Strom: Hitzewelle kostet Millionen

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Simplicissimus
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Re: Strom: Hitzewelle kostet Millionen

Beitrag von Simplicissimus »

Aber mal ernsthaft: Menschlichkeit findet einen Ausdruck darin, dass man das Gegenüber auch zu verstehen sucht, wenn das Gegenüber sich unrichtig oder unglücklich ausdrückt. Alles andere ist kleinkarierte Unmenschlichkeit! Bild

Bis dann,
Thorsten
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Ampera-Fan
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Re: Strom: Hitzewelle kostet Millionen

Beitrag von Ampera-Fan »

he2lmuth hat geschrieben:Eine sachliche Auseinandersetzung mit den Aussagen ist das nicht.
Habe ich aber so kommen sehen, wie im Eingangsposting beschrieben.
Dass die Schuld nicht bei den Erneuerbaren sondern an der Politik liegt sollte doch klar sein.
Aber die Erneuerbaren, Wind und Sonne, können eben nicht grundlastfähig sein.
Wenn doch dann hätte ich gerne die technische Lösung hier gelesen.
Hallo He2lmuth
Schau mal hier
http://www.kombikraftwerk.de
Bild
ePionier seit 17.11.2010, Ampera-Besitzer seit 19.10.2012 (MJ2013 DU103xxx)
Gesamtverbrauch (Strom plus Benzin) für 103300 km: ca. 23,4 kWh/100km,
Anteil elektrisch/fossil (80,8%/19,2%) - 83473 km mit 14006 kWh=16,6 kWh/100km ab Steckdose - 19408 km mit 1067 ltr.=5,5 ltr./100km, Lebensdauerverbrauch=1,03 ltr./100km (Stand:23.10.2025)
übrigens: der (bezahlte) Strom kommt von EWS (1g CO²/kWh), physikalisch aber oft von der PV-Anlage
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he2lmuth
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Re: Strom: Hitzewelle kostet Millionen

Beitrag von he2lmuth »

Die einzige sinnenthaltende Antwort neben ausschließlich Polemik, ich danke Dir und werde das nun lesen. :)

So hab gelesen. Ich sehe das als ein gelungenes Forschungsprojekt in dem keine neuen Stromerzeuger werkelten als mir bekannt waren. Das das mal funktionieren wird halte ich für möglich bin aber sehr skeptisch bei Extremwetterlagen.

Die Regierung nehme ich nun in Schutz, weil sie es wie hier geschrieben wurde nicht versäumt hat... sondern es noch gar nicht bewerkstelligen konnte weil außer Forschungsvorhaben noch nichts da war was sie technisch hätte umsetzen können. Sind die Forschungen beendet kann erst der schrittweise Aufbau solcher Anlagen beginnen. Die Ökos hier machen es sich zu leicht zumal außer Polemik nichts raus kam.

Zurück zu den Extremwetterlagen die wir nun mal haben, ab und zu. Wenn man in dieser Situation allein auf die im Projekt genannten Erzeugersysteme setzen will ohne Kohle Öl und Atomkraft dann sehe ich den Blackout kommen. Hier mein Beispiel für eine im Januar 2012 oder 2011 gewesene deutschlandweite Ausnahmesituation:

3 Wochen lang hatten wir weder Wind noch Sonne sondern dauerhaften Hochnebel oder Wolken. Wie hätte bitteschön die Versorgung dann noch sichergestellt werden können wenn Wind und Sonne die meiste Energie in diesem Projekt lieferten? Die Notgaskraftwerke können das nicht bundesweit schaffen. Der Rest erst recht nicht. Vor Abschaltungen in D (trotz der konventionellen Kraftwerke) rettete uns ein recht kleines österreichisches Wasserkraftwerk... Und das bei dem damals noch geringeren Anteil an erneuerbarer Energie.

Sachdienliche Antworten willkommen :)

Polemiken willkommen sie dienen der Erheiterung bei diesem schwierigen Problem :lol:

Ich weiß, bin auch polemisch, zahle aber gern mit gleicher Münze zurück :P
Zuletzt geändert von he2lmuth am 19. Aug 2015 09:00, insgesamt 2-mal geändert.
L.G. Hellmuth

Es ist keinesfalls ausreichend lediglich keine Überlegungen anstellen zu können, man muss auch unfähig sein diese mitzuteilen.
Nachbars Lumpi
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Re: Strom: Hitzewelle kostet Millionen

Beitrag von Nachbars Lumpi »

he2lmuth hat geschrieben:Die einzige sinnenthaltende Antwort neben ausschließlich Polemik, ich danke Dir und werde das nun lesen. :)
Wenn das Thema nicht so ernst waere wuerden wir ja ueber das Unvermoegen der Politik und der Stromkonzerne lachen. Da das Versagen selbiger bei der Energiewende aber derart erschuetternd ist versuchen wir uns mit den zynischen Kommentaren ueber Wasser zu halten.

In Sachen Energiewende und Elektrifizierung des Strassenverkehrs machen oben erwaehnte alle falsch was sie nur falsch machen koennen.

Was koennte man mit all den schoenen Millionenbetraegen machen? Durch das Versagen versickern sie auf nimmer wiedersehen. Als Ausgleich wir werden wieder mit Erhoehungen der EEG Umlage, steigenden Stromkosten und weiteren Hirngespinsten der Politik finanziell belastet.

Jeder von uns weiss, dass Elektrofahrzeuge, die bidirektional laden koennen die Energiewende foerdern, da sie zu niedrig Abnahmezeiten puffern koennen und zu Hochzeiten den Strom zurueck ins Netz speisen koennten.
Hier sollte man eine EU Vorgabe machen, dass alle neuen Modelle ab 2016 diese Technologie unterstuetzen muessen. Auch muss die Politik die Anschaffung der Fahrzeuge foerdern und die Stromkonzerne sollten gezwungen werden Ladestationen, die bidirektional funktionen aufzustellen haben. Je nach Versorgungsgebiet X- hundert davon. Alternativ koennte man auch die Netzversorger dazu verdonnern und dass sie sich prozentual einen Teil der Kosten von den Energieversorgern zurueck holen koennen, je nachdem wie viele Kunden die Stromerzeuger in diesem Netzgebiet nutzen. So wuerde es auf alle als Investition in die Zukunft aufgeteilt werden.
Modell 2012: CU117XX

Ein Stromanschluss in der TG sollte auf Basis WEG § 21,Abs. 5,Nr. 6 und WEG § 14,Abs. 2. einfach durchsetzbar sein.
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mainhattan
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Re: Strom: Hitzewelle kostet Millionen

Beitrag von mainhattan »

Einfach mal die Streumunition wieder wegpacken. Danke :!:
Gruß
mainhattan
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he2lmuth
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Re: Strom: Hitzewelle kostet Millionen

Beitrag von he2lmuth »

Na bitte klappt doch mit meinen Erwartungen... in beide Richtungen :D

Zum bidirektionalen Laden:
Ich lehne das ab, weil mein Akku zehntausende von € kostet und mit dem Zurückspeisen ins Netz die Anzahl der möglichen Zyklen für das Fahren deutlich verringern würde und mir das Austauschen näher bringt.
Dem Akku ist es wurscht ob sich sein SOC durch das Fahren oder durch die Netzstützung verringert.
Die Anzahl für das Fahren verwendbarer Zyklen sinkt zwangsläufig. :(
L.G. Hellmuth

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georgk111
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Re: Strom: Hitzewelle kostet Millionen

Beitrag von georgk111 »

Ich find die Idee mit den smart grid gesteuerten Ladestationen ganz interessant. EV's welche zu optimierten Zeiten geladen werden (dann wenn es reichlich erneuerbare Energie gibt) und dafür in Mangelzeiten nicht so zur Last fallen, weil sie ja schon geladen sind. Im Prinzip eine vom E-Werk ferngeschaltene Steckdose. Das hat man vor zig Jahren erfolgreich mit dem Nachtstrom ja auch schon so gemacht. Das wär übrigens auch eine Anwendung: Warmwasserspeicher bzw. bestimmte (Niedertemperatur) Heizungstypen, welche mit "Überschußstrom" vom E-Werk aus optimiert beschickt werden.
Wäre eine gute Puffermethode wenn es ein paar Millionen EV's gäbe ... wenn :mrgreen:
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Re: Strom: Hitzewelle kostet Millionen

Beitrag von Simplicissimus »

Ja, diese Modelle werden schon seit Jahren von den großen Energiekonzernen im Zusammenhang mit Smart Metering angedacht. EVs sollen im Prinzip als Zwischenspeicher/Puffer für Erzeugungsspitzen/potenzielle Netzüberlastungen genutzt werden. Auf Facebook gab es ja auch schon die ersten Umfragen, inwiefern EV-Besitzer ihren Wagen gegen jährliche Vergütungen zwischen (ich glaube) 600 - 2.000 Euro zur Verfügung stellen würden.

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Re: Strom: Hitzewelle kostet Millionen

Beitrag von sawok »

http://www.lichtblick.de/privatkunden/s ... rmbatterie

Das gibt es im Prinzip schon für PV Speicher, kann auch für EV machbar sein, so von allen Seiten gewollt.

Wäre cool Auto zu bestimmten Zeiten lt. Vertrag zum Laden bereitstellen, um dann Stromüberlast oder Knoten gezielt dann in die Akkus der EV einzuleiten. Bei 1000000 EV mal 16 A, na ja mal aufhören zu träumen.... :D
Nach 25 Y Opel jetzt Hyundai und BMW....Ampera war einer der besten die ich hatte :mrgreen:
Stromverbrauch steigt, was ist eine Tankstelle ?
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he2lmuth
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Re: Strom: Hitzewelle kostet Millionen

Beitrag von he2lmuth »

georgk111 hat geschrieben:Ich find die Idee mit den smart grid gesteuerten Ladestationen ganz interessant. EV's welche zu optimierten Zeiten geladen werden (dann wenn es reichlich erneuerbare Energie gibt) und dafür in Mangelzeiten nicht so zur Last fallen, weil sie ja schon geladen sind. Im Prinzip eine vom E-Werk ferngeschaltene Steckdose. Das hat man vor zig Jahren erfolgreich mit dem Nachtstrom ja auch schon so gemacht. Das wär übrigens auch eine Anwendung: Warmwasserspeicher bzw. bestimmte (Niedertemperatur) Heizungstypen, welche mit "Überschußstrom" vom E-Werk aus optimiert beschickt werden.
Wäre eine gute Puffermethode wenn es ein paar Millionen EV's gäbe ... wenn :mrgreen:
DAGEGEN habe ich absolut nichts :!: :!:
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