Was bin ich froh, keinen Zoe zu fahren

Echte Panne mit dem Ampera oder dem Volt? Was waren die Fehlerquellen und wie wurde es repariert?
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Markus Dippold
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Was bin ich froh, keinen Zoe zu fahren

Beitrag von Markus Dippold »

Wenn man sich das hier mal durchliest
http://www.goingelectric.de/forum/renau ... 84-50.html
und was da für Tips kommen wie z.B. Kontakt für die Heckscheibenheizung abzuziehen und sowas, da kann es einem echt vergehen.

Sobald es auch nur leichte Plusgrade hat, fahre ich praktisch ohne Heizung. Nur Sitzheizung läuft. Heckscheibenheizung ist an, damit ich nach hinten raussehen kann. Licht auf Automatik.
Ab und an, gerade bei diesem Schmuddelwetter wie im Moment, mal etwas Luft auf die Windschutzscheibe, damit auch diese frei bleibt.
Also voll auf die Nuß ... ähm ... 12V-Batterie ...

Wie wir alle wissen, wird die 12V-Batterie beim Ampera auch geladen, wenn die HV-Batterie lädt. Ggf. sogar immer dann, wenn der Ampera auch am Ladekabel hängt (bei eingeschaltet sowieso).

Mein Ampera hat immer noch die erste 12V-Batterie und es gibt keine Hinweise darauf, daß sie die Grätsche macht.
Toitoitoi.

Dazu dann der Hickhack mit den Ladegeschwindigkeiten beim neuen Zoe, bei dem offenbar nicht so ganz klar, wer mit welcher Software und welchem Motor er wie schnell laden kann oder auch nicht.
http://www.goingelectric.de/forum/renau ... 21295.html

So wirklich überzeugend wirkt das derzeit nicht auf mich, was Renault da abliefert.

Nachdem ich im Sommer auch immer die Kompressor-Kühlbox im Auto habe und die bei Bedarf an Dauer-Plus (also auch bei Zündung aus) läuft (im Urlaub letzten August über 3 Wochen am Stück ohne Unterbrechung), kann ich über den DC-DC-Wandler im Ampera und den Leistungen dessen 12V-Batterie überhaupt nicht meckern.

Für mich ist der Ampera derzeit das beste E-Fahrzeug, was man haben kann.
Aktuell als Alternative (abgesehen von so Urlaubsfahrten wie nach Schottland) kann ich mir den Ioniq vorstellen, aber der muß auch erst noch seine Langzeit-Qualitäten beweisen.
Beim Model 3 sagt mir das bisher gesehene Kofferraum-Konzept nicht zu.

Daher sage ich für mich:
Mit dem Kauf des Amperas habe ich damals alles richtig gemacht.
Der wird gefahren bis zum Ende. Oder sogar noch länger, hier und da überlegen ja schon Leute, wie man dem Ampera einen größeren Akku (~30kWh) verpassen kann.

Gruß
Markus
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Gero2012
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Re: Was bin ich froh, keinen Zoe zu fahren

Beitrag von Gero2012 »

Moin,

als ehemaliger i3 Fahrer bin ich auch froh, diese Sorgen hinter mir gelassen zu haben.
Jedoch unterscheidet uns beide, dass mir ein warmes Fahrzeug wichtig ist.

Ich verbrauche lieber Benzin, als zu frieren. Diesen Komfort zu haben ist es mir wert.

Ein ZOE stand bei mir auch nie im Focus, denn alleine die Batteriemiete ist ein "no-go".

Ein Ioniq wäre auch nichts für mich, da der Akku zu klein ist. Der e Ampera wäre super, aber erst einmal bleibt der Ampera auch für mich ohne Alternative.

Und wenn man die Angebote bei Mobile.de sieht, nur noch 35 Stück, dann ist es sogar ein exclusives Erlebnis :D
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mainhattan
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Re: Was bin ich froh, keinen Zoe zu fahren

Beitrag von mainhattan »

Markus, ich habe mir vor drei Wochen den Zoe ZE40 angesehen. Ich muss gestehen, es war das erste Mal, dass ich in der Aktuellen drin saß.
Mein Eindruck: qualitativ mind. zwei Klassen unterhalb des Amperas, wenn ich alleine an den Teppichboden im Kofferraum denke, ich habe mich gerade nochmal aufgerichtet und auf die Heckklapope geguckt, ob ich nicht versehentlich doch bei nem Dacia reinsehe. Billig, schlicht und ergreifend.
Markus Dippold hat geschrieben: Aktuell als Alternative (abgesehen von so Urlaubsfahrten wie nach Schottland) kann ich mir den Ioniq vorstellen, aber der muß auch erst noch seine Langzeit-Qualitäten beweisen.
Meinst Du, die 28er Batt reicht? Wie ich nach Südfrankreich/Spanien unterwegs war, waren die DC Lader halt nicht gerade so sehr verbreitet. Da sah es schon mit 3ph AC besser aus, oder man hat halt ne Batterie wie beim AMPERAe, wo es bei gemässigter Fahrweise auch mal 380-400km reichen kann. Wenn der IONIQ bereits heute die gemutmaßte 40 kWh Batterie hätte, für sagen wir mal für die Premium Version statt 38.500 € dann 41.000 € (abzgl. Förderung und ggf. Rabatte), wäre glaube ich meine Entscheidung bereits heute (ja :mrgreen: ) gefallen.
Beim Sangl/Landsberg stehen die Käufer ja aus gutem Grund Schlange. Solche Autohändler braucht es im Emobility-Bereich, dann hätten wir wahrscheinlich schon 3x soviele Fz. auf den Straßen.

Beim Model 3 sagt mir das bisher gesehene Kofferraum-Konzept nicht zu.
Wegen der Öffnung? Die schaut auf manchen Bildern nicht so dramatisch aus. Klar, es wird im grunde ein Stufenheck sein, aber das, was die Stahlstrebe (wegen dem Glasdach/der Heckscheibe) quasi als Beladungshemmnis darstellt,ist die ultraflachabfallende Heckscheibe des Amperas. Das Gleiche hast ja auch beim IONIQ.
BTW: Den Hyundai Kofferraum habe ich ausgemessen. Der ist ja geringfügig größer. Vorallem aber ist er etwas höher.

Und ich will keine Kompromisse eingehen. Jetzt wird erstmal das finale Design und das ganze Drumherum vom Model 3 mit Spannung erwartet und welche Preise in den USA aufgerufen werden. Der Kofferraum muss meiner Meinung nach leicht zu beladen sein und gut nutzbar. Unschlagbar halt der Frunk, der gut für die Kabel und Adapter ist. Den AMPERAe behalte ich schon auch noch auf dem Schirm, aber langsam geht's mir auf den S*ck, was da Opel treibt bzw. nicht treibt mit der Kommunikation. Falls ich es morgen früher Nachmittag noch schaffe, wollte ich zur Hyundai Experience Lounge fahren. Das ist im Foyer am Sitz der Deutschlandzentrale in Offenbach. Zu einer Probefahrt wird es allerdings frühestens Anfang März kommen, wenn wieder eine Tranche IONIQ Electric kommt. Hoffentlich auch dann einer in Phoenix Orange, das ist echt mega Hammer ;)
Gruß
mainhattan
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he2lmuth
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Re: Was bin ich froh, keinen Zoe zu fahren

Beitrag von he2lmuth »

Hallo Markus,

dann sind wir beide vielleicht die letzten Zwei die hier schreiben. Ein reines EAuto kann und will ich mir für 120000 € nicht leisten. Der Ampera e z.B. will ja nach vielleicht 200 km auf der BAB bei 120 und mit Heizung etc eine Schnelladestation und das ist für mich kein Reisen.
Und die jetzt von Popel behaupteten 520 km Reichweite sind eine verarschung der Käufer.
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Es ist keinesfalls ausreichend lediglich keine Überlegungen anstellen zu können, man muss auch unfähig sein diese mitzuteilen.
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Re: Was bin ich froh, keinen Zoe zu fahren

Beitrag von Michel-2014 »

350 KM sind es und da er in Amerika schon etwas in privater Hand ist wurden wohl auch (in Kalifornien) fast 600 KM geschafft. Naja das ist dann wie die 100KM im Ampera :-)
Kleiner Stromer ;-)
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Re: Was bin ich froh, keinen Zoe zu fahren

Beitrag von he2lmuth »

Bei 100 kmh und rund 14 kWh pro 100 km will ich die 350 km gerne glauben, in Kalifornien... aber nicht in D bei Null Grad und Wagenheizung und 120-130 kmh auf der BAB.
Btw:
Nach Eingabe von "Bolt buffer" bei Google kann man interessantes lesen ;)
L.G. Hellmuth

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mainhattan
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Re: Was bin ich froh, keinen Zoe zu fahren

Beitrag von mainhattan »

Michel, Du meintest doch die 350km bei uns?

Sehe ich auch unkritisch.
Gruß
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Re: Was bin ich froh, keinen Zoe zu fahren

Beitrag von sonixdan »

Was bin ich froh, einen Zoe und einen Ampera zu fahren :D
Wir haben beides in der Familie.

Vorteile Zoe:
  1. Grössere e-Reichweite - ist ja klar ;)
  2. Bessere Rundumsicht.
  3. Schnelleres Laden mit bis zu 43kW. Herrlich, wenn nach dem Einkaufen der Akku wieder voll ist.
  4. 5-Plätze.
  5. Besseres Bluetooth System (z.B. Spotify via Bluetooth auf Auto-Display bedienbar).
  6. Viel bessere Heizung.
Vorteile Ampera:
  1. Range-Exender - ist ja klar ;)
  2. Bose Sound-System.
  3. DAB+
  4. Beschleunigung und Top-Speed (... wer's braucht).
  5. Bessere Sitze, vor allem hinten.
Die Verarbeitung ist bei beiden nur mittelprächtig, aber akzeptabel.

Renault hoch anzurechen ist, dass man die alten Autos nicht einfach vergisst. Mitte Jahr soll es einen Batterie-Upgrade geben, der die Kapazität verdoppelt. Bei Opel gibt es ja nichts, nicht einmal mehr Navi-Updates.

Ich schätze beide Autos, werde den Ampera aber gegen eines der zukünftigen Modelle mit mindestens 60kWh ersetzen. Da ist ja einiges unterwegs. Ampera-e, Tesla Model 3, Leaf der nächsten Generation, usw.
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Markus Dippold
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Re: Was bin ich froh, keinen Zoe zu fahren

Beitrag von Markus Dippold »

Zugegeben, hin und wieder wären 5 Sitzplätze nicht schlecht, aber es geht auch so.
Anstelle des Zoe haben wir eben einen i-MiEV.

Und hier am Ort beim Einkaufen laden?
Ja, geht, aber ich würde den Zoe nicht an die dortigen CEE16 rot anklemmen (jedenfalls nicht 3phasig). Die Gefahr, daß eine Phase wegbricht und man sich so den Bordlader zerstört, ist zu groß.
Die eine (inzwischen kostenpflichtige und für Auswärtige happige Preise) Typ2-Säule mit 22kW ist für einen Einkauf zu weit weg (~1km; und ich kaufe ohnehin ganz woanders ein, Großmärkte liegen mir nicht, vermeide ich, wenn es irgendwie geht). Ansonsten gibt es maximal 3.7kW.

Außerdem sagt mir auch das Batterie-Leasing-Konzept nicht zu.
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Re: Was bin ich froh, keinen Zoe zu fahren

Beitrag von bikeschmid »

Gestern bin ich eine Zoe R240 einen Tag Probe gefahren.
Das elektrische Fahren hat mir auch mit diesem Auto sehr gut gefallen.
Allerdings zeigte die Reichweite am morgen beim Abholen nur 98 km, bei 100% Ladung an.
Das fand ich dann schon ernüchternd, zumal die Nacht nicht sehr kalt war.
Auf der Tour (80% ECO-Modus) stieg die Reichweite dann auf 120 km an, aber ich glaube die "Reichweiten-Angst" blieb bei mir permanenter Beifahrer.
Ich werde also wohl weiter nach einem passenden Ampera/Volt suchen.

Off Topic: Übernimmt eine zertifizierte Opel Werksatt auch die Wartung für einen Volt. Bin bei der Suche nach dem Thema im Forum nicht wirklich fündig geworden.
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