Der Ampi und der harte Bergwinter

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realo
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Der Ampi und der harte Bergwinter

Beitrag von realo »

Grüezi mitenand

Wir wohnen im Alpenvorland auf ca. 900 MüM. Rund 2 km von der nächsten nennenswerten Siedlung entfernt. Die Zufahrt ist relativ steil. Bei unseren Fahrzeugen kommen auf der Antriebsachse jeden Herbst neuwertige Winterpneus drauf.

Nachdem der Winter 2013/2014 nicht stattfand erlebten wir mit dem Ampi 2014/2015 die ersten richtigen Schneefahrten. Einmal sind wir 20 m vor der Haustüre steckengeblieben. Aber nicht mit dem Ampi sondern mit dem zweiten PW und der verfügt über Allradantrieb. Doch was nützt 4WD, wenn das Fahrzeug einfach auf den Schneemassen aufliegt. Waren die Verhältnisse absehbar kritisch und beide Fz zur Verfügung fiel die Wahl auf den 4WD.

Trotz einiger Tiefschneefahrten hat der Ampi-Vorbau nur einige Kratzer abbekommen (Ich weiss jetzt, der Kunststoff der Frontschürze ist schwarz).

Erstaunlich, die Front-Lippe ist noch vollständig intakt.

Von allen frontgetriebenen Fahrzeugen die ich je besass (Volvo V70, Renault Laguna, Golf Variant usw.) zeigt der Ampi die beste Steigleistung im Schnee, insbesondere das Anfahren am Hang sticht hervor. Bei keinem anderen Fahrzeug lässt sich der Antrieb so fein regulieren.

Das Wenden des Fahrzeuges und somit rückwärts Hochfahren bringt im Vergleich zu meinen bisherigen Fahrzeugen eindeutig die grösste Verbesserung der Steigfähigkeit. Wegen der bekannt schlechten Übersicht ist dies jedoch nur mittels der Rückspiegel möglich.

Bei uns gehören Schneeketten zwischen November und April in den Kofferraum. Vorsichtshalber habe ich diese einmal bei trockenem Wetter und Sonnenschein montiert. Ich hätte jedoch nie geglaubt, dass ich sie den ganzen Winter über nicht mehr auspacken müsste.

Fazit:
Selbstverständlich ist der Ampi kein typisches Winterauto, hat aber meine Erwartungen bei weitem übertroffen.

Wieder ein positiver Erfahrung - ganz einfach toll.

Gruss
realo
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he2lmuth
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Re: Der Ampi und der harte Bergwinter

Beitrag von he2lmuth »

Spitze, gut zu wissen, DANKE :)
L.G. Hellmuth

Es ist keinesfalls ausreichend lediglich keine Überlegungen anstellen zu können, man muss auch unfähig sein diese mitzuteilen.
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georgk111
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Re: Der Ampi und der harte Bergwinter

Beitrag von georgk111 »

Ich hab auch vor ein paar Wochen das ausprobiert, bei vielleicht 10 cm Neuschnee ein 60 m langes Steilstück mit 11-15% Steigung (mit http://jurassictest.ch/GR/ nachgemessen), da hat er verblüffenderweise es fast bis 80% oben geschafft. Dann hat mir ein Schneepflug den Schwung genommen und anfahren im Tiefschnee war dann nicht mehr möglich, erst mit in der Spur zurückschieben. Die geräumten letzten 10m waren dann kein Problem.
Fazit: 10-12% Steigung bie 10 cm Neuschnee mit Winterreifen gerade noch machbar.
|| I am from Austria ||
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