Artikel ist gut, und geht in die gleiche Richtung wie ich mir intuitiv denke, von mir aus wäre ich kaum auf die Idee gekommen ausgekuppelt zu fahren, (hat man uns schon in der Fahrschule eingebleut, kein rasches Einkuppeln oder Motorstau auf glatter Fahrbahn, wer schon mal im Gelände oder im Schnee das probiert hat, weiss was ich meine):
O Spriteinsparung sehr wahrscheinlich, aber nur wenn der Motor tatsächlich aus ist.
O Nebenaggregate werden dann aber nicht versorgt (siehe Artikel)
O Oft ist sogar bei laufendem Motor die Bremsleistung des Bremsservo herabgesetzt (mal probieren im Leerlauf 3x fest bremsen, dann ist das Reservoir bei manchen (schwereren) Fahrzeugen leer und braucht ein paar Sekunden bis es wieder anspricht, klar geht es mit viel Kraft immer noch).
O Wenn wie im Artikel beschrieben der Motor 30% der Zeit nicht läuft, kann da eine arge Belastungsprobe für die (Starter)batterie sein. Schon ohne das Ganze ist ein Tausch einer "wartungsfreien" Starterbatterie innerhalb von 3 Jahren keine Seltenheit (Spriteinsparung minus Kosten für vorzeitigen Batteriewechsel minus EInbaukosten minus Ärger wegen nicht anspringen ...)
O BMW soll ja jetzt ein Prinzip haben, wonach der Drehsteomgeneratuor beim Beschleunigen keine Erregerspannung erhält (also nicht lädt) und erst beim Verzögern versucht die Motorbremswirkung zu erhöhen und dabei die Batterie zu laden. Das file dann weg und die Batterie wird zu wenig geladen.
O Und ich könnte mir vostellen , dass es ein paar unkritische Zeitgenossen gibt (- nein ich bin mir sicher, dass es sie gibt!), die zur Spriteinsparung bergab mal den Motor auch abstellen. Blöd wenn dann eine Kurve kommt und die Lenkradsperre einrastet
Also: wenn das Auto dafür gebaut ist (Doppelkupplung und das Problem mit den Nebenaggregaten gelöst ist) dann dann wäre es OK. Bei vielen ist es aber (noch) nicht vorgesehen.