Moin,
in diese Spitzenpositionen der "Nahrungskette" kommt man nur, wenn man seine Entscheidungen mit keinerlei Gewissen o. ä. belastet. Mit anderen Worten: Wer in den Spitzenpositionen von Wirtschaft oder Politik ist, muss auf die eine oder andere Art als Psychopath gelten. Eine der gängigsten Verhaltensweisen dieser Spezies ist es, "alles" zuzugeben ... zumindest alles was nicht mehr zu leugnen ist. K.-T. zu Guttenberg war ein hervorragendes Beispiel: Jeden Tag wurde ein weiteres Häppchen reumütig zugegeben. Aber auch nicht mehr. Genauso ist das bei VW: Zugegeben wird, was nicht mehr zu leugnen ist.
Es ist überhaupt keine Frage, dass es Vorsatz war und die Befehlskette von ganz oben ausgegangen ist. Allerdings ist die Frage, ob die ganze Geschichte juristisch voll umfänglich aufgearbeitet wird. Was bei VW abläuft ist ja eher der Stoff aus dem früher Fernsehserien gemacht wurden. Winterkorn zeigt stellenweise das selbe falsche Lächeln, wie es Larry Hagman als J.R. Ewing gespielt hat (ein typisches Merkmal der angesprochenen Personengruppe).
Dass die ganze Geschichte kurz vor der geplanten Vertragsverlängerung von Winterkorn derart hochkommt, ist aber höchstwahrscheinlich auch das Machwerk eines Winterkorn-Gegenspielers. Ob das jetzt "Piechs Rache" oder das Intrigantenstadl irgendeines anderen Gegenspielers ist, wird die Zukunft zeigen!
Bis dann,
Thorsten
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