dann ja unter den Phasen ein Ausgleich stattfinden, sonst speist eine Phase ein und die anderen beziehen Strom??.
Bei mir immer, wenn meine Frau den Trockner oder Waschmaschine oder Staubsauger (Modell Miele vor EU-Beschluss :lol:) anwirft oder ich den Ampera einphasig lade.

Gleiches Problem dürfte ja auch bei den Stromspeichern sein oder?
Gruß aus Ahaus
mark32
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Re: PV-Anlage mit

Beitrag von mark32 »

RibbertD hat geschrieben: Kannst Du mal erläutern, wie das gemeint ist? Weiß eh nicht wie das funktioniert, wenn die PV-Anlage zB auf einer Phase einspeist (bei mir drei Wandler, müsste ja dann gleichverteilt sein). Irgendwie müsste dann ja unter den Phasen ein Ausgleich stattfinden, sonst speist eine Phase ein und die anderen beziehen Strom??.
Bei mir immer, wenn meine Frau den Trockner oder Waschmaschine oder Staubsauger (Modell Miele vor EU-Beschluss :lol:) anwirft oder ich den Ampera einphasig lade.

Gleiches Problem dürfte ja auch bei den Stromspeichern sein oder?
Meine PV-Anlage von 2010 musste von Beginn an dreiphasig einspeisen, enstprechend war der Wechselrichter eine dreiphasiges Modell (Kostal Pico). Dies war die Vorgabe der Stadtwerke.
Wenn ich den Ampera lade wird nur eine Phase genutzt => Der Eigenverbrauch kann physikalisch nur ein Drittel der Wechselrichterleistung abgreifen, auch wenn der Zähler darüber hinweg sieht (saldierend = addiert die kWh aller Phasen).
Wenn ich nun wirklich meinen Sonnenstrom zum Laden verwenden möchte muß auch das E-Mobil dreiphasig sein.
Meine neue Solarbatterie ist trickreich: Der Wechselrichter wird komplett ersetzt und der Akku wird direkt vom Gleichstrom der PV-Module geladen (Keine Wechselrichterverluste). Dahinter befindet sich der interne dreiphasige Wechselrichter der Batteriekiste und versorgt das Hausnetz komplett dreiphasig, so auch die E-Mobile. So kann ich meinen alten Wechselrichter bei Ebay verkaufen.
Ampera von 6/2012 bis er zerfällt, Tesla Modell S P85 seit 11/2013, Photovoltaik 8,1 kWp mit Eigenverbrauch seit 2010, Hauskraftwerk/Solarspeicher 16kWh, nano-BHKW 1kW
Ampera-Michel
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Re: PV-Anlage mit

Beitrag von Ampera-Michel »

Ich verstehe nur Bahnhof und will hoffen, dass ich am Samstag Aufklärung erfahre. :oops:
RibbertD
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Re: PV-Anlage mit

Beitrag von RibbertD »

Dank an Mark32,
Ist mir jetzt -glaube ich- verständlicher geworden, vielen Dank für die Ausführungen.

Daraus ist zu schließen, dass bei höherer PV-Leistung nur dreiphasig Sinn macht, sonst ist man bei Verbrauchern uU auf der " falschen" Phase und nutzt das Stromangebot nicht oder man kann dreiphasige Geräte wie Eherd oder ModellS nicht über Solarbatterie vollständig nutzen. Dem Zähler scheint es ja egal zu sein, weil Verbrauch und Bezug saldiert wird.
Hoffe, ich habe es richtig verstanden?
Gruß aus Ahaus
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Re: PV-Anlage mit

Beitrag von mark32 »

RibbertD hat geschrieben:Dank an Mark32,
Ist mir jetzt -glaube ich- verständlicher geworden, vielen Dank für die Ausführungen.

Daraus ist zu schließen, dass bei höherer PV-Leistung nur dreiphasig Sinn macht, sonst ist man bei Verbrauchern uU auf der " falschen" Phase und nutzt das Stromangebot nicht oder man kann dreiphasige Geräte wie Eherd oder ModellS nicht über Solarbatterie vollständig nutzen. Dem Zähler scheint es ja egal zu sein, weil Verbrauch und Bezug saldiert wird.
Hoffe, ich habe es richtig verstanden?
Richtig. Bei uns im Netz ist die dreiphasige PV-Einspeisung Pflicht, weil sonst wohlmöglich alle Wechselrichter auf Phase L1 einspeisen würden => Schieflast im Trafo der Stadtwerke, Schäden am Netz wären denkbar.

Wenn ich das Ganze als dreiphasiges Inselsystem in der Wüste ohne Stromanschluß installieren würde, hätte ich mit der Lastverteilung im eigenen Hausnetz zu kämpfen. Der Ampera würde auf seiner Phase gerne 3kW ziehen, so bräuchte ich ein Minimum von 9kW PV-Leistung =3kW auf jeder Phase.
Dank gesundem Stromnetz merkt man die "Schieflast" des Ampera-Laders nicht. Der Zähler saldiert entsprechend nur die verbrauchten kWhs.
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Re: PV-Anlage mit

Beitrag von Prodatron »

Hallo mark32, betreibst Du die E3DC aus wirtschaftlichen Gründen oder rein aus dem guten Gefühl der besseren Unabhängigkeit und Ökologie?
Die Sache ist ja folgende:
- spart man Dank Batterie täglich durchschnittlich 10KWh extern bezogenen Strom ein (was eigentlich schon viel zu hoch angesetzt ist), sind das 3650KWh pro Jahr.
- selbstproduzierter Strom ist heutzutage ca. 15Cent günstiger als extern bezogener Strom
- das wären dann ca. 550€ pro Jahr Ersparnis, nach 10 Jahren sind es 5500€
- so ein Batteriesystem kostet aber mindestens das doppelte, aber wird es auch 20 Jahre halten?
- die Werte sind alle recht hoch angesetzt, um die Wirtschaftlichkeit möglichst schön zu rechnen, nicht berücksichtigt ist hier allerdings die zukünftige Strompreiserhöhung

Ich selbst habe auch ein Batteriesystem (Nedap Powerrouter, Bleigel-Akkus von Hoppeke), hier sind die Batteriekosten etwas niedriger, dafür geringere Haltbarkeit, wenn ich großes Glück habe komme ich mit +/-0 raus, ich habs eben auch nicht rein aus wirtschaftlichen Gründen gemacht :)

CU,
Prodatron
Alle sagen, das geht nicht. Dann kam einer, der wußte das nicht und hat's gemacht
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mark32
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Re: PV-Anlage mit

Beitrag von mark32 »

Prodatron hat geschrieben:Hallo mark32, betreibst Du die E3DC aus wirtschaftlichen Gründen oder rein aus dem guten Gefühl der besseren Unabhängigkeit und Ökologie?
Die Wirtschaftlichkeit spielte keine Rolle bei der Anschaffung. Zumindest habe ich nichts durchgerechnet.

Ich sehe die Technik als teures Hobby im Sinne von dezentraler Energieversorgung auf privater Ebene. Aus dem Grunde habe ich das BHKW (Viessmann Sterling) zusätzlich eingebaut, denn in der dunklen Jahreszeit geht leider nicht Energie für Wärme-Strom-Mobilität nur durch Sonnenkraft (Ausnahme diese Woche 8-) ).

Meine Solarthermie-Anlage füllt im Sommer den Wärmespeicher und das BHKW wird bewußt deaktiviert. Wirtschaftlich ist das Unsinn wegen der geringeren Laufzeiten, dafür verbrauche ich weniger Erdgas und bleibe energieautark für ca sechs Monate.

Mein Plan wäre nach der Freischaltung des BHKW durch die Stadtwerke den 100%-Biogas-Tarif von Naturstrom zu ordern. Das ist auch nicht wirtschaftlich, dann aber ohne fossile Erdgasquellen.

Das Model S war bisher meine unwirtschaflichste Entscheidung, der Wagen hat mehr gekostet als PV, Speicher und BHKW zusammen :shock:
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