Andreas aus Regensburg

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AndiW
111 kW - voll elektrisch
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Andreas aus Regensburg

Beitrag von AndiW »

Hallo Ampera Fahrer

seit einer Woche habe ich jetzt meinen Ampera und finde das Auto klasse.
Bin von einem Ford Focus Turnier Diesel auf den Ampera umgestiegen ...gut, der Kofferraum ist gegen den Kombi natürlich winzig, aber die Technik begeistert mich dafür umso mehr.

Ich "betanke" den Ampera nicht elektrisch, wie die meisten hier, sondern ausschließlich mit Benzin. Das liegt einfach daran, dass ich nicht die Möglichkeit dazu habe, weder in der eigenen Tiefgarage, noch in der Arbeit. Leider. Und öffentliche Ladesäulen sind ja eher was für "Zwischendurch", nicht auf dauer.
Aber warum hab ich mir dann trotzdem ein E-Auto mit RE gekauft? Weil mir der Ampera gefällt, ich das Antriebskonzept sehr interessant finde, und weil man mit der Gebirgefunktion den Akku wieder halb aufladen kann auf der Strecke.
So kann ich innerorts vollelektrisch fahren und auf Strecke mit Generator, zwischendurch im Nachladebetrieb. Den klassischen Hybrid-Vorteil, also Rekuperation, nutzt man ja quasi sowieso immer mit.

Mein bisheriger Verbrauchsschnitt auf den ersten 500km lag bei 5.5l bei beschriebenem Fahrmuster.
Damit kann ich bei dem gebotenene Fahrkomfort wunderbar leben.

Bin gespannt auf interessante Diskussionen hier im Forum. Lesen tu ich schon seit Monaten ;)


Gruß
Andreas

PS: leider gabs schon bei der Abholung vom Händler die erste Enttäuschung, die elektrische Heizung geht nicht. Zum Glück heizt der RE über das warme Wasser. Erster Werkstatttermin ist schon vereinbart. :x
Hoffe, das ist wirklich nur Pech .....
RoterBaron
500 kW - overdrive
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Re: Andreas aus Regensburg

Beitrag von RoterBaron »

Hallo und meinen Glückwunsch zu Deinem "neuen" Klasse-Wagen.
Bezüglich den reinen REX-Betriebs: Erstens - mein Beileid. Ich würde aber nicht aufgeben eine Lademöglichkeit zu suchen. Ich kann auch nicht bei meinem Arbeitgeber laden, aber in 2 Km Entfernung. Da Lade ich dann nur, wenn es über 10 Grad ist, weil darunter nutze ich auch zusätzlich den REX, weil der Betrieb dann auch nicht teurer ist, als dort zu laden. Im Sommer ist das deutlich anders.
Dazu noch ein Gedanke von mir (an alle): Ich hatte hier mal gelesen, dass der Akku nur am Ende des Ladevorganges an der Steckdose "gebalanced" wird. Wenn dem so ist würde er in reinen REX-Betrieb ja nie ausbalanciert werden. Würde das dann nicht bedeuten, dass einige Zellen des Akkus irgendwann auserhalb des geeigneten Bereichs betrieben würden? Oder genügt es dann den Wagen bei einer Inspektion (also alle 30000 Km) in der Werkstatt auszubalancieren (wenn sie es dann machen - müsste man denen dann sicherlich abringen, mein Wagen wurde nur bei der ersten Inspektion und auch nur zu Teil geladen)?
Lieben Gruß - nur Fliegen sind schöner ;-)
2012-2014:
Matiz 0,8 LPG. 43743-126213Km: 4,51€/100Km.

2014 - er auseinander fällt:
Ampera 11/2011. 26997-269903 Km: 4,47€/100Km.
195524 Km el.: 15,6 KWh/100Km.
47382 Km rest: 6,23 L/100Km
LDV: 1,0 - meiner: 1,23.
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he2lmuth
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Re: Andreas aus Regensburg

Beitrag von he2lmuth »

Tja, wann wird balanciert?
Schon während der gesamten Ladung oder erst in den letzten Minuten ??

Nach der Abschaltung durch das Auto kann es nicht erfolgen, dann ist die Stromaufnahme an der Steckdose so groß wie im Leerlauf?!

Ach ja: Willkommen :!: :)
L.G. Hellmuth

Es ist keinesfalls ausreichend lediglich keine Überlegungen anstellen zu können, man muss auch unfähig sein diese mitzuteilen.
RoterBaron
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Re: Andreas aus Regensburg

Beitrag von RoterBaron »

he2lmuth hat geschrieben:Tja, wann wird balanciert?
Schon während der gesamten Ladung oder erst in den letzten Minuten ??

Nach der Abschaltung durch das Auto kann es nicht erfolgen, dann ist die Stromaufnahme an der Steckdose so groß wie im Leerlauf?!

Ach ja: Willkommen :!: :)
Bei einigen Ladegeräten ist es dann, wenn die Ladung ca. 80 % erreicht hat, dann wird die Restkapazität mit geringerem Strom geladen und gleichzeitig durch den Balancer zwischen den Zellen dirigiert. (Wo wäre dann die Grenze beim Ampera? Der hört ja bei ca. 80% auf!) Evtl. machen es andere auch mit Beginn des Ladevorganges, aber wenn der Akku nicht auch beim Rekuperieren oder in einem der REX-Modi ausgeglichen wird, dann sollten die Pegel in den einzelnen Zellen auseinander driften. Wobei ich auch schon mal gehört habe, dass "moderne Industrie-Zellen" nicht mehr viel driften. Aber dann wäre Balancing generell nicht nötig.
Also ich würde jedenfalls so oft wie möglich auch mal eine "Steckdosen-Ladung bis zu Ende" einlegen, damit sollte man in Bezug auf das Balancing auf der sicheren Seite sein.
Wäre auch noch die Frage, ob ein einmaliges "bis-zu-Ende-Laden" die Akku vollständig ausgleicht wenn er stark auseinander gedriftet ist, oder ob es da mehrere Lade-Zyklen braucht?
Lieben Gruß - nur Fliegen sind schöner ;-)
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Nachbars Lumpi
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Re: Andreas aus Regensburg

Beitrag von Nachbars Lumpi »

Erstmal willkommen.

Ich kenne die Situation nicht zu Hause oder auf der Arbeit laden zu koennen. Das habe ich 6 Monate lang gemacht. Die naechste oeffentliche Ladesaeule ist von mir zu Hause knapp 2km entfernt (kostenlose Buergermeistersaeule). Trotzdem konnte ich nach den 6 Monaten auf 2.1l/100km Verbrauch blicken.

Was habe ich gemacht um nicht nur mit dem REX zu fahren?

Ich bin jeden zweiten Tag zu der Ladesaeule gefahren und habe den Ampera voll geladen. Nach Hause und wieder zur Saeule bin ich die ersten Monate zu Fuss gekommen. Nur wenn es geregnet hat, habe ich mich fahren lassen. ;)

Nach einiger Zeit habe ich mir einen E-Scooter mit Zulassung gekauft. Diesen kann man nur ueber Schukosteckdose laden und in meinem Kellerraum ist eine was dann natuerlich gut gepasst hat.
Diese Teile kann man zusammen klappen und sie passen super in den Kofferraum des Ampera. Somit konnte ich eigenstaendig den Weg von der Ladesaeule Heim und wieder hin bestreiten und das ohne imm 2km laufen zu muessen.

Somit wurde das ganze zu einem Klacks den Wagen meist geladen zu haben. Den Scooter kann man mit dem normalen Klasse 3 Fuehrerschein fahren (bis 50ccm bzw 45km/h). Ende August habe ich auch erst meine Wallbox in der Tiefgarage montieren lassen. Ich hatte etwas probleme mit der Eigentuemergemeinschaft, jedoch sollte diese keiner mehr haben nach einigen Publikationen der NPE von diesem Jahr (steht auch in meiner Signatur).
Mit dem Notkauf fuer Unabhaengigkeit habe ich gleichzeitig ein klasse Zweitgefaehrt gefunden, welches ich auch sehr gerne Fahre. Wenn das Wetter gut ist zum Baecker oder wenn man nur ein paar Kleinigkeiten aus dem Supermarkt braucht usw.

Ich weiss es ist ein muehsamer Weg ohne heimische Lademoeglichkeit und ohne Moeglichkeit auf der Arbeit zu laden. Ich kann dir aber sagen, dass es sich lohnt diese 30 Minuten alle zwei Tage zu investieren oder auch mal taeglich, wenn man den Strom braucht. Wenn man an einer Buergermeistersaeule am Rathaus laden kann kommt man mit allen moeglichen Mitarbeitern, Behoerdenleitern und Buergermeister(in) ins Gespraech und kann auf die Missstaende hinweisen. Ich bin mal gespannt was noch kommen wird, wenn die zweite Runde der jetzigen Buergermeisterwahl durch ist.
Laed man regelmaessig an solchen Saeulen kann man schon mal ein Umdenken in den Rathaeusern bewirken. Ich konnte auch ihre Gewohnheiten aendern wie auf dem Parkplatz des Rathauses geparkt wird. Ich konnte die Buergermeistein auf die grossen Missstaende am Ort in Sachen Elektromobilitaet hinweisen. Haben Entschuldigungen von Ihr bekommen, wenn irgendwas nicht ging oder sie "meinen" Parkplatz benutzt hat. :lol:
Ein bisschen vermisse ich das doch schon. Ich denke wenn es wieder besseres Wetter gibt werde ich wieder oefter die Buergermeistersaeule nutzen um Praesenz zu zeigen. :mrgreen:
Modell 2012: CU117XX

Ein Stromanschluss in der TG sollte auf Basis WEG § 21,Abs. 5,Nr. 6 und WEG § 14,Abs. 2. einfach durchsetzbar sein.
AndiW
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Re: Andreas aus Regensburg

Beitrag von AndiW »

Hallo zusammen

ich glaube, da kann ich Euch beruhigen. In E-Autos sind die HV-Akkus in der Regel so clever, dass sie sich selbst balancen. D.h. die Balancer-Elektronik ist im Akku verbaut und die Zellen werden kontinuierlich gebalanced. Ich hab gute Freunde in der Entwicklung von E-Antrieben und daher weiß ich es.

Es ist nicht so wie zB bei Modellbauakkus (ich mach seit >25Jahren Modellfliegen, seit fast 10 Jahren mit Lipotechnik), dass die Balancerelektronik Bestandteil des Ladegeräts ist (oder früher auch als externes device zum Zwischenstecken beim Laden).
Die angesprochenen 80% Ladestand mit scheinbar anschließendem balancing resultieren aus dem Ladeverfahren. Genaugenommen werden die Akkus auch dann immer während des gesamten Ladevorgangs gebalanced, das Runterregeln des Ladestroms kommt nur vom Erreichen der Ladeschlusspannung. Bei Lithiumakkus verwendet man normalerweise erst Konstantstrom bis zur Ladeschlusspannung, danach wird die Spannung konstant gehalten und mit zunehmender Füllung geht der Ladestrom zurück (Konstantstrom->Konstantspannung). Balancing ist permanent.

Gruß Andreas
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